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Mittwoch, 21. August 2019

Atomerdbeben: Der Klimatod aus der Tiefe

Opfer der Klimawandels: Dieser kleine Feldhamster fand aufgrund von Dürre und Atomstrahlung nichts mehr zu trinken.
Mehr Klima war nie als in diesem deutlich abkühlenden Klimasommer, der wie das letzte Durchatmen wirkt, ehe die Bundespolitik beginnt, ihre bislang nur unscharf angekündigten "radikalen Maßnahmen" zur Rettung der Welt zu beraten und zu beschließen. Erfolgreich hat das Thema Klima alle anderen verdrängt, Greta Thunberg spielte quasi den Pass des Jahrzehnts, jedenfalls in der Wahrnehmung der von abbröckelnden Umfragewerten, Unfähigkeit zur Einigung und Angst vor der Zukunft gefangenen Parteien des demokratischen Blocks. Nun liegt der Ball am Elfmeterpunkt, wo die Feinde unserer Ordnung nicht hinkommen. Das Tor ist leer, denn Jörg Meuthen, Alexander Gauland und Björn Hitler haben keine Antwort auf die zentrale Überlebensfrage der Menschheit: Ist das noch Wetter? Oder droht da schon Klima?

Themenwechsel auf der großen Bühne


Binnen von nur acht Monaten ist es den vielgescholtenen Medien gelungen, den Klimaschutz bei immerhin 37 Prozent der Deutschen zum wichtigsten Thema zu machen. Oder sie zumindest zu veranlassen, dieses Thema auf Nachfrage als das ihnen am wichtigsten scheinende zu nennen. Erst auf Platz 2 folgt nun die Zuwanderung, die zuvor alle Umfragen seit 2015 dominiert hatte. Für die große Politik ein kleiner Sieg auf dem Weg in eine neue Normalität.

Wie schön fühlt sich doch die Illusion an, Wahlen künftig gewinnen zu können, ohne wie bisher ins Säckchen mit den guten Gaben und Wohltaten und Geschenken greifen zu müssen. Sondern indem man drakonische Strafen verspricht, steigende Steuern, Verbote und das Ende des Lebens, wie es der homo exitium terrea bisher kannte. Schluss mit Braunkohle und Heizung, mit Individualmobilität, Plastiktüten, Strohhalmen, Fernreisen und Kurzstreckenflügen, Klimaanlagen und Kleidungsimporten. Sinnlose Hobbyswerden verboten, unnützer Klimaschaden geächtet. Der neue Kompass wird auf "CO2-Verbrauch" (Malu Dreyer) "gestellt" (Annegret Kramp-.Karrenbauer) wie eine Uhr, die aufs letzte Stündchen zutickt.

Den Menschen strafen und dafür geliebt werden


Den Menschen etwas wegnehmen und dafür gewählt oder gar geliebt zu werden, das war stets ein Traum aller Machtausübenden. "Wer morgen gut leben will, muss heute gut arbeiten", begründeten die kommunistischen Führer Arbeitsbedingungen, die Leben vernichteten. Millionen akzeptierten das, denn sie hatten sich überzeugen lassen, dass es jetzt gerade nicht um ihr Wohl und Wehe gehen könne, sondern um das kommender Generationen, die es, wenn nur fleißig genug gearbeitet und anspruchslos genug gelebt werde, es mal besser haben würden. Jeder würde nach seinen Ansprüchen leben und aus dem wohlgefüllten Topf des gesellschaftlichen Reichtums nehmen dürfen, was er für seine Bedürfnisse benötige. Das komme aber leider später, im Moment müsse erst einmal verzichtet werden, um die große Aufgabe umzusetzen.

Die Nummer überzeugte etwa 70 Jahre lang fast ein Drittel der Menschheit, obwohl die Argumente denkbar dünn waren. Warum also nicht noch mal ähnlich argumentieren? Renate Künast, eine aus der ehemaligen Führungsriege der Grünen, weiß, dass man nicht Schreck heißen darf, wenn man Menschen von Dingen überzeugen will, die augenscheinlich vollkommen unsinnig sind. "Der Atomunfall in Fukushima oder die Dürresommer haben gezeigt, dass man den Klimawandel nicht mehr leugnen kann", hat die früher wegen akuten Linksabweichlerverdachts vom Verfassungsschutz beobachte Bundestagshinterbänklerin jetzt neue Erkenntnisse über die verheerenden Folgen des "Durchschnittswetters" mitgeteilt, als das das Weltklimapanel IPCC das vielbeschworene “Klima" schlicht definiert.

Rettung einer statistischen Beschreibung


Wie aber kann die Veränderung einer menschengemachten statistischen Beschreibung aufeinanderfolgender Wetterdaten über eine menschengemacht willkürliche Zeitspanne - nach einer Entscheidung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) drei Jahrzehnte - ein Erdbeben auslösen? Welche Kräfte wirken da im Untergrund, die Verscheibungen im Durchschnitt von Wetterereignissen über mindestens 30 Jahre zum Auslöser von tektonischen Ereignissen machen? Die wiederum - Künasts frühere Parteikollegin Claudia Roth hat es vor Jahren schon warnend in die Welt gerufen - "die verheerende Atom-Katastrophe von Fukushima" auslöste, die "16.000 Todesopfer forderte"?

Wollen wir das wirklich? Oder doch lieber eine - wenn auch vielleicht im ersten Moment ein wenig schmerzhafte - Klimarettung, die uns wirksam vor künftigen Atomerdbeben schützt? Wenn das Ziel nur noch das Überleben der Gattung ist und es zu erreichen in verantwortung der Deutschen liegt, dann darf es kein Tabu geben, dann müssen für das höhere Ziel wieder Opfer gebracht werden. Wer das immer noch nicht einsieht, wird vom nächsten klimaverursachten Atomerdbeben, vom nächsten Feinstaubtornado oder einer apokalyptischen Dürreflut aus sterbenden Bienen, verdursteten Eisbären und immer noch überall fehlenden Elektrolastfahrrädern hinweggefegt.


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

>> Sauerlandschurke 21. August 2019 at 17:39

Glaubt bitte nicht den Wahlvorhersagen! Die sind mit Sicherheit getürkt. Ich bin überzeugt, das die Afd-Wähler in der Mehrheit sind. Deswegen passt auf das ihr nicht betrogen werdet. Es wird mit Sicherheit versucht diese Wahl zu fälschen. Seit auf der Hut!!! <<
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Totesstrahfe führ Legasnicker! Wiederlich!