Google+ PPQ: Kampf den deutschen Scheißzuständen

Sonntag, 11. August 2013

Kampf den deutschen Scheißzuständen

Die SPD, die SPD, immer wieder die SPD. Erst hat sie sich genau wie die KPD einer Zusammenarbeit gegen den Faschismus verweigert, und jetzt tut sie so, als gebe es was zu feiern. Da haben die Hellroten aber nicht mit dem Widerstand aus der wahren Arbeiterklasse des virtuellen Prekariats gerechnet. Hier, wo der Kampf mit der Tastatur nie aufhört, formiert sich breiter Protest gegen die anstehende 150-Jahr-Feier der deutschen Sozialdemokratie. Denn die steht letztlich für "Antikommunismus und schleichendne Neoliberalismus", eine "Vertreterin der Interessen des militärisch industriellen Komplexes", die "deutsches Großmachstrebe"in der "Innen- und Außenpolitik auslebt".

Der Sieg des Binnen-I über Verständlichkeit und Inhalt ist hier selbstverständlich, den hier schreiben die Linken der Linken der Linken Klartest. " Heute werden in Deutschland Hartz4 Empfänger*innen drangsaliert und diskriminiert, Menschen bis in den Tod zwangsgeräumt und Rassismus als Bestandteil deutscher Migrationspolitik bedient", heißt es in Abwandlung eines älteren Textes des fantastischen Arbeiterportals Bluthilde. Parallel dazu müssten Menschen in Südeuropa unter dem von der SPD mitgeschwungenen Knüppel deutscher Austeritätspolitik leiden - "alles sind direkte Ergebnisse von SPD Politik". Daher verwundere es auch nicht, "dass die SPD die nationale Karte zieht und mit einem Deutschlandfest versucht Nation und Kapital weiterhin zu stützen".

Sie hätten es doch "Revolutionärer August" nennen können oder "Die Party wo die Kommas fehlen". Dann ja, vielleicht, hätte die echte linke Gnade walten lassen. So aber ruft es aus den Weitend es Netzes "Kampf den deutschen Scheißzuständen" und "Unsere Wahl Antirassismus!" Es könne nur gelten, "Graswurzelarbeit zu leisten, jenseits von Staat und Nation die Steine selbst in die Hand zu nehmen, eine andere Gesellschaft aufzubauen und den Weg der Emanzipation und des Fortschritts zu gehen". Deswegen werde nicht nur weiterhin der Widerstand des Refugee Protests unterstützt, "ohne dabei zu vergessen Nazis, Rechtpopulist*innen und andere Rassist*innen aller Coleur konsequent und vielfältig zu bekämpfen". Sondern auch aufgerufen, "den Wahlkampf antirassistisch zu begleiten und das Deutschlandfest der SPD am 17.8 in Berlin zu stören". Vielleicht mit den Steinen, die man ja ohnehin schon selbst in der Hand hat, um eine andere Gesellschaft aufzubauen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

nur dummes Gelaber , die bürgerlichen Zeckenkinder kriegen bereits während der Anreise die Fresse demoliert - das Bürgerpack ist nur beim Sozialkundelehrer hochmotiviert .

Thomas hat gesagt…

"die Steine selbst in die Hand zu nehmen, eine andere Gesellschaft aufzubauen und den Weg der Emanzipation und des Fortschritts zu gehen"

Dagegen hätte ja niemand was, aber gesehen hat das noch niemand, und, angesichts des reiche nErfahrungsschatzes mit derartiger Rhetorik, wird das auch niemand sehen; die Damen und Herren sind ja eher destruktiv orientiert.

ppq. so hat gesagt…

der kampf gegen geht nur destruktiv

Die Anmerkung hat gesagt…

kindische Debatte

Volker hat gesagt…

"die Steine selbst in die Hand zu nehmen"

Das machen die schon ganz gut, das mit den Steinen selbst in die Hand nehmen. Ein paar Impression von der Tätigkeit der fleißigen Bauleute hier und hier

Anonym hat gesagt…

Dialog-Box - ein Stadtmöbel Ihrer Sozialdemokratie :

http://farm8.staticflickr.com/7284/8741785834_1ec31f0428_z.jpg

war eben beim Schopp

http://www.planet-schule.de/typo3temp/pics/473d7acde2.jpg

um Goldkrone fürn Geburtstag zu holen , da laufe ich beinahe ungebremst gegen einen roten , besteigbaren Zylinder von der spd .

"wird wohl ein roter Zylinder von der spd sein " dachte ich mir ; "oder eben moderne Kunst ein Stadtmöbel mit Bedeutung " . Völlig falsch - es handelt sich um eine Dialogbox ( siehe Bild 1 ) ; da kann der Bürger mit den spd DialogfachberaterInnen dialogisieren was das Zeug hält . Wollte sofort die rote (Jabobs)?-leiter die ins Nix führt hinaufstiefeln - hab ich aber nicht gemacht weil da "betreten verboten " drannestand . Morgen gehe ich mal in und betrete legal die Aussichtsplattform um mir das Ergebnis von 50 Jahren sozialdemokratischer Nachkriegsbaukunst anzusehen ( spitze , dafü aber hippe Cafés für SozialdemokratInnen , Waschbetonarchitektur mit Sinn und tieferer Bedeutung , behindertengerechte Edelstahlubahneingänge mit Lautsprecheransage . Dazu eine Almhütte ( mit Schlagermucke hey ) + Kinderkarussell , der unvermeidliche Kreppstand fürs int. Flär darf nicht fehlen und div. Infostände gegen Krieg , Männer , Fleisch , Nazis , Fleischessende Nazimänner und kriegerische Fleischnazis .

Weht ein laues Lüftlein . Sloterdijk ist mir bei den Temperaturen zu anstrengend - ich lese das Käseblatt und entdecke ein interessantes Interview : Rentnerin Erna B. ( Name wie immer von der Reaktion gerändert ) im Dialog mit dem spd Kandidaten .
" ....erklärte der Kandidat , daß sowohl die Renten als auch die Arbeitsplätze sicher sind ; selbstverständlich wird das Beziksamt die kaputten Palmen gegen heimische Hölzer austauschen ( doch doch : in Hamburg wurden Palmen gepflanzt ) .

der Seppel

Anonym hat gesagt…

Le style c'est l'homme, Freund VRIL, ich habe Dich gleich erkannt. Du mit Deinem Wunschdenken.
Zugegeben, wer nie den Wunsch verspürt hat, mit einem Baton von Rattanholz in jeder Hand auf den Visagen der Angehörigen der Fünferbande, ganz besonders deren Jugendorganisationen, Trommelwirbel zu schlagen, der hat kein Herz im Leibe. Aber es geht nicht!

Anonym hat gesagt…

mein Stiel wird inzwischen von so vielen StielistInnen kopiert , da blickt man kaum noch durch .

stilistische Norwehr (tm) .

Mich stört gar nicht so sehr die sog. "Meinung" der Deppen - es ist eher der unförmige Sozialdemokratist im öffentlich-rechtlichen Waschbetong-Raum der es wagt meine kühle Funktionsdenke durch pure Hässlichkeit zu irritieren . Wie soll ich denn Mehrwert erwirtschaften wenn meine sensible Denke durch BratwurstPommesSchackelinekommher Auchmenschen verwüstet wird .

Ich bin da sensibel

der Seppel .

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