Google+ PPQ: Feinstaub: Katastrophenalarm im Kirchenschiff

Mittwoch, 13. März 2019

Feinstaub: Katastrophenalarm im Kirchenschiff

Katholizismus als Killer: In Kirchen wurden Feinstaubwerte gemessen, die höher waren als an vielbefahrenen Straßen. 
Er dringt tief in die Lunge ein und kann Asthma und Allergien auslösen und sogar den Tod bringen. Er ist europaweite durch strenge Grenzwerte geregelt, die allerdings bislang nur in Deutschland für ein knallhartes Durchgreifen der Behörden bis hin zu Fahrverboten für Innenstädte gesorgt haben. 

Dadurch wurde erst richtig bekannt: Wo die Feinstaubbelastung der Luft über bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter liegt, droht Lebensgefahr, nicht zwar in Büroräumen, da hat die EU-Kommission die Grenzwerte aus Arbeitsschutzgründen großzügiger geschnitten. Aber auf Straßen, in U-Bahn-Stationen und - wie ein Forscherteam des An-Institut für Angewandte Entropie der Bundeskulturstiftung (AIAE) jetzt ermittelt hat - auch in Kirchen. Für eine Studie verbrannten die Wissenschaftler Räucherstäbchen in einem Laborraum, zudem zündeten sie Wachskerzen an. Das erschütternde Ergebnis der anschließenden Messung: Der EU-Grenzwert wurde um das Dreifache überschritten.

Keine Messwerte aus der Messe


"Wir wollten die Situation in Kirchen nachstellen", beschreibt Studienleiter Hans Achtelbuscher, der von Haus aus Medienwissenschaftler ist, gerade aus diesem Grunde aber gezwungen war, die Feinbstaubbelastung von Kirchenbesuchern vom Ursprung an zu erforschen. "Das ist ein Bereich, der medial nicht beachtet wird", sagt er, "deshalb gibt es dazu auch keine Messwerte."

Achtelbuschers Ansatz leuchtet ein: Die Grenzwerte für Büroluft liegen höher als die für gewöhnliche Stadtluft, weil die EU damit argumentiert, dass in Büros nur gesunde Menschen arbeiten und das auch nur acht Stunden am Tag. Auf der Straße hingegen hielten sich auch Kinder, Alte und Kranke auf - und das 24 Stunden täglich. "Dasselbe gilt aber im Grunde auch für Kirchen", glaubt Achtelbuscher, der als Sohn eines süddeutschen Landpfarrers aufwuchs und sich heute längst auch selbst Sorgen um seine adoleszente Feinstaubkontamination macht.

Ein weiteres beunruhigendes Detail vergrößert die Gefahr. "Bisher wurden die Quellen von Feinstaub viel zu sehr am Rande betrachtet. Für die Zusammensetzung ist aber wichtig, woher er kommt", sagt Stefan Weber von der Universität Duisburg-Essen, die die Forschungsarbeiten des Achtelbuscherteams von der physikalisch-chemischen Seite her unterstütze. Der ausgebildete Raumklimatologe konnte dabei zeigen, dass in Kirchen, in denen Weihrauch verbrannt wird, gerade die Konzentration der kleinsten Feinstaub-Teilchen stark ansteigt (Environmental Science, Bd. 40, S. 5251). An hohen Feiertagen kann die Feinstaub-Belastung in katholischen Kirchen den EU-Grenzwert dadurch um mehr als das Vierfache übersteigen.

Gott mordet seine Schäfchen


Gott will es sicher nicht so, aber er ermordet seine Schäfchen auf diese besonders heimtückische Weise. Galt Kindesmissbrauch bisher - nach der heiligen Inquisition - als größtes organisiertes Verbrechen der katholischen Kirche, werfen die neuen Erekenntnisse den Verdacht auf, dass Katholizismus im Wesen eine zentral mörderische Religion darstellt. 

Altarräume, oft durch Kerzen, die an Kassen des Vertrauens erworben werden können, zusätzlich verrußt, verqualmt und mit Schwaden unsichbarer Atemgifte belastet, unterliegen damit Einflüssen, die toxischer sind als die an einer vielbefahrenen Straßenkreuzung: Ohne Luftaustausch blaken hier Kerzen und Räucherstäbchen, hergestellt aus zahlreichen Komponenten organischen Ursprungs, aus Kostengründen meist mit unklaren Mischungsverhältnissen südeuropäischer oder asiatischer Provinienz.

Weil die Kirche nach zahlreichen Missbrauchsskandalen sparen muss,  kommt Sägemehl als Brennstoff zur Anwendung, Harz als Klebstoff und Aromastoffe für den Geruch. Wenn die Stäbchen langsam abglühen, verbrennen diese Stoffe nur unvollständig. Dabei entstehen Schadstoffe, die sich an feine Staubpartikel binden können. So zeigte sich in einer Studie des dänischen Umweltministeriums, dass bei vielen Räucher-Produkten die Konzentration von Benzol und Formaldehyd im Rauch besonders hoch war.

Tief in die Lungen der arglosen Gläubigen


Diese Rauchbestandteile dringen besonders tief in die Lunge der arglosen Kirchenbesucher ein und schädigen dort auch das Herz-Kreislauf-System. Dennoch werden diese winzigen Teilchen - die Achtelbuscher inzwischen "Kirchenkiller" nennt - von allen EU-Vorschriften vernachlässigt. Weder hat die Gemeinschaft bislang Vorschriften für die Schadstoff- und insbesondere Feinstaubbelastung in Kirchenräumen erlassen, in denen sich oft und gerade Alte und Kranke aufhalten, noch scheint sich das Bundesgesundheitsministerium in irgendeiner Weise dafür zu interessieren, wie hier ungestört Tag für Tag sehr viele sehr kleine Partikel mit einer zusammengenommen sehr großen Oberfläche unter dem Schutz Gottes verbreitet werden, "so dass sich Lungenschadstoffe daran binden können", warnt Stephan Weber.

Aufgeschreckt durch die Messungen des Achtelbuscher-Teams hat mittlerweile eine weitere Forscherguppe das Testat bestätigt. Theo de Kok von der Universität Maastricht und seine Kollegen führten Messungen in einer kleinen Kapelle und in der großen Basilika durch, dabei simulierten sie einen Gottesdienst, indem sie Weihrauch verbrannten und stundenlang Kerzen brennen kl. Die Konzentration krebserregender Substanzen, die sich danach in der Kirchenluft fanden, seien höher gewesen als an einer verkehrsreichen Straße, berichten niederländische Mediziner im „European Respiratory Journal“.

Hintergrund: Wissenschaftler informieren über die Auswirkungen von Luftschadstoffen in Kirchen auf die Gesundheit


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

>> haflinger 13. März 2019 at 20:19

Nun, das ist NICHTS NEUES, ich weiß seit geraumer Zeit, daß z.B. die Ecclesia Kirche Nürnberg(offiziell evangelische Kirchengemeinde), ein einziger Haufen LINKSEXTREMER und BLACK MUSLIMS ist.
Dies wirft nun die Frage auf, weshalb sich der VERFASSUNGSSCHUTZ nicht um solche Organisationen kümmert.
Bekannt dürfte diese Tatsache den Schlapphüten eigentlich schon lange sein. <<
++++++++++++++++++++++++++

Kann man sich noch schöner und eindeutiger als Riesenastloch "outen"?
Weshalb sich der VERFASCHUNGSSCHMUTZ n i c h t "kümmert". Na, weshalb wohl.

Anonym hat gesagt…

https://www.ecclesia.church/wer-wir-sind/

diese Typen ??

T4 wurde angeordnet