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Dienstag, 4. Februar 2020

Trump-Impeachment: Sturm im Wasserglas

Trump Hass deutsche Medien Spiegel Campaign 2020
Drei Jahre tobt der Kampf der deutschen Medien gegen Trump bereits und noch immer ist der Präsident im Amt.
Am Ende steht fest, was außerhalb der Glaubenskriegerarmee der Doemens, Nelles oder Fras von Anfang an klar war: Der Versuch der Demokraten in den USA, den amtierenden Präsidenten Donald Trump über ein Impeachment-Verfahren aus dem Amt zu treiben, ist gescheitert. Genaugenommen hatte die fragwürdige Unternehmung, die nach dem Muster der sogenannten Russland-Ermittlungen versuchte, aus selektiv ausgewählten Zeugenaussagen, Hörensagen und dem Ignorieren aller widersprechender Fakten eine Anklage aufzubauen, mit deren Hilfe alle Verteidigungsversuche des Angeklagten als "Vertuschung" zu weiteren Ermittlungen und immer neuen Anklagen führen, nie eine Chance.

Trump führt sein Amt auf seine Weise, aber er tut es auf der Grundlage, die die amerikansiche Verfassung dem Präsidenten gibt: Barack Obama durfte seinerzeit - zumindest nach amerikanischer Auffassung - natürlich völkerrechtswidrig nach Pakistan eindringen, um den dort aufhältigen Terrorfürsten Osama Bin Laden hinrichten zu lassen. Auch in Europa, dem Kontinent, auf dem das Völkerrecht erfunden wurde, gab es keine Kritik, sondern Applaus. Man hatte Verständnis für den netten Mann aus Chicago, der sich irgendwie rächen musste für die Anschläge vom 11. September, und sei es um den Preis eines Rechtsbruchs, der Tür und Tor öffnet für die Legitimität des militärischen Eingreifens fremder Staatenauf fremdem Boden.

Donald Trump aber ist ein anderes Kaliber. Der "Hassprediger" (Walter Steinmeier) und "Irren" (Frankfurter Rundschau), den Bundeskanzlerin Angela Merkel schon im Glückwunschschreiben zu seiner Wahl schmallippig an die hehren Werte der Demokratie erinnern zu müssen glaubte, die einst Amerikaner nach Deutschland gebracht hatten, gilt als eine der größten Enttäuschungen für alle Medienarbeiter und fortschrittlichen Politiker Deutschland: Er zog ohne deutsche Erlaubnis ins Weiße Haus ein, er wurde und wird getragen von Teilen der Bevölkerung, denen das moderne Bionade-Bürgertum nur Abscheu und Verachtung entgegenzubringen in der Lage ist.

Trump hat es in drei Jahren im Amt, begleitet von einem niemals abschwellenden Chorgesang seiner Kritiker, jetzt, morgen und bald werde er stürzen, versagen, einen Rückzieher machen und die Unterstützung seiner hinterwäldlerischen Bande von Ewigestrigen verlieren, nie für nötig erachtet, sich bei den deutschen Magazinen, bei Zeitungen und abgeordneten Mahnern zu entschuldigen. Weder für seine Wahl, noch für die Politik, die er, für deutsche Wählerinnen und Wähler eine traumatisierende Erfahrung, genauso macht, wie er es vorher versprochen hat.

Dass dieser Mann es wagte, einen ausländischen Amtskollegen nach Ermittlungen gegen den Sohn eines Konkurrenten zu fragen, ja, um solche Ermittlungen zu bitten, gilt in Deutschland als Übergriff, der mit dem Amtsverlust zu bestrafen ist. Warum hat Trump nicht Hubschrauber geschickt? Die Navy Seals? Bewaffnete, die auf fremdem Boden Waffen sprechen lassen, wie akzeptabel gewesen wäre?

Nun, es geht nicht um den Vorfall, sondern um den Verursacher. Trump ist nicht Obama, das ist sein erster Nachteil. Er ist Trump, das ist sein entscheidender Makel. Infolgedessen verliebte sich die Phalanx der deutschen Trump-Kritiker vom ersten Moment kollektiv in die Idee, trotz fehlender Beweise, ja, trotz einer fehlenden Tat von der Fallhöhe, die für ein Impeachment Voraussetzung wäre, könnte es den Demokraten irgendwie gelingen, die Hassfigur aus dem Spiel zu kegeln.

Eine Schimäre, aufgeblasen zum "Jahrhundert-Prozess" und "Testfall für die US-Demokratie", dessen Ausgang, sollte er nicht nach den Wünschen der deutschen Schreibmaschinengewehrbrigaden ausfallen, nicht anderes sein kann als ein bitter böses und abgrunddunkles Zeichen für die "die Unterwerfung der Republikaner" unter den Willen des Milliardärs.

Fast ein Jahr haben die Männer - es sind immer Männer, alle - beim "Spiegel", bei der "Zeit", der "FR", dem "Stern" und der "Süddeutschen" von der selbstausgedachten Perspektive gelebt, es könne doch irgendwie durch irgendein Wunder geschehen, was von Anbeginn an ausgeschlossen war. Sie haben berichtet wie Kommentatoren und Kommentiert wie Ankläger, sie haben weggeschwiegen, was nicht passte und ganz zuletzt alle Hoffnungen auf John Bolton gesetzt, einen früheren Trump-Mitarbeiter, der in einem gezielt vorab geleakten Buchmanuskript Dinge sagte, denen Trump widersprach. Ein Klassiker eigentlich: Aussage gegen Aussage, Ende alles andere als offen.

Aus deutscher Sicht aber verwandelten sich die Erinnerungen des früheren Nationalen Sicherheitsberaters in ein Fallbeil, das nur noch niedersausen und Trumps Kopf vom Rumpf trennen musste.

Dass all das Hetzen und Hassen, die Endlosschleife der Abfälligkeit, das Bohren von Löchern in der Luft, die tickartigen Beleidigungen und die in der Auseinandersetzung mit innenpolitischen Erscheinungen gänzlich ungewohnte Unerbittlichkeit von Anfang an kein nennenswertes Publikum erreichte, dafür stehen die traurigen Schicksale der vom "Spiegel" lancierte Anti-Trump-Flugschrift "Daily" und das leise Ende der Trump-Covermotive im selben Magazin. Zeichen, die sie alle hätten lesen können, wären sie nicht mehr Glaubenskrieger als Berichterstatter, nicht mehr Kampfbrigade und Volkslehrer als Chronisten ihrer Zeit.

Unbelehrbar und unbekehrbar erteilen sie sich das letzte Wort: Einen "Freispruch zweiter Klasse" sieht der "Spiegel", der 771.000 Exemplare pro Woche verkaufte, als Trump sien Amt antrat. Drei Jahre und einen endlosen Strom von "jetzt stürzt er aber wirklich"-Artikelns später steht das ehemalige Nachrichtenmagazin bei noch 691.000 Exemplaren. Ein Verlust von elf Prozent in nur drei Jahren.

Am Ende von Trumps nächster Amtszeit wären es noch 578.000. Oder wie es eben gerade zornzerfressen in der mächtigen Lüneburger Bäckerblume hieß: "Je höher dieser Unmensch im November die Wahl verliert, desto besser für die Welt."

Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Die Hetzer der Systempresse werden bald registriert, wenn es nach den niederen Sachsen geht.
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Die niedersächsische Regierung hat am Dienstag einer Bundesratsinitiative von Landesinnenminister Boris Pistorius zur Identifizierungspflicht im Netz zugestimmt.

Netzwerkdurchsetzungsgesetz

In das Gesetz soll eine Identifikationspflicht aufgenommen werden. Nutzer müssten dann bei der Registrierung in sozialen Netzwerken und bei Spieleplattformen Namen, Anschrift und Geburtsdatum angeben.

https://www.stk.niedersachsen.de/startseite/presseinformationen/kabinett-beschliesst-bundesratsinitiative-zur-identifizierungspflicht-im-netz-184797.html
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Weiß jemand Anschrift und Geburtsdatum von Pistorius? Das wäre doch ein guter Anfang für die Identifikation von Verfassungsfeinden.

Anonym hat gesagt…

Ich empfehle eine Bildungsreise des Pistorius in die Volksrepublik China. Da geht noch mehr, viel mehr.

der alois
Reichsidentifikationswart

Anonym hat gesagt…

Ob die Journos allmählich mitbekommen, dass ihre Regentänze gegen Trump die Leser vertreiben statt Trump?

Zur Auflockerung:
https://www.nytimes.com/2020/01/31/opinion/soros-facebook-zuckerberg.html

Cuckerbergs links-dschihadisches Facebook ist Soros zu trumpfreundlich.

Anonym hat gesagt…

@ Reichsidentifikationswart und @ Anmerkung: Es steht zu befürchten, daß es kommen wird. Bis dahin: Mit off'ner Brust singt Runda, sauft und schreit. Mache ich ja auch.