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Montag, 29. Juli 2019

Klimakrisensommer: Schnauze, Klimaleugner!

Gutaussehend und meinungsstark, so sind sie, die Postergirls der Weltklimakrisen-Befreiungsbewegung. Die Schwedin Greta Thunberg und die deutsche Luisa Neubauer haben es binnen eines halben Jahres geschafft, einer Bundesregierung das Gefühl zu vermitteln, sie müsse "radikal" (Merkel) umsteuern, um nicht bei der nächsten Bundestagswahl von einer sich nach CO2-Steuern, Braunkohleausstieg und Fahrverboten sehnenden Bevölkerung davongejagt zu werden. Ein schöner Erfolg für eine noch junge Bewegung, zu deren Zielen es gehört, die "CO2-Schleuder Mensch" (Spiegel) klimaneutral umzuerziehen.

In den Führerinnen der Bewegung aber steigt durch die unerwartete Hebelwirkung, die ihre vor jeder persönlichen Konsequenz zurückschreckenden Ideen entfalten, die Gewissheit, absolut und definitiv richtig zu liegen mit dem festen Glauben an den nahen Weltuntergang. Darauf entspringt der Eindruck, dass sie nicht mehr nur in Sachen Klima mahnen müssen, sondern inzwischen auch berufen sind, öffentlich Ratschläge dazu zu erteilen, was eine Gesellschaft in der Klimakrise überhaupt noch diskutieren dürfen soll.

Mit dem Twittereintrag "Liebe Leserinnen und Leser, wir finden nicht, dass es die Klimakrise in der Form gibt, wie die Wissenschaft es erzählt. Weil wir aber kein Rückgrat haben das zuzugeben, drucken wir lieber Artikel von “wirtschaftsliberalen“ Stimmen, die genau das kommunizieren", mahnte die 23-jährige Geografiestudentin Luisa Neubauer jetzt die Zeitung Die Welt ab. Die hatte gewagt, in einem Gastbeitrag einer Unternehmerin den Satz „dem 1,5-Grad-Erderwärmungsziel unser gesamtes wirtschaftliches Handeln bedingungslos zu unterwerfen, halte ich für einen großen Irrweg“ zu drucken.

Ein "krasses Statement", das nach Neubauers Dafürhalten niemals hätte "unkommentiert" (Neubauer) den Weg in die Zeitung hätte finden dürfen. Besser noch wäre es gar nicht gedruckt worden: "Genauso wie es in der Freiheit der Autorin liegt zu sagen und zu schreiben was sie denkt, liegt es in der Freiheit der Redaktion Beträge zu drucken oder es sein zu lassen." Fragwürdig sei deshalb, wenn Meinungen zu wissenschaftlichen Fakten veröffentlicht würden - während Hitzewellen "durch den Klimawandel heißer werden, häufiger kommen und länger bleiben - menschengemacht", wie Neubauer unbeleckt von jeder Spur Selbstzweifel verkündet.

Wäre es angesichts dieser verzweifelten Lage nicht angebracht, klimaleugnende Ansichten tatsächlich hart oder noch besser noch härter zu bestrafen als die Leugnung des Holocaustes, wie es der in Österreich lehrende Musikprofessor Richard Parncutt schon vor Jahren vorgeschlagen hatte? "Die Todesstrafe ist angemessen für einflussreiche Leugner der Erderwärmung", hatte Parcutt 2012 auf der Webseite der Uni Graz geschrieben.

Als prinzipieller Gegner der Todesstrafe erwog er gleichzeitig Marscherleichterung für die Falschmeinenden: Zwar solle eine Jury aus Wissenschaftlern die Todesstrafe verhängen. Doch die Verurteilten sollten danach die Chance auf eine Verringerung der Strafe zu lebenslanger Haft haben, wenn sie ihre Thesen widerrufen, öffentlich Reue zeigen und sich verpflichten, aus dem Gefängnis heraus Forschung zum Beweis der globalen Erwärmung zu betreiben.

Soweit geht Luisa Neubauer nicht, sie setzt nicht auf Strafen für Täter, sondern auf die Verhütung der Tat. Wo niemand mehr an den Thesen von #fff zweifeln darf, hat jeder die Freiheit, derselben richtigen Meinung zu sein wie sie. Statt "klimakrisenverleugnende Artikel" zu verbreiten, die "wirtschaftsliberale" Positionen vertreten, kann man auch einfach sein iPhone nehmen und einen Pro-Klima-Kommentar schreiben.




Kommentare:

Sommerlocher hat gesagt…

.
Während der klitzekleine 7Mrd-Rest der klimatisch bedrohten Welt sich abgasig technisiert und mobilisiert, will das Riesenreich der besserwisserischen 80Mio-Wichtigtuer-Michels eifernd und geifernd zurück zur CO²-neutralen Fahrradrikscha.

Gegen Gewaltorgien von sogenannten goldwerten Bereicherern im Traumatisierungsdjihad soll man zur eigenen Sicherheit eine Armlänge Abstand wahren und Blockflöte spielen.

Was stimmt in den piefkeesken Oberstübchen nicht, dass sie über Generationen hinweg so anfällig für idiotischen Größenwahn und infantile Propagandaparolen sind?

Anonym hat gesagt…

Mittlerweile hält das Pentagon Nuklearkriege wieder für gewinnbar; die geopolitischen Spannungen sind größer als je zuvor im Kalten Krieg und was passiert? Keine Sau(Entschuldigung an die weiblichen Schweine) nimmt's auch nur zur Kenntnis. Dieser Kontrast zeigt wie durchgeknallt die Klimareligiösen mittlerweile sind.

https://www.militarytimes.com/news/your-military/2019/07/10/blast-from-the-past-the-pentagons-updated-war-plan-for-tactical-nukes/

Sommerlocher hat gesagt…

@ Anonym

Einem schuldkomplexbeladenen Büßervolk mit Weltretterallüren kann es letztlich egal sein, ob es von der Sonne klimatisch geröstet oder im Atompilz technisch gegrillt wird.

Diese pathologisch rechthaberische Todessehnsucht der Piefkes scheint auf einen markanten Gendefekt hinzudeuten.

Pathokratie - Herrschaft der Idioten.

Die Anmerkung hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Die Anmerkung hat gesagt…

Von der gleichen Welt.

War Poschardt angetüdelt im Dienst?

Langstreckenluisa, eine der mächtigsten Klimaverpesterinnen der Grünology-Sekte und ganz üble CO₂-Schleuder sei das größtes politische Talent ihrer Generation.

Thomas Leske hat gesagt…

Luisa Neubauer müsste sich auch mit dem Weltklimarat anlegen, weil der gar keinen Klimaalarm verkündet.

Carl Gustaf hat gesagt…

Ich denke, dass der Klimaschutz für Luisa Neubauer eigentlich vollkommen egal ist. Ihr eigentliches Ziel wird wohl sein, nie im Leben richtig arbeiten zu müssen. Für solche Zwecke gibt es entweder reiche Männer (z.B. Bono, Bob Geldof, Bobby Shriver, Jamie Drummond etc. pp.), oder sie muss in die Politik.

PS1: Gestern wurde bekannt, dass die Bloggerin und Historikerin Marie Sophie Hingst, die sich aus Gründen fehlender Aufmerksamkeit eine jüdische Identität andichten musste, aus bislang ungeklärten Umständen aus dem Leben geschieden. Man muss sich an dieser Stelle schwer zusammenreissen, um dem SPIEGEL nicht eine Mitschuld am Tod von Marie Sophie Hingst zu unterstellen. Aber Marie Sophie Hingst wollte und brauchte die Aufmerksamkeit um jeden Preis und ist daran am Ende selbst gescheitert.

PS2: Greta segelt jetzt von Stockholm nach New York zur Weltklimakonferenz. Wollen wir hoffen, dass Greta auf dem Weg dorthin etwas über die Nordatlantischen Oszillation lernt. Und wollen wir hoffen, dass der Segeltörn nicht durch den Klimawandel unterbrochen oder gar abgebrochen wird.

Die Anmerkung hat gesagt…

Kein Angst, Carl Gustav, da werden schon zwei Beiboote mit kräftigen Schiffsdieseln drauf achten, daß dem Greta-Thor-Heierdahl nichts passiert. Die Seenotrettungskreuzer sind all inclusive. Es gibt so viel scheres Dieselöl, das noch verbannt werden muß.

Die Anmerkung hat gesagt…

Annalena. Das Netz ist der Koboldspeicher. Es gibt aber schon Batterien, die auf Kobolde verzichten können. Ein Kobold, wer schlimmes dabei denkt.

https://www.youtube.com/watch?v=vYcxzDwdafM

Anonym hat gesagt…

"Diese pathologisch rechthaberische Todessehnsucht".

Glaube mal einen You-Tube-Clip gesehen zu haben, worin dies von einem jap. Professor als "Culpathie" tituliert und typisch deutsche "Grundbefindlichkeit" diagnostiziert wird.

Anonym hat gesagt…

https://kohlkanal.net/.media/da7d098201854b6d9bb325e4c745d8b8-imagepng.png

Anonym hat gesagt…

selbst wenn man alle in Mitteleuropa lebenden Kobolde ( ca. 6 Millionen ) zu Akkumulatoren umarbeiten würde , könnte man lediglich 10% der nachgefragten Fahrzeuge ausrüsten .

das hat Frau Bärbeck nicht bedacht - abgesehen davon hat der zentralrat der Kobolde den o.g. Plan missbilligt

Carl Gustaf hat gesagt…

"Annalena. Das Netz ist der Koboldspeicher. Es gibt aber schon Batterien, die auf Kobolde verzichten können. Ein Kobold, wer schlimmes dabei denkt.

https://www.youtube.com/watch?v=vYcxzDwdafM"

Ich dachte immer, in Batterien sind Heinzelmännchen und Heinzelweibchen drin. Kann aber sein, dass in den umweltfreundlichen Exemplaren bislang Kobolde verbaut worden sind.

Anonym hat gesagt…

Was soll der Hype? Wir leben schließlich in einer Dienstleistungsgesellschaft! D.h. es tut jemand; Eigeninitiative ist ... unerwünscht. Und wehe dem, der da aus der Reihe tanzt.
Und ich weiß auch schon wer's tut:

DWD: Wetter und Klima aus einer Hand (https://www.dwd.de)

Die Anmerkung hat gesagt…

Bei uns ist ja Greta schon in den Stand des Messias erhoben worden, und es fehlt eigentlich nur noch die Kreuzigung.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1427&v=zDNq48xXdko

Anonym hat gesagt…

Nein - Greta Thunberg ist nicht "gutaussehend".

Der lachende Mann hat gesagt…

Zu semantischen Problemen bei zeitweiliger Trennung eines Volkes

Beim letztjährigen Leistungsvergleich der Höhenretter von Feuerwehr und THW traf in der Endrunde ein Team aus Stuttgart auf Kameraden aus Leipzig. Die Aufgabenstellung "Einen Neger abseilen" wurde so unterschiedlich verstanden, daß der Wettbewerb ergebnislos abgebrochen werden mußte.

Anonym hat gesagt…

Glaube mal einen You-Tube-Clip gesehen zu haben, worin dies von einem jap. Professor als "Culpathie" tituliert .......................

Erbarmen! Das war mehrfach als eine Parodie aufgezeigt worden - wie ist Dir???

Anonym hat gesagt…

Pumuckl wird demnächst eine Unterlassungsklage gegen diesen grüne Frau erheben, dessen bin ich sicher - aber wohl nicht vor einem deutschen Landgericht, sondern vor dem Kobold-Karma-Pippi-Langstrumpf-Gerichtshof in Taka-Tuka-Land. Das Strafmaß werden dann keine Sozialstunden, sondern eher Karma- j a h r e sein. Viel Spass beim Absitzen, Annalen!

Sommerlocher hat gesagt…

@ Anonym 8

Obwohl es sich - wie du weise und abgeklärt erkannt hast - um eine Parodie handelt, ist der Inhalt, das deutschen Verhalten betreffend, dennoch von erschreckender Wirklichkeitnähe. Oft erkennt man den eigenen Wahn nur an der Reaktion anderer, die nicht involviert sind. Vorausgesetzt, man ist nicht bereits komplett durchsediert, was nach den Wahlergebnissen für die 87%-Mehrheit der Urdeutschen sicherlich gilt.

Anderes Thema: All unsere Anonymiker sollten sich wenigstens fortlaufend durchnummerieren, um bei Antworten nicht erst selber alle durchzählen zu müssen. Oder seid ihr damit bereits mental überfordert?

Wäre allerdings kein Wunder in der aktuellen Pathokratie Buntschland.

Anonym hat gesagt…

@Sommerlocher

Offenbar ist es eine Art der "Meta-Parodie", dass Parodie nicht mehr von der Realität unterscheidbar ist, überholen doch deren Absurditäten und Abstrusitäten die (früheren) bizarrsten Parodien und Persiflagen bereits um Längen.
Es bedarf oft gar keiner Parodie mehr, diversen Irrsinn bloßzustellen, die jeweiligen Protagonisten und ihre Aktionen sind gewissermaßen bereits ihre eigene Parodie.