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Mittwoch, 18. März 2009

Pissen verboten: Neues vom Unrechtsstaat

Wer dabei war, eingesperrt hinter verschwenderisch verteilten 1400 Kilometern "Stacheldraht und Mauer" (Helmut Kohl, weiß es schon längst, so er nicht als Mandatsträger der PDS gehalten ist, es nicht mehr zu wissen. Die DDR war ein Unrechtsstaat, der zwangsadoptierte, messeprostituierte und bei Lottoziehungen nur fünf Gewinnzahlen erlaubte, während seine führenden Repräsentanten in einem Waldstück bei Berlin Geschirrwaschorgien mit illegal eingeführten Miele-Spülern "neuester Bauart" (Elf99) feierten.

Jetzt in einem unterirdischen Depot aufgetauchte neue alte Dokumente belegen den auch nach Unterzeichnung der Schlußakte von Helsinki anhaltenden verbrecherischen Charakter des "Arbeiter- und Bauernstaates" (Werner Felfe) nun zum ersten Mal unwiderlegbar. Nur weil er einen heftigen Drang verspürte, seine sogenannte Notdurft zu verrichten, wurde ein bis dahin als unbescholten geltender DDR-Bürger danach im Jahre 1983, also beinahe ein Jahrzehnt nach Helsinki, von den DDR-Behörden drangsaliert, mit Repressalien bedroht und mit drastischen Strafen überzogen.

Nach den im Erdloch abgelegten Unterlagen kostete ihn das im Volksmund "Pinkeln" genannte harmlose Pissen an einen Bauzaun in der Ostsee-Nobelgemeinde Warnemünde ein Promille des durchschnittlichen DDR-Monatseinkommens. Die Möglichkeit, sich gegen die völlig überzogene staatliche Strafmaßnahme zu wehren, bestand nicht. Gezahlt werden musste vielmehr sofort und ohne die Chance, einen Rechtsanwalt oder eine Menschenrechtsorganisation zu konsultieren.

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