Google+ PPQ: Räuber und Gendarm droht Verurteilung

Sonntag, 8. April 2007

Räuber und Gendarm droht Verurteilung


Sachsen-Anhalts Landesregierung macht ernst im Kampf gegen Gewalt. Innen-Staatssekretär Rüdiger Erben ließ jetzt wissen, dass "Spiele mit Tötungssimulation" im Bundesland "definitiv verboten" seien. So verstoße das häufig als "Sport" verharmloste Spiel Paintball, auch als "Gotcha" bekannt, nach Ansicht der Landesregierung gegen das Grundgesetz.

Gleiches gilt dann auch für Spiele wie "Räuber und Gendarm" und "Cowboy und Indianer", da hier nachweislich z.T. täuschend echt nachgeahmte Spielzeugwaffen verwendet werden, um die Tötung von Menschen, die zudem meist unschuldige Kinder sind, zu simulieren. Ein Eingreifen der Landesregierung gegen den bislang geduldeten Handel mit Plastik-Pistolen und Holzgewehren scheint dringend geboten.

Kommentare:

Gundermann hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Gundermann hat gesagt…

persönlich halte ich ja auch Kampfspiele wie Boxen - hier wird der primitiven voyeuristischen Lust am gewaltvollen Quälen so genannter Sportler in unverantwortlicher Weise Vorschub geleistet - für absolut verbietenswert.

politplatschquatsch hat gesagt…

wird kommen

panzerbummi hat gesagt…

wie war das noch mal: realitätsnahe simulation des tötens? meine plaste-nva-soldaten sind offenbar nicht nur aus ideologischen gründen vom verbot bedroht. ich befürchte, die spielzeugabteilungen der großen kaufhäuser werden in zukunft kleiner ausfallen.