Google+ PPQ: 72 Fehler in 33 Fragen

Freitag, 15. August 2008

72 Fehler in 33 Fragen

Sebastian Edathy ist am Einbürgerungstest gescheitert. Der SPD-Arbeiterführer, dem eine große Zuklunft zugetraut wird, musste bei Frage 67 aus dem Test, den einbürgerungswillige Ausländer künftig beantworten sollen, passen. Er wusste nicht, dass er als wesentliche Aufgabe der Bundesländer „Schulpolitik“ hätte ankreuzen müssen. "Ebenso richtig ist auch Wirtschaftspolitik“, klagt Edathy, dennoch sei das im Test als falsch markiert, bloß weil Schulpolitik ausschließlich Ländersache sei, Wirtschaftspolitik hingegen auch Sache von Bund, EU und Weltwirtschaftsgipfel.

Auch an Frage 148 scheiterte das SPD-Präsidiumsmitglied. Hier werde bei Aufgaben der deutschen Polizei die Antwort „Bürger abhören“ als falsch markiert. Richtig sei aber seiner Ansicht nach, dass die Polizei genau dazu da sei.

Welcher auch noch so gutwillige Ausländer solle eine solche Fragestellung verstehen? Und dann auch noch 17 von 33 Fragen richtig beantworten, um Deutscher werden zu dürfen? Wo doch nach Edathys Zählung schon 72 der insgesamt 300 Frage-Antwort-Kombinationen missverständlich oder falsch sind?

1 Kommentar:

WWWerner hat gesagt…

Name: Einbürgerungstest.German.2008.PDF-Energy
Size: 4,97 MB
Files: 17
Genre: Einbürgerungstest
Language: Deutsch
Format: PDF, RAR

Sooo für alle die gerne bei uns bleiben wollen und Lange weile haben...
Aus der Heimat den Tracker besuchen is ja eh mist, also schön lernen :-D :-D
http://rapidshare.com/files/129290652/Einbuergerungstest.rar


passw: ~+c+s+b+~
Für diesen Deppentest muß man doch das folgende wissen:
1) Es ist ein multiple Choice Test und zwar einer von der einfachen Sorte. Es ist immer nur eine (!) Antwort richtig. Es gibt ja auch mutliple Choice Test bei denen mehrere Antworten oder keine richtig sein können.
2) Die falschen Antworten sein meistens so abwegig, daß man ohen Vorbereitung auch mit logischen Denken auf die Antwort kommt. Viele vorgeschlagene (falsche) Antworten sind einfach grotesk.
3) Es gibt ca. 300 Fragen von denen 30 gestellt werden. Davon müssen 17 beantwortet werden. Das dürfte wegen Punkt 2 i.d.R. kein Problem sein
4) Die Deutschen müssen den Test nicht machen, weil sie hier zur Schule gegangen sind und da alles gelernt und teilweise auch wieder vergessen haben.
5) Niemandem der schon vor längerer Zeit seine Führerscheinprüfung hinter sich hat wird es gelingen ohne Vorbereitung den theoretischen Test zu bestehen. Die theoretische Prüfung besteht aus sehr vielen Fragen, die in die Irre leiten und nur bei Vorbereitung richtig gelöst werden können. Darüber hinaus ist es ein schwieriger Multiple Choice Test, da auch mehrere Dinge richtig sein können. Es muß für das Bestehen des Test richtig nachgedacht oder sorgfältig gelernt werden (am besten beides).
6) Bei der theoretischen Führerscheinprüfung dürfen nur 3 Fragen falsch sein.

Der vorgeschlagene Einbürgerungstest ist also defintiv ein Deppentest.

Ob der Test gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Er soll halt eine kleine Hürde darstellen, damit nicht jeder Clown einen deutschen Pass bekommt, aber innerlich eigentlich immer noch in seinem Bergdorf wohnt und dementsprechend alles unter seine "Traditionen" stellt.
Andere Länder machen das auch - Deutschland hätte sich das eh nicht als erster getraut - und ich habe letztens mal einen Bericht über eine Einbürgerung in Berlin gesehen. 95% von den "Neudeutschen" dort konnten nichtmal richtig deutsch sprechen. Ich verlange ja nicht, das jemand nach 6 Monaten fließend deutsch spricht, aber wenn man in ein Land auswandert oder gar hier geboren ist, kann man schon verlangen, das sich die Leute anpassen und die Sprache sprechen.

Grundsätzlich könnte/sollte man das aber so machen wie z. B. in Australien: Ein Bekannter von mir (Fliesenleger) wandert jetzt nach Australien aus (zu viele Deppen hier). Da muß man die Muttersprache beherrschen, 10.000€ aufweisen können (kann auch ein anderer Betrag sein) und langjährige, erfolgreiche und qualifizierte Arbeit in einem Beruf nachweisen, den die auch gebrauchen können. sowieso werden nur Leute mit der richtigen Hautfarbe und Religion reingelassen, die einen Beruf haben der da gesucht wird und die gut englisch können. Sie müssen nachweisen, daß sie den Beruf schon länger und erfolgreich ausgeübt haben und müssen noch hier in Deutschland gute Englischkenntnisse nachweisen.

Die Australier haben so einen Deppentest nicht nötig, weil ihre Anforderungen um Größenordnungen über denen liegen die dieser Deppentest darstellt.


Normalerweise wäre es sinnvoll den australischen Modus hier 1:1 zu übernehmen. Von Australien lernen heißt..... keine Deppen reinlassen.

L.