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| Deutsche Leitmedien als Quelle steter Desinformationen: Eben noch verspielte Elon Musk sein Vermögen. Und schon nähert er sich als erster Mensch seiner eigenen Billion. |
Es dauerte eine ganze Weile. Doch mit "Elon Musk Uncovered - Das Tesla-Experiment" ist jetzt neues Stöffchen eingetroffen. Einmal mehr wird dem Milliardär die Maske vom Gesicht gerissen. Dahintler versteckt sich zuverlässig ein Mann, dem man immer noch alles in die Schuhe schieben kann, was Putin, Xi und Trump nicht verbrochen haben.
Das ist wenig. Aber sei's drum. Wozu hat man Pappfiguren. Selbst als die gute alte SPD, in der Bevölkerung derzeit etwa so beliebt wie schimmliges Toastbrot, zusammen mit Linkspartei und Grünen das Kurznachrichtenportal X verließ, ging das nicht ohne Musk. "Demokratische Kräfte sollten eine Plattform, die gezielt rechtsextreme Inhalte verstärkt, nicht durch ihre Präsenz aufwerten", hieß es auf einer Social-Media-Kachel, die die SPD-Fraktion auf X verbreitete, um die Plattform aufzuwerten.
Das verbotene Symbol der SPD
Illustriert war die Botschaft mit dem berühmten Bild von Musk, der gerade keinen Hitlergruß zeigt. Auch die SPD-Fraktion im Bundestag sieht das inzwischen so, denn anderenfalls hätte sie das Bild nicht verbreiten dürfen. Sähe sie dort nämlich ein verbotenes verfassungsfeindliches Symbol, würde sie sich mit ihrer Kachel selbst strafbar machen.
Widersprüche wie dieser sind die Triebkraft der Entwicklung. Das passt auf Musk, der zwiefelolos ein ein widersprüchlicher Mann ist. Sein Biograf Walter Isaacson schildert den gebürtigen Südafrikaner als manischen Egomanen, der seine Mitarbeiter überfordert, sie drangsaliert und mit seinen Ideen immer schon weiter galoppiert, ehe ihm jemand folgen kann.
Risiken wie ein Lottospieler
So hat er Tesla aufgebaut, SpaxeX, das Satellitennetzwerk von Starlink und Neuralink, das Start-Up, das menschliche Hirne und Computerchips vernetzen soll. Musk hat X aus den Fängen der Meinungspolizei freigekauft. Er hat sich in die Politik eingemischt, als er meinte, deren Betriebssystem brauche ein Update. Musk setzt unhaltbare Termine für unlösbare Aufgaben. Er schläft im Büro. Er nervt seine Ingenieure. Er geht geschäftliche Risiken ein, die jeder Lottospieler meiden würde. Er ist erfolgreicher als jeder andere.
Und damit gerade in Deutschland eine Zielscheibe für Hass, Verschwörungstheorien und Fake News. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere als Polit-Influencer, als der reichste Mann der Welt sich zu einem AfD-Parteitag zuschalten ließ, um dort zu verkünden, dass nur die AfD Deutschland retten könne, avanciert er für deutsche Politiker, deutsche Medienschaffende und alle anständigen Demokraten im Land zum Staatsfeind Nummer 1.
Einmischung in innere Angelegenheiten
Musk wurde der Einmischung in innere Angelegenheiten bezichtigt. Die gerade eingeschlafene Anti-Elektro-Auto-Kampagne linker Gruppen nahm neue Fahrt auf. Ein anständiger Deutscher, der den Fehler gemacht hatte, die so dringend nötige Verkehrswende mit der Anschaffung eines Tesla voranbringen zu wolen, verkaufte eilig. Oder er kaufte wenigstens einen Aufkleber nach: "I bought this before Elon went crazy".
Die Hoffnung starb zuletzt. Wenn niemand mehr einen Tesla kauft, wenn alle Werbekunden X meiden und Europa sich mit seiner nachhaltigen Paraffinrakete selbstständig macht, würde das Imperium des US-Einwanderers von selbst zusammenbrechen. Dass es allein die Autofabrik des glühenden Trump-Anhängers war, die Brandenburg und damit den gesamten Osten zur "Wachstumslokomotive" (Tagesschau) des fossilen deutschen Rumpelzuges machte, fiel in diesen Momenten der Verzückung unter den Tisch.
Neid wird zu Hass
Musk hatte sich die Wertschätzung aller fortschrittlichen Menschen durch "seine kontroversen Auftritte" (SWR) verscherzt. Man hoffte nur das Schlechteste für ihn. Dass seine Raketen wie von Geisterhand landen, während die deutschen nicht einmal mehr abheben, machte die Sache nicht besser. Musk erntete Neid, der verwandelte sich in Hass, allerdings nicht in die Art, die staatsamtlich bekämpft und von engagierten Nichtregierungsorganisationen angeprangert wird.
Der reichte Mann der Welt, er war Freiwild. In den Redaktionsstuben, in denen sich seine Feinde versammelten, wusste jeder, dass Musk kein Robert Habeck ist, keine Mimose wie die Liberale
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, kein auf Strafanzeigen geeichtes Sensibelchen wie Friedrich Merz, Annalena Baerbock, Marco Buschmann, Bettina Stark-Watzinger oder Cem Özdemir.
Nie schickt er die Polizei
Der gebürtige Afrikaner hält es wie Donald Trump: Im Meinungskampf verteidigt er sich sich mit Beschimpfungen, nicht mit Hilfe staatlicher Strafverfolgung. Auf seiner Plattform X verhöhnt er seine Gegner. Er schickt ihnen nie die Polizei nach Hause.
Ein Affront für Menschen, die keinen Moment zögern würden, ihre Feinde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vernichten. Ihre Auffassung von Meinungstreit beinhaltet das Verbot von Abweichungen. Zu ihrer Therapie gegen Zweifel am richtigen Weg gehört es, Zweifler durch Ausschluss und Verdammung zu bestrafen. Jeder hat das Recht, sich der Macht zu beugen, um die Vernichtung seiner bürgerlichen Existenz zu vermeiden. Wer sich aber widersetzt, dem wird der Prozess gemacht.
Schwelgen in Untergangsszenarien
Überwiegend funktioniert das, wenigstens im Inland. Doch wie bei seinem Buddy Trump zeigte die Behandlung auch bei Elon Musk keine Wirkung. So sehr die deutschen Medien auch in Untergangszenarien schwelgten, so ungerührt zeigte sich der Unternehmer trotz seines "dramatischen Imageverlustes" (Merkur).
Es reichte eben noch nicht. Es musste noch mehr her. Der Fantasie gingen die Pferde durch. Musk sei dabei, "sein märchenhaftes Vermögen zu verspielen", seine Neuerwerbung X werde pleite gehen und die Insolvenzgefahr bei Tesla steige, hieß es. Die großen Texte in den großen Magazinen, sie lasen sich wie Nachrufe. Die klammheimliche Freunde über das Scheitern eines Visionärs, der in Deutschland nie eine Chance gehabt hätte, sie war unverkennbar.
Alles einfach ausdenken
Die Frankfurter Rundschau, seit ihrer letzte Insolvenz im Jahr 2012 durch viele Hände gegangen und auf der Suche nach einer Zielgruppe jedesmal ein wenig mehr radikalisiert, nutzte ihre im Kampf gegen Putin bewährte Märchenmethode. Eingeschworene Reichenhasser der als "Reichsnachrichtendienst" verhöhnten SPD-Medienfabrik RND rieben sich die Hände über den Untergang des "vermeintlichen Wunderunternehmers" (Frank-Thomas Wenzel). "Musk läuft die Zeit davon", zitierten sie Experten.
Es wurde "brenzlig für Elon Musk",
frohlockte sie. Musk verlor Milliarden. "Ist er in einem halben Jahr pleite?", fragte Peter DeThier in der "Berliner Morgenpost" erwartungsfroh. Der "Spiegel" sah "Teslas letzte große Chance" gekommen. ARD und ZDF ersetzten einen Gutteil ihrer gewohnten Hitler-Berichterstattung durch Musk-Enthüllungen über "gefährliche Unfälle, Autopilot-Fehlfunktionenm, Beschwerden und brisante Whistleblower-Enthüllungen".
Das Amt der Legitimierer
Sie schwelgten in der Fantasie, den verhassten Milliardär auf diese Weise ruinieren zu können - eine obskure Fehleinschätzung, wie sie im Umgang von Glaubenskriegern mit der Wirklichkeit häufig vorkommt. Zuletzt erst hatte Katharina Dröge, die Vorsitzende einer Bundestagsfraktion mit 83 Mitgliedern, den Abschied einiger Parteigliederungen von Musks Kurznachrichtenplattform X damit begründet, dass "wir diesen Schmutz nicht länger legitimieren wollten".
Dröge, Gründerin der "Grünen Jugend" im 6.000-Einwohner-Ort Ladbergen und als junges Mädchen entschieden für die Erhöhung des Benzinpreises auf fünf Mark, den deutschen NATO-Austritt und die umgehende Halbierung der Bundeswehr, sieht sich als Instanz, die legitimieren kann oder verdammen.
Hebt sie den Daumen, ist alles gut. Die Menschen draußen dürfen aufs Eis. Senkt sie ihn aber, nach intensiven Hinterzimmerdiskussionen mit Gleichgesinnten, über die nichts nach außen dringt, ist es vorbei. Wie die SPD, eine politische Kraft, der etwa zwölf Prozent der wahlberechtigten Deutschen vertrauen, festgelegt hat: Demokratische Kräfte sollten eine Plattform nicht durch ihre Präsenz aufwerten, auf der ihnen ständig widersprochen wird.
Die Zwerge regieren
Zum Größenvergleich: X hat derzeit rund 557 Millionen monatlich aktive Nutzer, täglich besuchen mehr als 237 Millionen Menschen die Seite oder die App. Doch Leute wie Dröge, sterbende Parteien wie die SPD und die TikTok-Kommunisten aus der Ex-SED glauben, ein globales Zeiche zu setzen, wenn sie X verlassen, wo der reichste Mann der Welt seine Zeit damit verbringt, "rechte Narrative" zu verstärken.
Sie leben in ihrer eigenen Welt, ein Planet, der um sich selbst kreist. Wie beim letzten beleidigten Rückzug ihrer Partei aus den Kanälen, auf denen jede haltlose Behauptung mit Widerspruch rechnen muss, wird in wenigen Tagen kein Mensch mehr nach den Ansichten der grünen Quotenfrau fragen, die ihr gesamtes Erwachsenenleben in den Assietten der grünen Nachwuchszucht verbracht hat. Naht der nächste Schicksalswahlkampf, werden die vorsichtshalber nicht gelöschten, sodnern nur "nicht mehr bespielten" (Die Grünen, Linke, SPD) Accounts wiederaufleben, um die üblichen Desinformationen zu verbreiten.
Hass auf Leistung
Nichts ärgert sie mehr als selbsterarbeiteter Erfolg. Nichts verabscheuen sie heftiger als Leistung, die sich durchsetzt. Natürlich ist ihnen jeder Mensch, der nicht auf ihre Betreuung und Bevormundung angewiesen ist, ein Feind. Sie bekämpfen ihn leidenschaftlich, mit stumpfer Propaganda und allen Machtmitteln des Staates, den sie sich einverleibt haben.
Elon Musk aber ist so zu ihrem höchsten Leidwesen nicht beizukommen. Der Mann, der demnächst der erste Billionär der Weltgeschichte sein wird, lässt sich von Brüssel nicht vorladen und nicht von Berlin. Er duckt sich nicht, um zu gefallen, und er scheint einen Heidenspaß daran zu haben, seine Kritiker mit Sprüchen wie "Hitler war ein Sozialist, daher sind alle Sozialisten Hitler" auf die Palme zu bringen. Sie schäumen dann so schön, hilflos in ihrer Wut auf einen, den sie weder drangsalieren noch erpressen können.
Einer von 40.000
Der "skrupellose Silicon-Valley-Milliardär", den auch die aktuelle ARD-Doku zeigt, lebt den Traum aller Menschen vor, die nicht von dünkelhaften Antidemokraten regiert werden möchten, die für ihre politischen Ziele über Grundrechte walzen und für ihren Machterhalt bereit sind, Gesetze zu biegen, bis sie als gebrochen gelten können. Im Film wird das tragische Schicksal eines Familienvaters geschildert, der mit seinem Tesla einen tödlichen Verkehrsunfall erlitt. Es war einer von mehr als 40.000 tödlichen Verkehrsunfällen in jenem Jahr, aber hier wird er angerufen, um zu bezeugen, dass der Fortschritt des Teufels ist, "Autopilot" und autonomes Fahren ein Verbrechen und Musk der Gottseibeiuns, der die Menschheit in den Abgrund führen wird.
Alles ist absurd, einseitig und falsch wie die Medienberichte über Lars Klingbeils Steuerschätzungen. Aber alles dokumentiert den abgrundtiefen Hass, den eine ganze gesellschaftliche Klasse auf alles hegt, was sich ihr nicht unterwirft, weil es nicht muss. Musk, dessen Vermögen inzwischen die 800-Milliarden-Dollar-Marke überschritten hat, auch wenn es nicht liquide ist, ist frei, weil der Neid und die bösartigen Unterstellugen ihn nicht einschüchtern können. Ganz im Gegenteil: Den Vorwurf, dass eine Billion Dollar für einen Menschen viel zu viel Geld sei, hat er mit dem Hinweis beantwortet, dass er ein vermögen von zehn Billionen anstrebe, um sein Mars-Abenteuer finanzieren zu können.


4 Kommentare:
OT
Faeser vom Erfolg der Rechten zerfressen
Sie trägt nun selber ein AH-Trikot.
https://www.facebook.com/695124512421843/posts/1387393976528223
Christen wissen noch genauer:
18: Während die „1“ für ersten (A) und die „8“ für achten (H) Buchstaben im Alphabet stehen, bildet die Kombination aus beiden die Initialen von Adolf Hitler.
Musk sollte mehr sein wie Bezos. Einfach auf der Erde bleiben, schön konform bleiben, eine hässliche Riesenyacht bestellen und dann nicht nutzen wollen weil sie zu auffällig ist, kleinere Raketen bauen, die Washingten Post statt Twitter kaufen und vor den Baum gehen lassen. So bleibt man in den Augen der Weltverbesserer und- retter genehm.
Er stellt(e) aber doch dem (((Grünling))) wider die Reussen seine Satellitendaten zu Verfügung? Sehr übel wahrzunehmen. Und seine Radatten hat er im Unterschied etwa zu Edison oder Heinrich Furth (der die Jodler durchschaut hatte) zum großen Teil mittels Subventionen ergaunert.
Die Russen haben aber schon die Möglichkeit diese Satelitten zu zerstören. Diesem Konflikt mit den USA gehen sie aber aus dem Weg - es reicht ihnen doch, wenn Europa die Gelegenheit nutzt sich selbst maximal zu schaden.
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