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Donnerstag, 20. Juni 2019

Treff der Klimatouristen in der alten Bundeshauptstadt


Fast jeden Freitag fordern zehntausende junger Leute mehr Klimaschutz ein. Weg mit Fern- und Nahflügen, runter mit den Emissionen, raus aus der Braunkohle und Schluss mit unnötigem Individualverkehr, so lauten ihre Forderungen. In vielen Medien steht das Thema, das bis vor einem halben Jahr nirgendwo eines war, inzwischen auf der Prioritätenliste.

Mit seiner Hilfe gelang es nach fast vier Jahren vergeblicher Versuche, die von rechten Hetzern und Hassern bestimmte Diskussion um die Migration zu beenden. Selbst die Bundesregierung hat unter dem Druck der allgegenwärtigen Berichterstattung bereits angekündigt, nach den anstehenden Wahlen radikale Maßnahmen treffen zu wollen, die aus Deutschland die weltweit erste Klimarepublik machen werden.

Doch jetzt dieser Rückschlag: Eine UN-Konferenz ausgerechnet in Bonn, der Hauptstadt des alten Industriestaates Bundesrepublik mit seinen Steinkohlegruben, rauchenden Schloten und strahlenden Atomkraftwerken ist Gastgeber einer sogenannten Klimakonferenz, die allen Bemühungen der #fridaysforfuture-Aktivisten Hohn spricht, Deutschland zu einem Musterstaat des CO2-Ausstoßes zu machen. Angeblich um den nächsten Weltklimagipfel im Dezember in Santiago de Chile vorzubereiten, treffen sich am Rhein rund 3.000 Experten zu einer Art Vorgipfel: Allein die Anreise der Beteiligten belastet das Weltklima mit zusätzlichen 10.000 Tonnen CO2. Hinzu kommen die Belastungen, die die zehntägigen Beratungen selbst verursachen werden.

3000 Hotelzimmer sind gebucht, Pendelverkehr, Klimaanlagen, Schnittchen, Bar am Abend - Klimaexperten haben errechnet, dass das Bonner Treffen weitere 7300 Tonnen CO2 verursachen wird. Fakten, die aber offenbar mittlerweile auch den Veranstaltern des Klimazirkus aufs Gewissen schlagen, der seit einigen Jahren wie eine unendliche Konferenzkarawane um die Welt zieht, um auf Klimakonferenzen Klimagipfel vorzubereiten oder auf Klimagipfeln Papiere verabschiedet, die anschließend auf Klimakonferenzen fortgeschrieben werden.

Bei mehr als 50 entsprechenden Treffen seit 2004 produzierten die Klimaschutzbemühungen fast 500.000 Tonnen Kohlendioxid zusätzlich. Das entspricht dem Jahresausstoß einer mittelgroßen deutschen Stadt wie Schweinfurt, Görlitz oder Hameln. Vor Beginn der zehntägigen Beratungen mahnte UN-Klimachefin Patricia Espinosa deshalb jetzt eindringlich vor der Erderhitzung als größter Herausforderung dieser und kommender Generationen. So könne man nicht weitermachen. Die Medien verschwiegen diese Warnung aber durchweg.

Im Dezember reist der Klimazirkus weiter nach Santiago de Chile, dort kommen dann 10.000 Klimatouristen auf der Klimakonferenz COP 25 zusammen, um über Entscheidungen wie die bisher mögliche doppelte Anrechnung von CO2-Zertifikaten weiterzudiskutieren, bei denen man auf dem Vorgängertreffen COP 24 in Polen nicht einig geworden war.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

warum treffen die sich nicht im Internetz wo es Video geben tut und chat Räume ?

Frage für einen Freund

der Sepp , Reichsparteitagskoordinator

Anonym hat gesagt…

https://www.dailymotion.com/video/x7bc9mb

Reaktionär Doe , Folge 47

Anonym hat gesagt…

OT:
Im Grunde kreiste das gesamte Denken der Frankfurter Schule um die Fragen, die sich aus den katastrophalen Erfahrungen des Nationalsozialismus und der Shoah hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Philosophie, die Gesellschaftskritik und die Vernunft stellten. (Laberkas von Habermas)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Damit hat Jew*watch, äh, Youwatch, bei mir abgegessen. Hätten sie auch, wenn sie statt S*hoa den Begriff des Hohl*en Grauses benutzt hätten.

Anonym hat gesagt…

https://discord.gg/ArNQvSt

https://kohlkanal.net/.media/ad13b498ea1f9258eebbfab616b44086-imagepng.png

Braunau : die internationalistischen Tage der Hasslyrik haben heute um 5:45 begonnen .

durch die Sendung führt Karl-Heinz-Seppmann von der Großfunkstelle Nauen .