Google+ PPQ: Applaus aus der Fankurve: Tina Hassel und die Grüne Physik

Dienstag, 30. Januar 2018

Applaus aus der Fankurve: Tina Hassel und die Grüne Physik

Sie hat ihr Herz in Hannover verloren: Beim grünen Parteitagverliebte sich die eigens aus Berlin angereiste Chefin des ARD-Hauptstadtstudios in das neue grüne Spitzenduo. Das war die 130 kg CO2 allemal wert.
Bei der ARD geht es seriös zu, wenn es gilt, die Mächtigen zu kritisieren. Kein Schritt zurück im Kampf gegen Trump, aber keine Silbe über #FISAGate, weil das die verbündeten Demokraten in den USA beschädigen könnte. Für die mühevollen Verhandlungen der künftigen Großkoalitionäre über Obergrenzen für den Familiennachzug haben ARD-Mitabeiter wie Tina Hassel, Chefin des sogenannten Hauptstadtstudios in Berlin, nur Mitleid übrig. "Lahme Groko-Protagonisten", nennt die jüngst noch vom SPD-Parteitag begeisterte Korrespondentin die immerhin 18 Verhandlungskommissionen von CDU, CSU und SPD - schon vor dem Start der nächsten GroKo die größte Verhandlungsmacht, die in Deutschland jemals um ein Rettungspaket für Traditionsparteien rang.

Hassel ist frisch verliebt


Hassel hat sich unübersehbar frisch verliebt. Es sind die neuen Grünen unter Robert Habeck und Annalena Baerbock, die das Herz der 52-Jährigen erobert haben. Lobte sie eben noch die nur wenig jüngere Andrea Nahles dafür, wie sie beim Totentanz in Bonn "rockte", spürte sie beim Grünen-Parteitag in Hannover nicht die traurigen letzten Stunden der Partei, die Bündnis90/Grüne heißt, aber inzwischen durchweg nur och Grüne genannte wird. Sondern eine "Aufbruchstimmung wie in Frankreich", einen "Aufbruch aus erstarrter, ängstlicher Politik" und "erfrischenden", "lebendigen" "Spaß" an der Politik.

Die wird anders demnächst, wenn die studierte Politikwissenschaftlerin Baerbock, ausgestattet mit reicher Berufserfahrung als Mitarbeiterin einer grünen Europaabgeordneten und der grünen Bundestagsfraktion, gemeinsam mit dem studierten Philosophen Habeck, nach dem Philosophie-Studium als Übersetzer und Schriftsteller tätig, das Zeitalter der postfaktischen Politik ausruft.

Baerbock hat in einem Interview zum Amtsantritt gleich deutlich gemacht, wie die neue Grüne Physik die Welt verändern kann: Nicht nur, dass sie die "linksliberale, emanzipatorische Fahne hochzuhalten" verspricht. Nein, Baerbock weiß auch, wie das mit dem Öko-Strom aus den legendären "Erneuerbaren" (Baerbock) "an Tagen wie diesen, wo es grau ist" funktioniert: "Da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien", sagt sie, und "deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher."

Das Netz als Speicher! Und das funktioniert! Wozu noch Pumpspeicherwerke und Batterien. Alter Plunder, teuer, umweltschädlich und ineffizient. Die Netze machen das besser, die sind sowieso da, die kann man nehmen, die werden genommen, von hinten und von vorn, die "fungieren" (Baerbock) als Speicher und sie machen das sehr, sehr gut. Ältere erinnern sich: DDR-Bürger etwa speicherten mangels Plastiktüten regelmäßig all ihre Einkäufe in Netzen.  Grüne Physik ist also nicht ohne historisches Vorbild.

Wir speichern alles in grüner Physik



Jenseits der neuen grünen Chefetage ist die Großinnovation aus Brandenburg zwar noch nicht bemerkt worden. Aber jetzt, wo die Leiter des ARD-Hauptstadtstudios auf die frischen und auch naturwissenschaftlich unkonventionellen Ideen der "leidenschaftlichen Europäerin" (Baerbock über Baerbock) aufmerksam geworden ist, geht das was.

Schließlich hat Tina Hasssel schon festgestellt, dass es "peinlich & unverantwortlich", dass Deutschland nicht nur seine nationalen Klimaziele nicht erreicht, sondern auch die - ursprünglich daraus hochgerechneten - EU-Klimavorgaben. Den faktischen Ausstieg aus Kyoto, stillschweigend auf den Spuren von Kanada und der jüngsten Paris-Initiative von Donald Trump folgend - wird Hassel den "lahmen Groko-Protagonisten" jedenfalls bestimmt nicht durchgehen lassen. Wenn die nicht jetzt sofort überall die Netze als Stromspeicher freischalten, dann jubelt Hassel beim anstehenden Groko-Entscheidungsreferendum nur halbwarm.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Der große Sprung nach vorn in der Energieversorgung ist eine typische sozialistische Errungenschaft, die Ruhm und Ehre der grünen Partei auf Jahrzehnte sichern wird. Zur Not auch gespeichert in Netzen. Mit ein wenig Glück enden sogar die Grünen selbst dereinst in Netzen. In stabilen Netzen.

Anonym hat gesagt…

Es sind üble, fatale, Symptome finaler Dekadenz, dass derlei parasitäre Phänomene, wie die Dummfug-Anbeter von Grün.Innen, oder das eiternde Geschwür Feminismus so prächtig gedeihen können. – Indes, wäre das Bundes-Hornvieh nicht so hoffnungslos gehirnvollgewaschen, rückgratamputiert und fascho/nazi-keulen-weichgeprügelt, wären solche desaströsen, perniziösen Nichtsnutz.Innen-Phänomene schon lange dahin befördert worden, wo sie hingehören. –
So aber leben sie auf Kosten der dummen, malochenden Plebs und können sich auch noch die Rotzfrechheit leisten, ihre „Wirte“ zu verhöhnen, zu diffamieren und zu verteufeln. –
(Denn wie die raffinierteren der Parasiten verstehen sie es die Gehirne und damit das Verhalten ihrer Wirte zu ihren Gunsten zu manipulieren.)
Es steht daher zu befürchten, dass sie erst mit ihren Wirten (als uns allen Übrigen) verschwinden werden (Na dann Mahlzeit aber auch !!)

Casper von Milz hat gesagt…

Nach dem Archimedischen Prinzip würde ein komplettes Schmelzen der Arktis nicht zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen. Bei Grönland, das wohl mal grün und damit wärmer war, ist das allerdings anders. Der Meeresspiegel, auch als Normalnull bekannt, steigt normalerweise überall gleich und nicht nur im Westpazifik, wenn er denn steigt.

Anonym hat gesagt…

Grüne Füsick, fämi-nüscht-ische-Biologie, dschänderorientierte Geh-Schichte, und was Dummfug noch an den zu Brutstätten des Irrsinns verkommen Unis verbreitet wird. -
Evtl. könnte man daraus ein "Motto" für die Standard-Persönlichkeitsstörung aller Ober-Sozen.Innen/Grün.Innen extrahieren, nämlich einen gängigen Begriff aus der zum weltweit beweihräucherten Credo avancierten Pseudo-Wissenschaft "Psüchow-Anal-Liese",nämlich "Pubertärer Allmachtswahn", ein Wahn, der die Befallenen zeitlebens im Griff hat, der sich sogar im Laufe des Lebens beträchtlich verstärkt.

Anonym hat gesagt…

Wenn an dem CO2-Schmonzes etwas dran wäre, was nicht der Fall ist, wäre es immer noch eitel Mumpitz, wenn wir als ~ 80 Millionen von ~ 7,5 Milliarden, alleine den Gürtel enger schnallen würden. Außerdem würden die Hochwohlgeborenen, da die Raumstation Elysium noch nicht ganz fertig gebaut ist, sowohl die Kernkraft fördern als auch, das vor allem, spitzeste Geburtenkontrolle durchsetzen.

Anonym hat gesagt…

Natürlich, wenn der Strom ins Netz gespeist wird, ist er erst einmal im Netz, bevor er beim Verbraucher ankommt. So lange "speichert" das Netz den Strom. Das ist wie mit der Wasserversorgung. Das Wasser ist in den Leitungen bis es entnommen wird. Und wenn kein Wasser mehr zugeführt wird, dann tröpfelt in wenigen Minuten der Hahn. Beim Stromnetz dauert es vielleicht Sekundenbruchteile. Aber so lange "speichert" das Netz.

Aber sich erst mal über so eine Unterbelichtete lustig machen und in das wiehernde Gelächter einstimmen: "Höho, das Netz als Speicher, höhö!" Das ist traurig und frauenverachtend.

Die Dame ist vielleicht blöd aber dafür eventuell anders begabt. Man muß diese Begabungen nur freilegen.

Anonym hat gesagt…

„frauenverachtend“
Gelle , Lila-Pudel, das iss bei Euch Buntes-Pawlow-Kläffern zweitschlimmster Frevel ever, (direkt hinter Holololo-Loignören), mindestens Stärke 9 auf der nach oben offenen „Kicher-Skala“. – Wie wär‘s liebe Pudel, eure konditionierten Reflexe anderswo abzulassen, nämlich unter Euresgleichen, wo auch allsogleich die adäquate Betrooooooffenheit oder Echauffage ausbricht, so die jeweiligen „Auslöser-Begriffe“ fallen.