Montag, 19. April 2021

Es wird: Eine Indianerhäuptlingin

Segnungstanz der Chihuahua zur Feier der Kandidatinnenentscheidung.

Hurra, es ist eine Indianerhäuptlingin! Während die Kesselflicker in der Union noch streiten, wer nicht Kanzler werden soll, haben die Grünen bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Im püblichen basisdemokratischen Wahlverfahren einigten sich Annalena Habock und Robert Baerbeck auf eine hadrianische Teilung. Dieses vom römischen Kaiser Hadrian (67–138) entwickelte Verfahren wird angewendet, wenn eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, dass der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist, entdeckt und infolge der Entdeckung in Besitz genommen wird. Niemand aber bekommt es dann ganz: Zur Hälfte steht der Preis dem Entdecker zu, die andere Hälfte aber bekommt, wer die Entdeckung ermöglicht hat, indem er selbst nicht zugriff. 

Von der Bewegungspartei ins Bundeskanzleramt

Habock wird also nun Außenminister, Baerbeck hingegen als erste Grüne "überhaupt" (DPA) Kanzlerinnenkandidatin und später, nach der Bundestagswahl, je nach ihren eigenen Wünschen Umwelt-, Innen- oder aber Justizministerin. Denn formell Indianerhäuptlingin darf sie nach den erst kürzlich festgeschriebenen Sprachvorschriften der früheren "Bewegungspartei" (Alexander Gauland) nicht werden.

Wenn es rechts schon hakt, wo die Mitte ist, geht wenigstens links der rechten Mitte alles seinen sozialistischen Gang. Kleiner Kaderparteitag, coronakonform, zwei Mann, einer davon eine Frau. Quote stimmt. Kaffee oder Tee, Brust oder Keule, vegan auf Wunsch. Weißer Rauch. Wir sind Kandidat! In der Republik der Quereinsteiger aus dem Parteiapparat hat das Stühlerücken schon begonnen, das noch jeder Abenddämmerung einer Koalition den goldenen Schein eines verdienten Ruhestandes verlieh. 

Im Namen der Altforderen

Wer kennt heute noch die Namen der Altvorderen, der Ditfurth, Trampert, Fischer, Trittin und Özdemir, der Roth und Künast, Vollmer und Kelly. Letzterer sei in einem Film mal von Mick Jagger gespielt worden, raunt der Funktionärsnachwuchs sich auf den Fluren des Heinrich-Böll-Hauses zu. Distinktion, im Bionadeadel das Blut, das in allen Familienmitgliedern fließt. Annalena Baerbock verkörpert das Wissen und das Nicht-Wissen dieses Milieus zugleich: Die Frau, die es nun macht, ist niemals einer Erwerbstätigkeit im Wortsinne nachgegangen, sie kommt aus dem Off der Realität, in der die meisten Teile der Bevölkerung leben müssen. 

Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sie heute schon im Gespräch mit den Putins, Erdogans, den Bidens und Macrons vor sich zu sehen. Annalena Baerbock wird die Spielregeln auswendig gelernt haben, um nur ja keinen Fehler zu machen. Ihre Gegenüber hingegen werden wissen, wo die Lücken sind, wo die Regeln deutbar werden und die wichtigen Punkte zu machen sind. Es wird unnötig sein, Karten aus zuteilen, weil wie bei der Impfstoffbestellung der EU schon vorher klar ist, wer gewinnt.  

In eine gute Zukunft

Das "Land in eine gute Zukunft führen" will Baerbock, sie will investieren in "sozialen Zusammenhalt, in digitale Verwaltung und ein schnelles Internet", ein neues Modell politischer Führung, ein Platzpatronenfeuer aus edelsten Worthülsen: Zuhören und Zutrauen, Neuanfang und Neugründung, Klimaschutz und Gerechtigkeit, Gestalten, Umbauen, Zusammen und Gemeinsam, "nicht nur Robert Habeck und ich und nicht nur wir als eine Gesellschaft, die so viel weiter ist als die Politik" (Baerbock). Gemeinsam habe man "in kürzester Zeit einen Impfstoff entwickelt", sagt Baerbock, die nach diesem Vorbild der Zusammenarbeit zwischen grünem Vorstand und Biontech in der Laborarbeit die gesamte "Zukunft gestalten" will.

Es folgen elegische Bilder von Eisbären und Windrädern. Robert Habeck, der sagt, er werde sich "nun noch mehr einbringen", nickt bedeutsam. Eine Sonnenblume wird eingeblendet. Die Welt, sie hat nicht vergebens gewartet. Mit diesen Bildern zieht die neue Zeit.


Kommentare:

Carl Gustaf hat gesagt…

Apropos Sprachvorschriften. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen es oberstes Gebot war, dass Wahlprogramme der Grünen in einfacher Sprache verfasst waren. Das hat sich schon schei** gelesen und war ein Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Mittlerweile ist davon aber weder das "einfach" noch die "Sprache" übrig geblieben.

Carl Gustaf hat gesagt…

Wenn den Grünenden wirklich soviel am gesellschaftlichen Zusammenhalt gelegen ist, dann können sie ihre abgestaubten BitCoin Millionen in die Säule der Verbundenheit statt in den Wahlkampf stecken (https://www.startnext.com/saeule-der-verbundenheit)

Anonym hat gesagt…

leider gibt es in der brd keinen harten Widerstand gegen den Neobolschewismus à la Habäck - nur vergeistigtes Konservativsprech , kostengünstig , akademisch grundformatiert - beliebig .

Anonym hat gesagt…

Sprüche über die Überlegenheit der vegetarischen Ernährung – s. Versuche im Konzentrationslager Mauthausen – und „kostenlose“ Windkraft („Windenergie kann mittels des kostenlos wehenden Windes in großem Umfang erzeugt werden.“ aus „Wirtschaftliches Sofortprogramm der N.S.D.A.P.“ Eher, 1932 (auch bei Amazon erhältlich), oder s. Firma Ventimotor GmbH, gegründet von Reichsführer SS Walther Schieber) kennt die deutsche Geschichte schon. Ideologien werden rhetorisch sanfter, Semantik-Updates lässt sie progressiv erscheinen. Aber der Fanatismus dahinter bleibt. Der Raumfahrtingenieur und Publizist  Robert Zubrin hat in seinem Buch „Merchants of Despair: Radical Environmentalists, Criminal Pseudo-Scientists, and the Fatal Cult of Antihumanism“ die sozialistischen braunen/rot/grünen Wurzeln der totalitären, menschenfeindlichen Ökologiebewegung sehr gut belegt zusammengefasst. Er übt scharfe Kritik an ihrer antihumanistischen Tradition des Malthusianismus und der Eugenikbewegung. Er nennt sie die"Kaufleute der Verzweiflung"; die Apokalypse mit dem Kernproblem einer postulierten Überbevölkerung ist ihr Geschäft.

Die Grünen sehe ich heute als größtes Übel! Den einzigen Souverän den die kennen, ist das Klima. Als selbsternannte Priesterschaft mimen sie den Mittler zwischen Klimagottheit (früher Wettergott) und Gläubigen. Und wie alle Götter vor ihm fordert er Gehorsam vom Volk gegenüber seiner Priesterschaft und viel materielle Zuwendung. Denn wie immer kann besonders mit materiellen Zuwendungen das Böse bekämpft werden. Vorher wir das wissen? Weil die Priesterschaft das uns sagt!

Arminius hat gesagt…

Eine weitere Bundeskanzlerin wäre Selbstmord für dieses Land.

Anonym hat gesagt…

rot-grüne Dauerwerbesendung , auf allen Kanälen - alle sind "irgendwie überzeugt , finden das gut , man ist achtsam und kennt sogar den Robert " ."deutschlandfunk" - jetzt Plastberg - Kokskevin labert irgendwas dumm daher , Bernd plant die Ausreise .

Anonym hat gesagt…

Direkt nach der Wahl werden alle verbliebenen Atomanlagen portofrei in den Iran verschifft.

Wenn Sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen Sie sich einen Clownschuh vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich.“

1984

Anonym hat gesagt…

Die Überbevölkerung ist nicht "postuliert", sie ist gegeben.

Anonym hat gesagt…

>Die Überbevölkerung ist nicht "postuliert", sie ist gegeben.

Und obendrauf ist sie längst ein Tabu, anders als Zubrin offensichtlich darstellt. Keine Lust zu googeln wer und von wann das ist.

Tatanka Yotanka hat gesagt…

Es ist von ppq eine Frechheit, diese Ausgeburtende einer irrwitzig besserwisserischen Weltretter-Ideologie mit den oft sehr klugen Häuptlingen amerikanischer Ureinwohner zu vergleichen. Die mussten sich unter oft extremen Wetterbedingungen noch persönlich im Kampf gegen Puma, Bär und Bison beweisen, während unsere wohlstandsverweichlichten Maulhelden oft schon an der Kühltheke versagen. Diese Blutleerzombies zupfen lieber Grass wie andere Wiederkäuer und finden es toll, wenn für ihre Fleischersatzsteaks in der Dritten Welt Urwald abgeholzt und Palmöl- und Sojaplantagen angelegt werden. Diesbezüglich ist das klimatische Musterschüler- und Oberlehrervolk nämlich der global fünftgrößte Umweltzerstörer.

Aber die diplomierten Volltrottel meinen, durch aufwendig neu produzierte E-Cars und nun auch noch Pedelecs jede Kälte und Hitze ins dauerfrühlingshafte Paradies verklären zu können. Wo soll all der Strom dafür und all die anderen elektronischen Helferlein denn herkommen? Da wird schon vom zukünftig flexiblen Angebot gefaselt, soll heißen, manchmal gibt es Strom, manchmal nicht.

Diese grünschnäbeligen Narren und ihre Wähler werden darüber hinaus noch jammern lernen, wenn deren goldwerte Gäste hungrig durch ihre luxuriösen Besserverdiener-Bionadevillen ziehen, um sich ganzheitlich zu integrieren.

Aber so was darf im neuen grenzenlos weltoffenen Schland ja nicht mehr gesagt werden, um die Dummpiefkes nicht zu verunsichern. Wer "mündigen" Bürgern kritische Ideen übermittelt, begeht nämlich Volksverhetzung. Maulkorbbefehle fast wie im Dritten Reich. Aber Michel genießt mal wieder weiter seinen naiven Trallalatraum bester Mensch im besten aller Schlands zu sein.

Die meisten Irren halten sich für normal, und wenn sie die Mehrheit haben, gilt das als Naturgesetz.

Die Anmerkung hat gesagt…

>> den oft sehr klugen Häuptlingen amerikanischer Ureinwohner... Die mussten sich unter oft extremen Wetterbedingungen noch persönlich im Kampf gegen Puma, Bär und Bison beweisen

ein kluger Häuptling amerikanischer Ureinwohner saß in seinem Tipi, dachte nach, racuhte Friedenspfeife mit den Weißen und traf Entscheidungen. Er mußte sich und niemandem etwas beweisen, schon gar nicht mit Puma, Bär und Bison kämpfen.

Hab ich aus Söhne der großen Bärin, ersatzweise Chingachgook, die große Schlange.

Anonym hat gesagt…

@Anonym hat gesagt...
„Die Überbevölkerung ist nicht "postuliert", sie ist gegeben.“

Dann lieber Malthusianer erkläre bitte dieses „Über“! An Nahrungsmitteln kann es ja nicht liegen, die gibt es genug. Von den 4 Milliarden Tonnen Lebensmittel, die jährlich hergestellt werden, landen 1,3 Milliarden auf dem Müll – also Essen für 2 Milliarden Menschen. Dem gegenüber leiden 700 Millionen Menschen am Hunger – die meisten direkt oder indirekt wegen Kriegen und aufgrund globaler Nahrungsmittelaufkäufen /Börsenzockerei von den armen Ländern weg zu den Reichen.

https://www.welthungerhilfe.de/aktuelles/blog/lebensmittelverschwendung/

Etwas Abhilfe würde schon schaffen, wenn die deutschen Biovertilger sich ihr Food bspw. nicht aus Vietnam einfliegen lassen würden und der vietnamesische Bauer dann in der Region verkaufen müsste. So macht er es natürlich nicht, weil der gute Deutsche mehr bezahlt als der Rikscha-Fahrer nebenan.

Am Platz kann es auch nicht liegen, nur etwa zwei bis drei Prozent der Landfläche sind besiedelt. Würden bspw. alle Menschen wie die New Yorker leben wollen, würde die gesamte Menschheit im Bundesstaat Texas mehr als Platz haben.

https://ze.tt/die-haelfte-der-weltbevoelkerung-lebt-auf-einem-prozent-der-landflaeche/
https://sedac.ciesin.columbia.edu/data/collection/gpw-v4

Also lieber Malthusianer, erkläre bitte dieses „Über“! Gibt es irgendwo eine Betriebserlaubnis für die Erde mit dem Vermerk „zugelassen für xx Menschen“?

Anonym hat gesagt…

Weder bin ich Dein "Lieber", noch Malthusianer. Steck Dir Deinen schnöseligen Tonfall dahin, wohin Du auch Deine geistig schlichte Milchmädchenrechnerei stecken kannst.

Anonym hat gesagt…

man könnte ganz unironisch fragen :"Faktorinput : Staatsknete , Entwicklungshilfe - bitte mal das Resultat nach 60 Jahren zeigen - Danke - Ihr Steuerzahler ".

(Hauptsache die Kohle landet nicht bei den bösen Deutschen hat sich wohl der Joschka gesagt )

nun - egal wie man es dreht und egal ob der böse weiße Mann verantwortlich gemacht wird : Afrika wird dann wohl doch zur Hölle fahren ( schlimm dabei : auch die Tiere gehen kaputt ) .

ein größenwahnsinniger Reichmann aus den usa könnte wenigstens einen Teil der Bevölkerung wegspritzen - macht er aber nicht - Bevölkerungskontrolle wäre für mich völlig ok da ich zur herrschenden Klasse gehöre .

darf man doch alles gar nicht so sagendenkenmachentun

bleiben also noch die vergeistigten Rotweingespräche mit akademisch geschulten Anna-Lehner-Kinderinnen aus Eppendorf und Mitte ("irgendwie müssen wir die Welt retten könnensollenmüssen"

heute habe ich ein Handlungsimperativ mitgebracht - als gute Protestanten haben wir nicht nur ein schlechtes Gewissen sondern auch die Pflicht unsere Erde zu erlösen .

na ja .

die Zwangsmoralisten regieren bald die brd - Gottlob hats noch eine us Panzerkaserne hier und da - bei den Krauts weiß man ja nie wer wann wie durchdreht .

ertappe mich immer öfter dabei . "die yankees , die können ja mal die brd Spinner ausbremsen " .

Merkel hat den gewaltkriminellen Orient nach D geholt - alle finden das voll gut .

ist ja auch absolut moralisch korrekt - soll doch bittesehr der deutsche Arbeiter die Wohlfahrt der Goldstücke abbilden .


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oder ?

Anonym hat gesagt…

Anonym Anonym hat gesagt...
"Weder bin ich Dein "Lieber", noch Malthusianer."

Er denkt wie ein Malthusianer, er schreibt wie ein Malthusianer, aber ist kein Malthusianer! Woher wir das wissen? Weil er uns das sagt!

Malthusianer Mathematik:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d9/Malthus_PL_en.svg

Wir haben soundsoviele Nahrungsmittel, wir werden mehr, also hungern bald ganz ganz viele Menschen. Alle anderen können nicht rechnen! Und definitiv überbevölkern die Malthusianer plus ihr Anhang nicht die Erde, sondern immer die anderen sind das Problem.

Anonym hat gesagt…

wieso Börsenzockerei ??

ich investiere meine Kohle in Biodiesel und nicht in Hirse - wo ist da jetzt die Zockerei ?

sagen wir : 400 ha Fläche , nur Raps . Reicht aus für x Biodiseseldaimler - gut - man kann da jetzt keine Negerfoodplant anbauen - wird ja Biodiesel produziert .

wo ist da jetzt die "Moral" ?

die Chinesen bauen in Brasilien Soja an - china Mittelschicht will Fleisch - Markt regelt . Urwald krepiert .

hab ich auch begriffen ( und der kleine herr macron fand mahnende Worte gegenüber dem Brasilfaschistautokratistenunmensch )

ist aber grundsätzlich alles bullshit weil der markt eben REGELT .

Lösung ? ok - Weltinnenministerium unter Leitung des allmächtigen Dr. Zipp Dousch La Frosch entsendet 4000 Mann Bio KSK und stoppt den Irrsinn in Brasilien - alles ganz einfach weil es ja keine Nationalstaaten mehr gibt .

wir retten den Wald - sagen den Chinesen sie sollen sich aus Brasilien und Afrika verpissen , keine eAutos sonder Rad fahren und gefälligst die Bevölkerung bei 1,1 Mrd einpendeln .

sonst .

sonst was ?

eben .

bei 1,7 Mrd Chinesen gibts genau zwei Möglichkeiten : Krieg gegen Amerika oder Marktwirtschaft ( China kauft den Biblebelt inkl. Personal ) und alle haben weitere 10 Jahre relative Ruhe .

Börsen kollabieren in 5 Wochen -sagt es aber nicht weiter

Anonym hat gesagt…

es muss natürlich 11c heißen , d.R.

Die Anmerkung hat gesagt…

Zum Schluß hin sehen die Kommentare aus, als ob Hunde auf den Rasen im Park geschissen haben, obwohl eine großes Schild am Eingang steht, dies sei verboten bzw. unerwünscht, und PPQ sogar darauf hinwies, daß er so ein Schild aufgestellt hat.

Anonym hat gesagt…

^^

ach nö .

er schon wieder .

Anonym hat gesagt…

wer in 4 Jahren keinen eigenen Gedanken formuliert sorgt wenigstens für Ordnung und Sauberkeit im Park .

es muss grundsätzlich die totale Entwertung der anderen Beiträge sein - sonst ist er nicht glücklich .

herzliches Beileid .

Anonym hat gesagt…

Kleiner Nachtrag aus der falschen Ecke: Wenn wir ungefähr soviel Fressen verbrauchen, wie wir erzeugen, haben wir wieder Fressmarken. Wer da nicht von selbst drauf kommt, ist jenseits aller Hilfe.

Anonym hat gesagt…

Wir müssen nur alle recht lieb miteinander sein und teilen, und bescheiden sein, dann kann die Erde auch 12, 20, 30 oder, m.W. Rekord*: 60 Milliarden ernähren. Danisch erwähnte es einst - und wenn diese Zahl erreicht ist, dann auf einmal doch Geburtenkontrolle? Warum also nicht büschen eher schon?

Außerdem geht es nicht nur um (zwangsläufig immer minderwertigere) Nahrung, sondern man geht sich auch durch die schiere Anwesenheit auf den Senkel.

*Ausnahme: Der Trierer Diensmädchenschänder nannte irgendwo eine "unbegrenzte" Anzahl ... Na ja.
Malthus war Pfaffe, und denen ist Geburtenkontrolle i.d.R. ein Greuel. Gab es zu seinen Lebzeiten allerdings auch so gut wie nicht, präpartal jedenfalls.
Ein nicht ganz unwichtiger Grund, neben anderen, dafür, daß uns die Chinesen jetzt den Daumen zeigen können, ist, daß die es jahrelang trotz Wehegeschrey durchgezogen haben.

Der lachende Mann hat gesagt…

Mir gefallen diese Kommentare gut. Ich lese sie mit Interesse und Freude. Weiter so, Jungs! Ahoi!

Tatanka Yotanka hat gesagt…

@ Die Anmerkung 1

Soweit ich informiert bin, gab es dort keine leistungslose Erbmonarchie, was bedeutet, so ein Indianer-Häuptling musste sich vor seine Krönung zum Kalumet paffenden Tipihocker in den dort für den Stamm überlebenswichtigen Fähigkeiten beweisen. Die wählten sicher keine Dummköpfe und Schlappschwänze zu Führern wie unsereins im besten aller Schlands. Auch die zukünftigen Häuptlinge mussten dort vorher also raffinierte und mutige Jäger sein.

Die Anmerkung hat gesagt…

@Tatanka Yotanka

Das ist korrekt, aber als Häuptling war er eben nur noch Häuptling und mußte gar nichts.

Deswegen hat er ja Gojko Mitic als potentiellen Nachfolger ins Rennen geschickt, damit der dem staunenden Publikum all die Heldentaten vorführt, für die man später mit dem Häuptlingstipi belohnt wird.

Anonym hat gesagt…

@Anonym Anonym hat gesagt...

„Urwald ...“

Wieder so ein Märchen, das einfach weiter posaunt wird. Der sogenannte Regenwald ist kein Urwald, sondern kultiviertes Land, mit viel Landwirtschaft vor ca. fünfhundert Jahren. Die Indios hatten mit „Terra preta“, auch Indianer-Schwarzerde Amazoniens genannt, ein Wunderzeug, auf das heute noch alles aufbaut.
https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_preta

Als die Europäer ankamen, bewohnten 5 Millionen Menschen das Amazonasbecken, 25 x mehr als heute. Auch könnte man dort einen riesigen Parkplatz bauen, es hätte bis auf die Tiere dort keine Auswirkung auf irgendetwas. Das Amazonasgebiet ist ein geschlossenes System. Was an Sauerstoff produziert wird, wird dort wieder verbraucht. Es ist ein Waldgebiet, nicht mehr und nicht weniger.

„1,7 Mrd Chinesen“

China hat nicht ganz 1,4 Milliarden Einwohner und ist überaltert. Zudem hat die Ein-Kind-Politik starke soziale Auswirkungen. Die von Eltern bis Großeltern verwöhnten Einzelkinder besitzen kaum Sozialkompetenz, Egomanen pur. Die 2016 abgeschaffte Ein-Kind-Politik bringt da nichts, die Verwöhnten wollen verwöhnt werden und kein Kind am Hals haben. Die Geburtenrate sinkt dort aktuell um 15 %. Die Bilder aus China sollen uns disziplinierte Menschen zeigen, in Wirklichkeit hat der vollendete Kapitalismus dort End-Konsumenten erzeugt, die solange funktionieren, solange die Schaufenster und Regale voll sind. Sollte irgendwann die Wirtschaft einknicken, brennt dort der Baum mehr als woanders.

Bei den Malthusianer erkennt man nur an der Rhetorik, ob er rechts oder links steht - also Wolf vs. Kreide fressender Wolf: „Chinesen und Afrikaner sind viel zu viele“ vs. „planetare Nachhaltigkeit hängt auch von moderaten Geburtenraten ab“. Paul R. Ehrlich, Guru der Malthusianer, hat mit seinem Buch „The Population Bomb“ (sein Eugeniker-Freund und späterer Obama-Berater John Holden schrieb das Vorwort) bereits Ende der 70'er eine Hungerkatastrophe apokalyptischen Ausmaße prophezeit. War zwar völliger Schwachsinn, aber ist den Malthusianer egal. Mit der Simon–Ehrlich-Wette prophezeite Ehrlich das Ende bestimmter Rohstoffe in zehn Jahren, Julian Simon hielt dagegen und gewann; den Malthusianer egal. Über den Club of Rom muss man nicht schreiben, Grimms-Märchen 2.0.

Erst Malthus, dann der Deutsche Idealismus, besonders Hegel (Kommunismus und Faschismus sind Wirrungen von Junghegelianer), ist der Nährboden einer Gegenbewegung zur Aufklärung. Ein immer stärker werdender Fundamentalismus. Beispiel: Als man Hegel auf die Entdeckung eines achten Planeten hinwies, den es laut ihm nicht geben dürfte, erwiderte er: “Um so schlimmer für die Wirklichkeit!”. Es ist egal, was real ist, oder wie es Robert Habeck (der Mann, der wegen Albert Camus Philosophie studierte, den Existentialismus aber nie begreifen wird, weil er ein Neo-Hegelianer ist) sagte: „Worte schaffen Wirklichkeit“. Klingt nicht nur nach Pippi Langstrumpf, das ist Pippi Langstrumpf. Dazu der Poststrukturalismus des 20. Jahrhundert und die Fundi-Suppe ist fertig – eine neue Religion ist geboren. Bereits im Diesseits wird das Metaphysische ausgerufen. Die Metamorphose zum nachhaltigen reinen Menschen wird initiiert, die Erbschuld (überhaupt geboren wurden zu sein) kann durch Befolgen grüner Gebote und Einhalten grüner Verbote zum astralen, quatsch, zum neutralen Wesen erfolgen. Am Ende, nachdem wir alles Schlechte überwunden haben (besonders die Industrialisierung), erfolgt der Übergang, die menschliche gefräßige Raupe wird zum fröhlichen Schmetterling und Utopia (früher Paradies genannt) nimmt uns auf. Begleitet werden die zukünftigen Neutralen von jungfräulichen Prophetinnen (Greta), Kinderkreuzzügen (FFF), Flagellanten (Extinction Rebellion, weil es wehtut geißeln die lieber ihre Mitmenschen) und grüner Priesterschaft (Klimaokkultismus) usw. Es herrscht ein Fundamentalismus, der so noch nicht existierte.

Anonym hat gesagt…

Bernd ist ein verwirrter Junghegelianer und macht jetzt lecker Frühstück für seine Obesrchichtmuschi , den Kater und himself - dazu dröhnt Longdonggramma aus dem Böse-Lautsprecher


https://www.youtube.com/watch?v=j8oD9jlCFJw

Anonym hat gesagt…

https://www.youtube.com/watch?v=on1QEcz1sTI

arisches Mädchen singt "hey"

mehr Gott geht eigentlich gar nicht .

also : Göttin

arische Singsanggöttin

Anonym hat gesagt…

Bernd hat ja einen eher soften Musikgeschmack, aber grade das macht íhn so menschlich.