Google+ PPQ: Großeinsatz gegen Kanada-Hitler

Donnerstag, 3. März 2011

Großeinsatz gegen Kanada-Hitler

Das hätte er fürwahr besser wissen können! Nur weil Bundespräsidentin Bettina Wulff vor einigen Monaten ungestraft für ein Foto mit einer "sozialen Geste" (Staatsanwaltschaft Berlin) posiert hatte, in der Übelmeinende den hierzulande meistenteils verbotenen Hitlergruß zu erkennen glaubten (vom BBAA freigegebene Fotovariante oben), meinte ein Tourist aus der kanadischen Provinz Quebec, sich das auch erlauben zu können. Direkt vor dem Reichstag holte der 30-Jährige zur seinerzeit als "Deutscher Gruß" bezeichneten Geste aus - direkt vor der Kamera seiner Begleiterin.

Wegen der immer noch als leicht erhöht geltenden Gefahr eines "Blutbades" im Hohen Hause hatten jedoch hellwache Bundespolizisten die gräßliche Szene beobachtet. Die Beamten sprangen sofort aus ihrer Deckung und alarmierten ihre Kollegen von nahegelegenen Regierungsrevier über den rechtsextremen Vorfall. Eine Streife nahm den Kanadier daraufhin vorübergehend fest und beschlagnahmte die Speicherkarte der Kamera, um der offensichtlich drohenden Errichtung eines vierten, fünften oder gar sechsten Reiches sofort einen Riegel vorzuschieben. Der Staatsschutz wurde ebenfalls hinzugezogen, um zu prüfen, ob der Mann und seine Begleiterin der rechtsextremen Szene angehören, die für ihren Hang zum Hitlergruß bekannt ist.

Kein Einzelfall, wie die Polizei dem "Tagesspiegel" bestätigte. Immer wieder komme es vor, dass übermütige Touristen aus angeblichem Unwissen gegen das geltende Verbot des Zeigens des Hitlergrußes verstoßen. "Viele behaupten, den Gruß im Film gesehen zu haben", sagte ein Polizeisprecher. Auch das Vorbild der Bundespräsidentinnengattin spiele wohl eine große Rolle, heißt es unter der Hand. Glimpflich davongekommen ist der Kanadier, zumindest fürs erste. Weder musste er länger in Haft, noch plant die Berliner Staatsanwaltschaft einen Schauprozess gegen ihn, der Nachahmer abschrecken könnte.

Gegen eine „Sicherheitsleistung“ von 150 Euro wurde der Kanadier entlassen. Er werde wohl einen Strafbefehl nach Hause geschickt bekommen. Verweigere er die Zahlung, müsse ihm beim nächsten Versuch eine Einreise nach Deutschland verweigert werden.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und das, wo uns auch ein kanadisches Kontingent am D-Day vom Hitlerfaschismus befreit hat. Müssen das jetzt kandische Touristen büssen?

Arno Nymos hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Arno Nymos hat gesagt…

Ich denke ja schon lange daran eine den Staat und seine Symbole verunglimpfende Webseite zu betreiben.
"Störpropaganda gegen die Bundeswehr" nicht vergessen.
Auch die Deutsche Polizei schlechtmachen dürfte nicht schwer fallen (gibt ja genug Material).

Wenn Politiker oder das Ar... Rainer Wendt gegen einen Wettern, Staatsanwälte versuchen eine Möglichkeit der Strafverfolgung zu suchen, ist das eine Auszeichnung!
"Viel Feind, viel Ehr".
Dann hat man es geschafft.
Das ist das Gleiche Prinzip wie bei Ai Weiwei.
Man sollte von den richtigen leuten wegen den richtigen Dingen gehasst werden.
Nicht der wirre alte Zausel von nebenan der jeden anschreit.


Eine Webseite die in vielen Sprachen existiert.
Aber nicht nur Spanisch, Französisch, Italienisch usw., sondern auch in Chinesisch, Arabisch, Koreanisch usw..
Denn es dürfte den Deutschen Staat härter treffen wenn ein Chinese, Iraner, Nordkoreaner usw. etwas schlechtes über Deutschland lesen.
Man stelle sich vor Bürger oder Politiker von Staaten die für ihre Verhältnisse von Deutschland gerügt werden, würden diese Seite zitieren bzw. auf sie verweisen.
Das wäre DER Erfolg. Nicht, weil ich die Verhältnisse im Iran, China, Nordkorea gut finden würde (ist nicht so).
Es ist zwar ein anderes Niveau, aber das Problem an/in Deutschland ist, dass die wenigsten Deutschen und Ausländer von den Zuständen in Deutschland wissen. Sie glauben wir leben in Der "Superdemokratie" (ich meine Deutsche Politiker haben tatsächlich schon öffentlich dieses Wort für Deutschland verwendet!), in DEM Rechtsstaat. Man muss bei Deutschen und ausländlichen Bürgern das hohe Ansehen dass sie von Deutschland haben empfindlich beschädigen.

Und da ist JEDES Mittel recht.
Auch den größten Schurkenstaaten und ihren Machthabern und treuen Bürgern, "du aber auch"-Argumente gegen Deutschland zu geben.
Wenn ich das verbreite ist das "ein Spinner", wenn es von/aus Staaten zitiert wird, die wegen ihrer Menschenrechtsverstöße bekannt sind, dann erregt es Deutsche Behörden und Politiker.

Und wenn sie dann juristisch gegen den Betreiber vorgehen würden (z.B. StGB 90a, siehe Avatar von Tobias Claren bei Facebook und Digitalfernsehen.de oder www.short-link.de/17499 ), würden sie sich nur ins eigene Knie schießen, dann hätte der Betrieber den Status eines Deutschen Dissidenten und Märthyrers.
Damit würden sie sich keinen, aber dem Betreiber einen großen Gefallen tun.
Interessant wäre ja es erst mal unter de-Domain zu betreiben um eine Schließung zu provozieren, und dann nach oder kurz vor der Sperrung auf eine sichere internationale Domain umzuziehen.
Die Sperrung kann man gleich noch rufschädigend ausschlachten.
Da man mit Polizeikontakt und evtl. sogar Verwanzung usw. rechnen kann, sollte man seine eigenen Wohnung und sich selbst dauernd mit versteckten Mikros und Kameras versehen, um auch dies als Ansehensschädigendes Material (natürlich mit unverfremdeten Aufnahmen der Personen) gegen Deutschland verwenden zu können.

Da wären viele Möglichkeiten auf so einer Webseite.
Diese Bundeswehrwerbung mit der Motorradbegleitung, den Kampfjets usw..
Den könnte man auf Wochenschau-Propaganda-Art verfremden, und an passenden Stellen Hakenkreuze auf Fahrzeuge/Flugzeuge und Uniformen setzen.
Dann noch Frau Wulf in dieser Pose (am besten noch in Naziuniform) rein, und der Skandal ist perfekt ;-) .

Man könnte auch dazu aufrufen Bilder und Videos einzustellen wie man die Deutsche Flagge (aber eine eigene oder mit Zustimmung des Besitzers!) schändet, oder verunglimpfende Texte für die Nationalhymne veröffentlicht oder vorträgt.
Die Besucher können dann abstimmen welche sie für die besten halten. Man könnte solches Material auf T-Shirts, Tassen usw. anbieten. Es gibt ja Onlinedruckereien wo man sich einen Zugangeinrichtet und Online dann Dinge gestaltet die andere dann dort kaufen können.


Wenn jemand etwas Ahnung vom Webdesign bzw. Scripte schreiben (php, python...) hat, der kann sich gerne melden.
Tobias unterstrich Claren at Live Punkt de