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Mittwoch, 20. August 2008

Der Hitler aus der Beatles-Stadt

Alle Jahre wieder taucht der tote Adolf Hitler auf, um für gute Unterhaltung zu sorgen. Diesmal hat ein Argentinier den Führer ausgegraben. Die originelle These des Forscher Abel Basti: Hitler, Eva Braun und diverse andere Führer der Nationalsozialisten seien am 27. April 1945 mit einer Junker 290 von Berlin über Österreich nach Spanien ausgeflogen worden. Nach einem Monat Aufenthalt in Barcelona habe man per Unterseeboot den Atlantik nach Südamerika überquert. Später, auch das ist ja bekannt, flüchtete der Obernazi in die Antarktis und von dort, das belegen auch kürzlich aufgetauchte Dokumentaraufnahmen aus dem Film "Iron Sky", ging es mit Reichsflugscheiben weiter auf den Mond.

Brigid Elizabeth Hitler, im irischen Dublin geborene Frau von Hitlers Halbbruder Alois Hitler, wusste davon nichts. Brigid traf Hitlers Verwandten im Jahr 1910 in einer Dubliner Reitshow, wo Alois als Kellner arbeitete. Gemeinsam bekamen sie den Sohn William Patrick Hitler, der am 12 März 1911 in der späteren Beatles-Stadt Liverpool geboren wurde, später aber nach Deutschland ging, um im Schattens eines Onkels Karriere zu machen.

Wie sein naher Verwandter war Alois Hitler kein besonderer Sympath - er schlug Brigid, bis sie ihn verließ. Als Katholikin konnte sie sich allerdings nicht scheiden lassen, so blieb ihr der berühmte Name auch nach ihrer Flucht aus Deutschland. Gemeinsam mit Sohn William ging Brigid Hitler in die USA, hier wohnte sie in New York und arbeitete sie für das British War Relief. Hitlers Neffe William Patrick Hitler hielt derweil Vorträge über das Leben in Deutschland und das Naziregime. Die Familie wurde ausdauernd vom FBI beobachtet, die Army musterte William Hitler 1942 aus. Am 6. März 1944 aber durfte der Neffe des Führers doch noch in die US-Marine eintreten. Nach seiner Entlassung 1947 nannte er sich Stuart-Houston, er heiratete und hatte vier Kinder. Der älteste Sohn heißt mit Vornamen Alexander Adolf.

William Hitlers Vater Alois Hitler junior nannte sich nach dem Krieg in Alois Hiller um, er starb am 20. Mai 1956 in Hamburg. Wenn das nicht auch nur Tarnung war und er auf dem Mond weiterbedient.

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