Google+ PPQ: Wieder ein Spruch

Montag, 30. August 2010

Wieder ein Spruch

Ach, der Spiegel. Lässt Reiner Klingholz, den Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, einen Artikel zum Thema "Hat Sarrazin noch alle Nadeln an der Tanne?" schreiben, kündigt diesen dann auch pflichtgemäß als "Widerspruch gegen Sarrazin" an (Bild links) - und hat auf einmal einen Text auf der Seite stehen, den der aktuelle Belzebub der Medienempörungsmaschine wahrscheinlich zu großen Teilen unterschreiben würde. Denn Widerspruch legt Klingholz nicht gegen Sarrazin ein, sondern gegen die aktuelle deutsche Zuwanderungspolitik, die seiner Meinung nach dem Beispiel Kanadas, Australien oder der USA und deren Motto "Wir sind ein leeres Land, und wenn wir mehr fähige Leute von außen gewinnen können, dann geht es allen besser" folgen sollte. Wenn wir beim Integrations-Board-PPQ den Noch-Bundesbankvorstand richtig verstanden haben, läuft seine Argumentation (zieht man seine Fokussierung auf das gnadenbringende Deutschsein mal ab) in weiten Teilen genau darauf ab. Naja, immer noch besser als die FR, die Sarrazin eine erhebliche Meise attestiert und zum Fall für einen Psychiater erklärt. Der wirre Text irgendeiner Edelfeder, die ihre wenigen Argumente unter anderem bei Elizabeth von Arnim leihen muss, entwickelt seine Stringenz erst retrospektiv. Denn die Logik "Sarrazin hat in vielem Recht. Aber ..." ist den meisten aktuellen Diskursbeiträgen eigen. Der journalistische Kindergarten steht in der Ecke, stampft mit dem Fuß auf und krakelt: "Ich will aber, dass Sarrazin Unrecht hat."

Kommentare:

VolkerStramm hat gesagt…

Die taz hätte besser die eigenen Archive gesäubert bevor sie gegen Sarrazins Biologismus wettert

http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/07/04/a0156

Anonym hat gesagt…

ach ich bitt sie, von nöten und herzlichst, was wären denn die USA ohne die illegal aliens die vom puppenspieler aus mexico zum billigjobben ins land of the free geschlumoft werden um auch noch den letzten tropfen gewinn aus den niedriglohnbetrieben pressen zu können.. moment, ich merk grad ich drifte grad ins leicht sachliche ab (von meinem jämmerlichen standpunkt aus betrachtet selbstredend)..

fakten,fakten,fakten und immer an die kanacken denken..

aber darum soll es uns zwei beiden (wobei mir ihr persönlichkeitskonglomerat eher nebensächlich an der poperze vorbeischleift) ja auch garnicht gehen.. ICH WILL KEKSE (falls sie diese web 2.0 anspielung verstehen)

und wo der keks nach wichse schmeckt, spricht man auch von spritzgebäck..

billiger kalauer, aber es muss ja auch nicht immer gleich ernst neger um die ecke kommen..

by the way und völlig abseits der problematik, sie oder der andere sie da, sind ja auch irgendwie im besagten ostdeutschen incestpool zusammengeschrammelt wurden (inclusive aufzucht, stilbildung, töpferkurs) da können sie mir vieleicht ja bei einem eher privatem problem weiterhelfen:

warum sagt(e) man hierzulande (womöglich auch anderswo) vor der ausreifung ab und öfters:

"klettergerüst, klettergerüst- du hast ne nackte frau geküsst!"

soll das frühkindlicher dada sein? meine erinnerung ist porös was diese dinge betrifft.. wobei, machen sie sich keine umstandsmühen, nach abgeschlossener textmasturbation les ich HIER (speziell hier) eh nie wieder rein.. wohlsein

nwr hat gesagt…

Nebelkerzen!

Bevor man durch Masseneinwanderung derart rigoros in die traditionelle Gemeinschaft eingreift, welche nicht mehr gebären will, sollte man für eigene Geburten sorgen. Die Deutschen sind ja nicht impotent, es sorgen nur alle Rahmenbedingungen dafür, daß, wer eigene Kinder hat, eigentlich blöd ist, weil er finanzielle Nachteile hat.

Japan macht es schon richtig, es hält sich alle Optionen für die Zukunft offen, es denkt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch an Mensch und Kultur. Die haben wenigstens Selbstachtung und glauben an ihre eigene Kraft.

derherold hat gesagt…

@Anonym, ja, es ist nicht so einfach, wenn man sachlich sein möchte.

Die Masseneinwanderung in die *schnief* Niedriglohnbetriebe wird politisch von *links* gestützt, befeuert, bejubelt. Wobei *links* auch seit rd. 30 Jahren die komplette Kontrolle über die Bildungs- und Kulturbürokratie hat ... so von wg. "mehr Bildung für die Migranten mit Migrationshintergrund".

Gut finde ich aber schon die "Besiedlungspläne für den Osten":
Erst treibt man die jungen Ostdeutschen in die westdt. Betriebe, weil die eingewanderten Unterschichten nur in Rudimenten der modernen Leistungsgesellschaft zugänglich sind, in die Ostgebiete mit Alten und Schwachen pumpe man dann Afrikaner und Araber ... die dann die freien Arbeitsplätze übernehmen, die es nicht gibt, weil es ja sonst keine Abwanderung gäbe.

Auftretende Gewaltexzesse können damit ausgehalten werden, daß die arabischen und afrikanischen Einwanderer schließlich "arm" sind und leider, leider ihre "Abschlüsse" nicht anerkannt werden.

Kurt hat gesagt…

Die Antwort auf das "qui bono" :

Nebelkerzen ist der richtige Ausdruck!
Warum hat noch niemand Thilo als Werkzeug der INSM entlarvt? Der Seeberger Kreis der SPD schlägt zurück! Ein Versuch, endlich Regeln für Zuwanderung politisch und mental bei den Bürgern der BRD durchzusetzen. Die Schwäbischen Unternehmer brauchen Inschenöre, Sachsen-Anhalt braucht (Frühaufsteher) Ärzte. Das kann ein afroarabischer Fellache nicht leisten. Deshalb wurde Thilo am Ende seiner beruflichen Laufbahn vorgeschickt.
Ganz nebenbei sind damit die unangenehmen Diskussionen über die Kirche, den deutschen Feminismus und linkksextreme Gewalttaten erledigt.

So jetzt wisst ihr's.
Es klingelt an meiner Tür. Ich muß los! Die netten JuSos wollen mit mir reden. Warum haben die dann schwarze Schiemasken auf?
Nein! Neiiiiiiin... Nicht mein Auto!