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Samstag, 6. Dezember 2014

Fußball-Revolution: Frauenquote für die Bundesliga


Mutig stellt sich der Altmännerverein DFB den genderischen Herausforderungen der Zeit.
Die Fifa hat mit Plänen, die Fußball-WM in Russland zu Antidiskriminierungsspielen zu machen, vorgelegt, die EU hat Richtlinien zur Gendergerechtigkeit erlassen -  und die Bundespolitik hat nun prompt reagiert. Die Spitzen von Union und SPD einigten sich am späten Dienstagabend bei ihrem Treffen im Kanzleramt in Berlin auf eine 30-Prozent-Quote für die gut 70 Fußballvereine der 1. bis 3. Bundesliga. Das Gesetz soll am 11. Dezember vom Kabinett verabschiedet werden, hieß es in einer Erklärung. Es soll von 2016 an für alle Profivereine ohne Ausnahmen gelten. Es bleibt demnach auch bei den von Frauenministerin Manuela Schwesig und ihrem Justizkollegen Heiko Maas (beide SPD) vorgesehenen Sanktionen gegen Profivereine, die die Quote nach dem Stichtag unterschreiten.

Praktisch ist es nicht weniger als eine Revolution im Weltfußball, bei der Deutschland wie schon beim Energieausstieg Vorreiter sein will. Hinter der Quotenregelung, nach der in einer ersten Stufe mindestens drei Spieler jeder Profimannschaft weiblich sein müssen, steht das Leitprinzip der Geschlechtergerechtigkeit, das die Politik verpflichtet, Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter beitragen.

In der Bundesliga habe bisher Geschlechterdiskriminierung geherrscht, hieß es dazu in Berlin. Unter einer durchweg männlichen Führung aus alten Männern hätten DFB und Deutsche Fußballliga weder beachtet, dass andere Sportarten längst mit großem Erfolg diskriminierungsfreie Mixed-Teams antreten lassen, noch sei die Bereitschaft gezeigt worden, die eigene männlich zentrierte Denkweise zu ändern. Dadurch sei der gesamte Profifußball-Arbeitsmarkt in der EU Frauen bislang verschlossen geblieben, hochdotierte Jobs als Stürmer oder Mittelfeldspieler in der 1. und 2. Bundesliga gingen ausschließlich an Männer.

Nach der europäischen Antidiskriminierungsrichtlinie ist das bereits seit Jahren nicht mehr zulässig, freie Stellen müssen generell geschlechtsneutral ausgeschrieben werden. "Das hat der Profifußball für sich aber einfach abgelehnt", sagt ein Kenner der Materie. Damit sei nun Schluss, der Profifußball müsse die Realitäten anerkennen: "Frauen und Männer sind gleich".

Körperliche Unterschiede, die zu unterschiedlicher Leistungskraft führen, stellt die Bundesregierung nicht in Abrede. Allerdings, so heißt es in den Ausführungsbestimmungen des Fußball-Gleichstellungsgesetzes, verliere der sportliche Wettbewerb dadurch nicht an Wert, weil ja jede Mannschaft künftig verpflichtet sei, zu jeder Zeit mindestens drei Frauen auf dem Feld zu haben.

Das neue Gesetz nimmt damit auch Einfluss auf die bisherige Damen-Bundesliga. Deren rund 260 Spielerinnen gelten als erste Anwärterinnen auf die neu zu besetzenden rund 150 Frauenfußballspielerinnen-Arbeitsplätze. Dass das sportliche Niveau der Frauen-Bundesliga drunter leiden werde, glaubt man im Kabinett nicht. Schließlich gelte hier umgekehrt eine vorläufige Männerquote: 30 Prozent der Spieler auf dem Platz müssen künftig Männer sein.

3. Liga: Was der MDR nicht zeigt

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich hoffe es kommt auch eine antidiskriminatorische Torquote.

Volker hat gesagt…

"Körperliche Unterschiede, die zu unterschiedlicher Leistungskraft führen"

Na ja, das muss man relativieren.
Männer haben ja mehr die Hau-drauf-Qualifikation. Wo es auf dumpfe, rohe Kraft ankommt, da sind die besser dran, das muss man zugeben.

Nur, wer braucht das heute noch, in der modernen, der durchgegenderten und durchgeschwulten Epoche? Weibliche Qualitäten (Intelligenz und Empfindsamkeit) sind der Bringer, die männlichen (Dummheit, Brutalität) braucht allenfalls der Schutthaufen der Geschichte.

Afghanistan.
Was haben die russischen und amerikanischen alten weißen Männer gebracht?
Viel zu wenig Frauen in Führungspositionen! Darüberhinaus Krieg, Vergewaltigung, Massenmord.
Kaum raucht Bischöffinnendarstellerin Schnapsdrossel im Zelt mit den Muslimen Friedenspfeife, hastdunichtgesehen, sind Friede, Freude, Eierkuchen ausgebrochen.
Da guggste, wa?

Afghanistan ist überall.
Mögen im Fussball die Männer noch (die Betonung liegt auf "noch") den Frauen manchmal ein wenig überlegen sein, sind die sensiblen Fabelwesen in den mehr intelligenzlastigen Sportarten uneinholbar davongezogen, die Brutalos versuchen nur noch irgendwie zu retten was zu retten ist.
Beim Schach haben alten Säcke schon lange aufgegeben. Die schlechten Verlierer haben eine Sondergruppe aus den bis dahin einheitlichen Schachweltmeisterschaften ausgegründet, in der die geborenen Looser untereinander den (lasst Ihnen die Freude des großkotzigen Titels, eine andere haben sie ja nicht) sog. "Weltmeistertitel" auskungeln.

Zur Rohe-Kraft-Zeit waren die vornedran, das muss man zugeben. Pyramidenbauen, das können sie, die ausrangierten Alphatierchen.
Aber wo Kunstsinn, Fingerfertigkeit, Sensibilität, Ästhetik und Intelligenz gefragt sind, ja wo sind sie denn?
Wer hat das zarte Meißner Porzellan erfunden?
Wer hat die Mona Lisa gemalt?
Können dumpfe Männerhirne diesen Detailreichtum erdenken, würde männliche Brutalität je so was Feingliedriges herstellen?
Und wem haben wir die Microchips zu verdanken, Windows, iPhone, Flachbildschirme?
Klar, dass die Hau-draufs abkotzen.

Frauen sind Fußballweltmeisterinnen. Und Männer, wann waren die das letzte Mal Weltmeister im Frauenfußball?
Sehn Se!

Deshalb ist die Frauenquote beim Fußball schon mal der richtige Anfang. Das wird man sehen. Nicht Durchsetzen um jeden Preis, nicht kämpfen bis zur Erschöpfung, sondern Ausgleich und Moderation – mit diesen Qualitäten werden wir … zwar verlieren, aber Politik, Medien und Wissenschaft werden uns mit ihren unendlichen Kommentaren, Studien, Tabellen, Zahlenkolonnen, zum ideellen, wirklich, wahren Weltmeister propagieren.

"30 Prozent der Spieler auf dem Platz müssen künftig Männer sein"

Kann man gar nicht oft genug wiederholen. Dass die Quote einseitig Frauen bevorzugt, das stimmt einfach nicht. Die Gesetze sind allesamt geschlechtsneutral formuliert, auf dass die Gerechtigkeit genderneutral fröhliche Urständ feiern werde.
Obwohl Frauen die besseren Verbrecherinnen sind, sind nur 10% der Knastinsassen weiblich. Ein Missstand, dem bald abgeholfen wird. Ab 2016, wenn erst mal die Quote greift. Dann wird der Frauenanteil dort auf 30% hochschnipsen.
Das wird ein Heulen und Zähneklappern sein bei den Gefängnissen, die denken da guggt eh keiner hin, hier können wir unsere reaktionär-patriarchalen Vorurteile gegen das Gesetzt ausleben.
Die werden sich umgucken, eine hohe Geldstrafe werden die für ihr Patriarchatentum zahlen, wenn die die Quote nicht erfüllen.
Kannste glauben

ppq. so hat gesagt…

die ermutigenden reaktionen hier zeigen m.e.n., dass der schritt überfällig war. wir wissen ja, dass die dfb-zentrale hier also regelmäßig mitliest, also dürfte man dort jetzt auch den letzten widerstand aufgeben

Orwell hat gesagt…

Endlich, - endlich. Endlich kommt dex Genderismux auch im Fußballx an!

Hier das Sex-Punkteprogramm, dass mutmaülich aus der Berliner Humbuguniversität, Büro L. Hornscheide, vorgeschlagen wurde:

1. Im Tor muss dann ein "gleitenda Torwartx" alle 15 Minuten gewechselt werden, denn dort wird eine Quotzenqoute von 50% festgeschrieben.

2. Auf dem Feld müssen von 11 Spielx dann mindestens 3,3 Spielx mit weiblicher Präferenz herumturnen.

3. Damit Chancengleichheit herrscht, bekommen die "weiblichen" Spiela oder Spielx oder SpielerInnen auch einen extra Ball.

4. Als Alternative wurde ein Frauentor vorgeschlagen, das weder von Männx noch von anderen Geschlechtan ausser weiblichen benutzt werden darf.

5. Aus Gründen der Gerechtigkeit muss für jedes Tor dass Männx und andere als weibliche Spiela erzielen ein Quotentor für die weibl. Spilex gutgeschrieben werden.

6. Zuletzt enden alle Spiele unentschieden, denn man darf ja niemanden durch Verlieren diskriminieren.

Anonym hat gesagt…

Eine Quotze? Sehr sinnig. Notiert.

Die Anmerkung hat gesagt…

Was sind eigentlich Frauenfußballspielrinnen. Hoffentlich nichts schweinisches an den Frauen. Haben die eine Spielrinne?

So geht Frauenquote richtig.

Frauenfußball-WM 2015: Deutschland erwischt leichte Gruppe

Anonym hat gesagt…

3 Spielerinnen auf dem Feld reicht nicht. Sie müssen auch 33 % der Pässe bekommen.

ppq. so hat gesagt…

frauenfußballspielrinnen ist die nur halb gegenderte version von frauenfußballspielerinnen, dem offiziellen dfb-begriff für frauen, die fußball spielen