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Samstag, 5. September 2009

Wiedergeboren als Metall-Mann

Viele halten ihn für ein kaltes, neoliberales Arschloch, für den Kettenhund der Klima-Kanzlerin und den Durchführungsgehilfen des Großkapitals. Volker Kauder (Foto oben links) aber, offiziell in Hoffenheim geboren und seit vier Jahren CDU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, hat noch eine ganz andere, eine weiche und verletzliche Seite. Schon seit der Sohn jugoslawischer Eltern sich seine ersten Sporen als Sozialdezernent im Landkreis Tuttlingen verdiente unterstützt er nicht nur ehrenamtlich Waffenexporte der Firma Heckler & Koch, einen in seinem Wahlkreis ansässigen Waffenhersteller, sondern engagiert sich auch im Kostüm des angeblich aus Ulm stammenden "Berthold Huber" (Foto oben rechts) für deutsche Arbeitsplätze in der Metallindustrie.

Der schönste Lohn für den langjährigen Vorsitzenden der Bundesvereinigung „Aktion Psychisch Kranke“: Als Huber wurde Kauder vor zwei Jahren zum Vorsitzenden der mächtigen Industriegewerkschaft Metall gewählt, obwohl er es wegen seiner in Fahrt kommenden CDU-Laufbahn nicht geschafft hatte, auch in der Maske seines alter ego einen Studienabschluss zu erreichen.

Das macht aber nichts, denn als Berthold Huber ist das CDU-Mitglied Volker Kauder natürlich SPD-Mitglied, weshalb ihn auch bis heute niemand erkannt hat: IG-Metall-Mitglieder kenen keine CDU-Politiker, CDU-Mitglieder wiederum sehen sich keine Bilder von IG-Metall-Funktionären an. Eine perfekte Tarnung für ein perfektes Doppelleben und eine beeindruckende Leistung, wie sie nur wenige andere Aktive in der großen PPQ-Wiedergeboren-Datenbank vorweisen können.

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