Google+ PPQ: Bombenkaufhaus Amazon: Terrorgefahr aus dem Netz

Sonntag, 5. November 2017

Bombenkaufhaus Amazon: Terrorgefahr aus dem Netz

Halbe Miete: Früher kauften Terroristen Nagellackentferner noch bei Rossmann und DM, heute orden sie die Sprengstoffzutat bei Amazon.
Betonsperren für den Weihnachtsmarkt, bewaffnete Leibwächter für Santa Claus, Taschenkontrollen vor Kaufhäusern und Mauern, die Kriminelle wirkungsvoll von der Mehrheitsgesellschaft abschneiden. Viel hat sich der wehrhafte Rechtsstaat seit den "Vorfällen" (DPA) der letzten Zeit einfallen lassen, um unsere offene und bunte Gesellschaft wirksam vor rechten Populisten und ihren russischen Helfershelfern zu schützen. Mit Erfolg: Schon mehrere Monate lang hat es in Deutschland keinen Terroranschlag mehr gegeben, der Wasser auf die Mühlen rechter Hetzer hätte sein können.

Doch kann es dabei bleiben? Reichen die Anstrengungen bereits aus? Der Terrorverdacht gegen einen in Schwerin festgenommenen syrischen Flüchtling nährt nun den Verdacht, dass IS-Terroristen bei ihren menschenverachtenden Angriffen auf die offene Gesellschaft Hilfe aus den USA haben könne: Yamen A., ein 19-Jähriger, der als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland kam, besorgte sich das für den Bombenbau notwendige Material einem Bericht des „Spiegel” zufolge über die Internetplattform Amazon.

Beim Internetkaufhaus habe Yamen A. Chemikalien bestellt, aus denen er nach "Spiegel"-Angaben den für den praktischen Einsatz kaum nutzbaren Sprengstoff Acetonperoxid oder Triacetontriperoxid (TATP) herstellen wollte. TATP, 1895 von Richard Wolffenstein in einem Berliner Labor erstmals hergestellt, wird von islamistischen Terroristen immer wieder als Waffe in Betracht gezogen, da der Sprengstoff praktisch kaum handhabbar ist, ohne unplanmäßig zu explodieren, gelang es bei zahlreichen Versuchen allerdings nur bei den Anschlägen von Paris 2015, TATP zielgerichtet einzusetzen.

Yamen A. versuchte es dennoch, und Amazon habe ihn dabei unterstützt, wie der "Spiegel" behauptet. Danach habe der 19-Jährige nicht gewusst, dass sich TATP aus Nagellackentferner und Haarfärbemittel herstellen lässt. Er nutzte stattdessen "Amazon-Algorithmen" (Spiegel), die "potenziellen Attentätern automatisch gefährliche Zutaten vorschlagen" (Spiegel). Das Motto dabei: „Terroristen, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch...”

Um welche zusätzlichen Zutaten außer Aceton, Wasserstoffperoxid und Säure es sich dabei gehandelt haben soll, verriet das frühere Nachrichtenmagazin nicht.

Wäre auch schwierig, denn mehr wird nicht gebraucht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Dass bei Amazon finstere Mächte mit dem Dschihad sympathisieren, kann doch niemand bezweifeln. So wurde mir bei der Suche nach Schwefelsäure auch noch eine Rohrgranate empfohlen.

Schwartzkopf hat gesagt…

Welche weiteren Zutaten....
...wahrscheinlich 'ne Tube Lichtaschblond Nr. 112

Anonym hat gesagt…

(Es gibt viel Aberglauben in dieser Zeit: Otto Waalkes als Pfaffe.) --- Dazu gehört: die beiden unappetitlichen, jeweils auf ihre Weise, Halbbrüder Isaak und Ismael wären einander spinnefeind. Das sind sie durchaus nicht, es scheint nur so.
(In diesem Jahr war beiläufig der fünfzigste Jahrestag des Angriffes auf die USS Liberty.)

Anonym hat gesagt…

Es ist als recht wahrscheinlich anzunehmen, daß dieser Melanin-Arier / Sandneger, höflich ausgedrückt, sehr einfachen Gemüts sei.
Aber es ist, fließend in Untermenschentum übergehende, Blödheit, ernsthaft zu glauben, unsere hochwohlweise Obrigkeit hätte das nicht sogleich geschnallt, und wäre ihm erst auf den letzten Pfiff sozusagen auf die Schliche gekommen.