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Samstag, 1. Juni 2019

Kampf gegen Kaffeebecher: Das modische Müllmonster

Was für ein mieser, fieser Angriff auf die politische Konkurrenz! Nur weil die Linke, die SPD, AfD und FDP ihren erfolgreichen Europa-Wahlkampf zu einem guten Teil dem geschickten Einsatz von Einweggeschirr verdanken, wollen Grüne und Union sogenannte Coffee-to-go-Becher verbieten. Dazu haben die beiden künftigen Koalitionsparteien ("Ein DeutschLand, in dem wir gut und gerne leben") die sozialdemokratische Umweltministerin Svenja Schulze veranlasst, im Vorfeld der anstehenden Bundestagswahlen Einwegbecher komplett zu verbieten.

Nach Besteck, Geschirr oder Strohhalmen aus Plastik verschwinden damit schon bald erneut Produkte von den Wahlkampftischen, die sich großer Beliebtheit bei den Wählerinnen und Wählern erfreuten. Durch Einwegtassen entstanden in den vergangenen Jahren tausende Arbeitsplätze in Junk-Kaffeeketten wie Starbucks, bangladeshige Kaffeebecherschmieden wurden zu Großkonzernen und das EU-Parlament konnte zusammengenommen 17 Tage allein in den zurückliegenden zwei Legislaturperioden über Maßnahmen debattieren, die ein europaweites Gesetz gegen die Vermüllung durch Plastik möglich machen soll.


Jetzt ist es soweit, Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist bereit, die Erfolgswaffe vieler Wahlkampfschlachten mit einem Bann zu belegen. Die Benutzung von SPD-Bechern wäre ebenso wie die von Papptrinkbehältern mit dem Aufdruck "Echt heiß - die Linke" in Zukunft verboten. Positiv wäre das für den Handel, der durch Schulzes neues "Mehrwegsystem" Pappbecher und Plastikdeckel dazu nicht mehr wie bisher mit dem Preis des gekauften Kaffees abrechnen müsste. Stattdessen könnten US-Großketten die im Großhandel für etwa zwei Cent erhältlichen Becker extra berechnen und sie den Kunden mit einem oder zwei Euro in Rechnung stellen.

Nach Angaben der studierten Germanistin Schulze werde es „mithilfe der am Dienstag verabschiedeten Einwegplastik-Richtlinie der EU möglich, überflüssige Einwegverpackungen so weit wie möglich zu verdrängen“. Vorbild ist hier das 2003 eingeführte Dosen- und Flaschenpfand, das seinerzeit zu einem Rückgang der Zahl der verkauften Dosengetränke um 95 Prozent und seitdem für einen Anstieg um mehr als 1000 Prozent gesorgt hatte.

Das neue „Mehrwegsystemen für Kaffeebecher“ (MWSK), das bereits im August mit Verabschiedung des von Schulze vorbereiteten "Sauberer-Kaffee"-Gesetzes in Kraft treten wird, soll aber nicht mehr von einer privaten Organisation wie dem Grünen Punkt überwacht werden, sondern von einer neuen Bundesbehörde mit dem Namen Bundesmehrwegamt (BMWA). Über die in Gründung befindliche Bundesbehördengründungs- und Ansiedlungsbehörde (BBGA) würde die BMWA mutmaßlich in einem der demokratieschwachen Ostländer angesiedelt, um mit Hilfe smart verwalteter neuer Leergutströme den drohenden Verlust an Industriearbeitsplätzen in den bisherigen Zentren der Bergbauregionen aufzufangen.

Zentral sei in ihrem Konzept, so Svenja Schulze (SPD), der „Kampf gegen Einwegbecher“. Einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge werden pro Jahr im Außer-Haus-Verkauf 2,8 Milliarden Einwegbecher für sogenannte Heißgetränke genutzt. Das ergibt zusammengerechnet rund 30.000 Tonnen Papier, etwa genausoviel wie die Wochenzeitschrift "Die Zeit" pro Jahr bedruckt, um Lesern den Einmalgebrauch von Artikeln zum Klimawandel zu ermöglichen.

Da gleichzeitig eine ähnlich hohe Anzahl an Motiv- und normalen Kaffeetassen in Haushalten und Büros zur Verfügung stehe, gebe es keinen Grund, nicht diese zuerst zu nutzen. Ähnliches gelte für die 1,3 Milliarden Plastikdeckel, die Deutschland pro Jahr verbrauche, weil Kaffeeketten jedes Getränk mit einem Zwangsdeckel ausliefern. Das könne alles weg, hieß es in Berlin, eine Tasse pro Mann habe früheren Generationen schließlich auch gereicht.

„Der Coffee to go ist in Deutschland seit 1996 auf dem Markt“, klagt UBA-Expertin Bettina Rechenberg über die aus den USA eingeschleppte Papp-Mode. Damals sei eine verhängnisvolle Entwicklung eingeleitet worden: Wo früher in Papierkörben allenfalls mal eine Bierbüchse oder eine leere Kippenschachtel entsorgt worden sei, dominiere heute überall der Kaffeebecher. Rechenberg beklagt „überquellende Papierkörbe und Müll auf Wiesen, in Parks und an der Böschung von Bahngleisen. „Becher“, sagte Rechenberg, „gehören zu den zehn häufigsten Produkten, die an europäischen Stränden gefunden werden.“ Damit kommen sie dort häufiger vor als einzelne Sandalen, Pfandflaschen und Reste von aufblasbaren Bällen.

Die Strategie der Bundesumweltministerin zur Eindämmung der Wegwerfprodukte schließt höhere Abgaben der Pappbechernutzer ein. Über die Hersteller sollen die zusätzlich zu den Statdreinigungskosten, die die Bürgerinnen und Bürger ohnehin zahlen, in einen „Littering-Fonds“ zahlen, aus dessen Mitteln die Reinigung der vermüllten Umwelt finanziert werden soll, die derzeit noch mit Hilfe der für die Stadtreinigungsgebühren bezahlt wird. Rechtsgrundlage des Verbots ist die neue Einmal-Plastik-Verordnung der Europäischen Union. Diese soll bis 2021 in nationales Recht umgesetzt sein und sieht auch ein Verbot von Einweggeschirr und -besteck, Trinkhalmen, Wattestäbchen und Luftballonstäben vor.

Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Die Heizkolben haben sie auch verboten dazumal, diese grünen Verbrecher. Also, sie haben es veranlaßt. Verboten haben das dann die anderen Grünen, die auch mal was mit Faschismmus machen wollten.

teu hat gesagt…

Also, ich gehe davon aus, dass nun endlich, nachdem die Alten Naiven für Deutschland nun endlich in "Europa" mitmischen, die Bananen gerade gebogen werden, die Anna Nass ist und von der Palme gewedelt wird, und die Hämorrhoiden als Migranten anerkannt werden.

Anonym hat gesagt…

"arte" Thementag : antiquarische Bücher und Schriften ; heute : "der Nuntius Seppolus" ("über das Leben der Dummen") , eine vatikanische Handschrift aus dem frühen 8.Jahrhundert ; von der Inquisition wurden beinahe alle Abschriften verbrannt , erhalten ist ein Faksimile aus dem 19.Jahrhundert (wissenschaftliche Ausgabe für höhere Töchter mit einem Vorwort von August von Werder , 4400 S. persia Dünndruck , Leipzig 1892 ) .

Der "Nuntius Seppolus" ist vermutlich das am häufigsten zitiere Werk der abendländischen Religions -und Geistesgeschichte und gilt in Flachmaurerkreisen als Standardwerk für die Erforschung des inneren Universums .( siehe auch Holzwelttheorie )

Ein Film von Frederike von Hochbegabt -Schlüpfrig

Anonym hat gesagt…

OT: HavemannmitMerkelBesuch 1. Juni 2019 at 17:52
Ich möchte das Ihr Panik bekommt ----

Und ich möchte, daß ich ein früherer Volksschullehrer wäre, und Havemannusw. ein, sagen wir, Sechstkläßler unter meinem Züchtigungsrecht ... der würde quieken! Das wollen erwachsene Menschen sein - ihr seit wiederlich und eckelhaft! Wann höhrt dieser Spuck auf?

Matadisléxicos