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Mittwoch, 9. Oktober 2019

Extinction Rebellion: Selbstmord aus Angst vor dem Tod


Als der Punkmusiker Chris Korda seine Church of Euthansia startete, wurde er vielerorts und meistenteils grob verlacht. Die Erkenntnis, dass der Menschheit als Konsequenz aus dem beständig näherrückenden Ende der Welt durch von Menschen gemachte Umweltverschmutzung und Klimaerwärmunhg nur der Ausweg bleibt, den kollektiven Selbstmord zu wählen, um unsere Umwelt vor der Zerstörung zu bewahren, schien vielen zu krass, zu rabiat und zu extrem.

Kordas zentrale Forderung „Save the planet - kill yourself“ blieb mehr als Vierteljahrhundert lang unerhört, die Weltpopulation stieg auf weit über 7,6 Milliarden Menschen und während sich die Weltpolitik damit beschäftigte, immer neue und neue "Klimaabkommen" zu schließen, heizte der steigende "CO2-Verbrauch" (Malu Dreyer) die Erdatmosphäre dermaßen auf, dass Konstanz am Bodensee in allerhöchster Not den Klimanotstand ausrufen musste.

Höchste Zeit, dass Chris Kordas Lehre vom notwendigen Aussterben der aggressivsten aller irdischen Spezies endlich ein Echo findet: "Extinction Rebellion" heißt die neue, straff organisierte Bewegung, die sich im Fahrwasser von Fridays for Future dafür einsetzt, die Demokratie abzuschaffen und eine klassisch faschistische Gesellschaftsordnung zu errichten, in der der Einzelne nichts ist, weil dem großen Ziel der Erhaltung von Vielfalt und Schönheit der Natur alles andere - auch sämtliche bürgerlichen Freiheiten - untergeordnet wird.

In Berlin zeigte die Gruppe zu Wochenbeginn eine Kostprobe ihrer Macht. Ein Häuflein von einigen Hundert selbsternannten klimakämpfern, teilweise nach dem Vorbild des SF-Klassikers "Der Omega-Mann" bizarr verkleidet, legte zentrale Verkehrsknotenpunkte der deutschen Hauptstadt über einen ganzen Tag lang lahm. Die Polizei beobachtete das Geschehen, kündigte nach zwölf Stunden ultimativ eine Räumung an und scheiterte mit dieser fünf Stunden später kläglich, so dass "XR", wie sich die "Aktivisten" nennen, auf der Kreuzung übernachten konnte.

Ein Sieg des Klimabsolutismus, der allenthalben beklatscht wird. Von staatlichen Fernsehsendern über linksliberale Leitmedien bis zu den verzweifelten Quotenjägern früherer Nachrichtenmagazine wird der Aufstand gegen Demokratie und Gewaltenteilung als "Aufstand gegen das Aussterben" gefeiert, der mit Sitzblockaden, Ankettungsaktionen und Flashmobs die dringend notwendige "Aufmerksamkeit für den Klimawandel" (Die Zeit) schaffe.

Nun ist es nicht gerade so, dass der Klimawandel ohne XR an Aufmerksamkeitsmangel leidet. Schon die Aufmärsche von #FridaysforFuture, an denen sich etwa jeder 100. deutsche Schüler beteiligte, hatten der Bundesregierung den willkommenen Anlass geliefert, das Klima zum zentralen Thema ihrer Politik zu machen und damit endlich alle Auseinandersetzungen über Flüchtlinge, Zuwanderung, den Euro und die wacklige EU hinter sich zu lassen.

Doch in der Logik der erlebnisorientierten Jugend ist es ebenso sinnvoll, für eine auf CO2-Minimierung zielende Demonstration von Heidelberg nach Berlin zu fahren wie es in der Mathematik des Machterhalts richtig erscheint, eine Zeltstadt neben dem Kanzleramt zu dulden, in der Menschen hausen, deren oberstes Ziel es ist, gewählte Politiker zu entmachten, das Grundgesetz außer Kraft zu setzen und anstelle der repräsentativen Demokratie eine Herrschaftsform zu errichten, in der der Ängstlichste mit seiner Furcht bestimmt, was wer wann noch an Freiheitsrechten genießen darf.

Deutsche Medien sind fasziniert von der Selbstanmaßung der "Rebellen" ("Spiegel"), die Demokratie für "irrelevant" erklären, sobald sie ihren moralischen Maßstäbe nicht gerecht wird. Irrationale Angst als Ratgeber in einem Klimakrieg, dessen nächste Stufe zweifellos Gewalt und Terrorismus sein werden, wenn sich die "Rebellen" (ZDF) von XR angesichts der Aussichtlosigkeit ihrer "gewaltfreien" Nötigungsaktionen weiter radikalisieren und aus "friedlichen" Blockaden zuerst die Zerstörung von Sachen und dann Angriffe auf Repräsentanten des verhassten Klimaregimes werden, die sich weigern , einen sinnfreien "Klimanotstand" auszurufen und absurde Versprechen zu machen wie das, die Emission von Treibhausgasen bis 2025 auf null zu senken.

Wie viel Beifall dann noch rauschen wird, bleibt abzuwarten.


Kommentare:

Florida Ralf hat gesagt…

> Wie viel Beifall dann noch rauschen wird, bleibt abzuwarten.

da bin ich vorsichtig optimistisch, dass die deutungshohepriester den richtigen psalm finden, um einem bestaendigen prozentzsatz der schon laenger zuhoerenden eingehend zu vermitteln, dass es gar nicht anders ginge oder sein koenne.

muss man wissen: um millionen oder aber abermillionen von kuenftigen opfern zu verhindern, muessen gegenwaertig spaene fallen, und verantwortlich sind dafuer letzten endes "wir alle", amen.

Rebelloser hat gesagt…

Jedes "durch isolierte Inzucht degenerierte" Volk zeugt und erzieht genau die Nachkommen, die es will und somit verdient.

Der Idealstandardaschlandler bekommt seine halbgaren Rotsockenstoffel, Grünschnäbeltrottel, FFF-Pimpf-Schlümpfe und nun Ex-und-hopp Rebellionkasper.

Was will der Piefke mehr?

Er hat doch genau dieses wohlstandsverwöhnt fordernde Teeniegekreische doch jahrelang in der Wahlkneipe bestellt und dazu ein ihn vermeintlich bereicherndes Fachkräfte-Sklavenheer aus Takatukaland, das sich jedoch als nichtsnutzige und somit kostspielige Nassauerinvasion entpuppt.

Der Weltretter-Michel erhält demzufolge also nur, was er sich in seiner schildbürgerlichen Dämlichkeit wünschte und bis heute wünscht! Möge es ihm munden und bekommen, sein ersehntes apokalyptische Abendmahl. Einen Trost haben ja viele Tagträumer bzw. Gläubige: ihnen winkt ein blitzblank sauberes Jenseitsparadies, in dem jeder irdische Schmutzfink ein himmlischer Sonnenkönig sein darf. Die haben keine Angst vor der Transformation, sondern vorm wenig selbstbeweihräuchernden Eigendreckwegputzen im Diesseits.

Es wäre übrigewns nicht die erste menschliche Massenpsychose, die fanatisch in suizidalen Endsiegfantasien verreckt.