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Sonntag, 9. Mai 2010

Wiedergeboren als Wahlverlierer

Bekanntgeworden ist er als Deutschlands beliebtester Insolvenzverwalter, immer wider hat er Menschen, die durch ein langjähriges Leben über die eigenen Einkommensverhältnisse, durch Drogenmissbrauch oder Kindesmisshandlung unverschuldet in Not geraten waren, uneigennützig gerettet. Doch Undank ist der Welten Lohn: Obwohl Peter Zwegat (oben links) zuletzt noch als Sparkommissar für Griechenland im Gespräch war, hat es für seine im Nebenberuf unter dem Namen "Jürgen Rüttgers" (oben rechts) geführte Landesregierung in Nordrhein-Westfalen nicht noch einmal zur Mehrheit gereicht.

Ein "Bündel von Ursachen", so sagte Zwegat in seinem wahrscheinlich letzten Auftritt in der Rüttgers-Rolle in Düsseldorf, habe zum Machtverlust geführt. Schuld daran seien nicht eigene Fehler, sondern das Regierungshandeln in Berlin, mit dem er ausgeschaltet habe werden sollen. Zuvor waren aus dem Kampf um die Nachfolge der Klimakanzlerin Angela Merkel bereits der hessische Ministerpräsident Roland Koch und der frühere CDU-Wirtschaftsexperte Freidrich Merz ausgeschieden. Zwegat will sich nun wieder ganz der Hilfe für Mittellose und Hochverschuldete widmen. Aber auch in NRW komme es darauf an, gab er seinen Parteifreunden mit auf den schweren Weg, jetzt in den Gremien klar zu analysieren, wo das Bündel von Ursachen liege. Er selbst stehe jederzeit für eine Flipchart-Vorführung zur Verfügung.

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