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Sonntag, 20. Januar 2008

Stabilität á la Steinbrück

Peer Steinbrück, deutscher Finanzminister und SPD-Politiker, hat mit seiner Tätigkeit als nordrhein-westfälischer Ministerpräsident die "gesellschaftliche Stabilität" gefährdet - eigentlich ein Vorwurf, den Steinbrück dem Handyhersteller Nokia gemacht hatte, weil der 3000 Stellen abbauen will. Jetzt allerdings zieht die landeseigene West LB nach und entlässt 2.000 Mitarbeiter. Die Landesbank war durch fehlgeschlagene Spekulationen in eine Krise geschlittert, die ihren Anfang in der Amtszeit von Peer Steinbrück genommen hat. Unter der Ägide des flammenden Nokia-Kritikers hatte die West LB sich im Jahre 2005 die private Weberbank zugelegt und die Finanzjongliergesellschaft WestLB Mellon Asset Management gegründet, um auf den Finanzmärkten bequemer mitspekulieren zu können.

Eine teure Fehlentscheidung, denn derzeit weist die Bank wiedereinmal einen akuten Finanzierungsbedarf von zwei Milliarden Euro auf, für den die Mitarbeiter nun den Kopf hinhalten müssen. Die Verantwortung für das Desaster hat Peer Steinbrück mit nach Berlin genommen. Und dort so tief vergraben, dass er Nokia sagt. Wo er sich selbst meinen müsste.

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