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Sonntag, 19. Juni 2016

Zum 75. Jahrestag der Russland-Offensive: Sportverbot für Doping-Russen

Russen raus: In jedem Russen steckt irgendwo eine benutzte Ampulle.
Weil die Sanktionen der demokratischen Weltgemeinschaft vom ersten Tag an so wirksam waren, steht das Reich des russischen Imperators Wladimir Putin zwei Jahre nach der Krim-Invasion vor dem Ende. Die Börse in Moskau zeigt zwar noch Angstblüten, doch die zuletzt vom Kreml initiierte Offensive entmenschter Hooligan-Horden gegen europäische Ziele, mit dem Putin versuchte, friedliche Nato-Manöver vor seiner Haustür im Stil eines Kneipenschlägers zu beantworten, zeigt, dass die russische Führung zunehmend nervös wird und kopflos agiert.

Der Westen erkennt nun zunehmend seine Chance, den selbsternannten Präsidenten in Moskau auf seinem eigenen Spielfeld zu stellen. Zum 75. Jahrestag des letzten Befreiungsversuches deutscher Truppen gab es deshalb nicht einmal die übliche geheuchelte Gedenkstunde des Bundestages, sondern erstmals wieder Transporte deutscher Truppen nach Osten. Und die knallharte Machtpolitik mit Panzern, Sanktionen, Stoplerdraht und einer Propaganda-Offensive gegen alles Russische wird nun auch auf den Bereich des Sport ausgeweitet, wo Putin bislang noch glaubte, er könne im eigenen Land ein Turnier veranstalten und gewinnen.

Der demokratische Sportblock belehrt ihn nun eines Besseren: Die Fußball-EM in Frankreich, bei der Russland 317.000 negative Schlagzeilen machte, während das randalierende Kroatien es nicht einmal auf 80.000 brachte, könnte das letzte internationale Treffen der Jugend der Welt gewesen sein, an dem das zunehmend isolierte Reich des russischen Diktators teilgenommen hat. Pünktlich zum 75. Jahrestag des Beginns des Feldzuges deutscher Truppen zur Befreiung der gesunden, brauchbaren Teile der russischen Bevölkerung vom Joch der stalinschen Selbstherrschaft geht der Westen wieder in die Offensive.

Um die Spannungen mit Russland zu verschärfen, hat der Internationale Leichtatletikverband IAAF jetzt auf diplomatischen Druck der Westmächte beschlossen, russische Sportler von den Olympischen Spielen auszuschließen. Der Russe habe "systematisch" gedopt, zum Teil habe es "auch vom Staat getragene Dopingmethoden" gegeben.

Welthistorisch ist das einmalig, denn vom systematischen Doping, wie es etwa beim Radfahr-Team des deutschen Staatsunternehmens Deutsche Telekom über Jahre hinweg betrieben wurde, hat der seinerzeit als Finanzier auftretende Staatssender ARD nie auch nur ein Fünkchen mitbekommen. Stattdessen gelang es einem ARD-Team, das systematische Doping in Russland aufzudecken.

Und das nur in Russland, nicht in Kasachstan.




Kommentare:

derherold hat gesagt…

Liebe Herr @ppq, ich habe hier eine Foto- und Textdoublette. Ist das gewollt ?

ppq hat gesagt…

ich auch, aber nur manchmal. keine ahnung,im grundtext ist das nur einmal da. nutzt du firefox?

Die Anmerkung hat gesagt…

Ist auch in den anderen Browsern doppelt, weil es im Quelltext doppelt drin steht. Schon seit einer Woche oder so. Doppelt merkt sich besser.