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Donnerstag, 5. November 2020

Joe Biden: Mit ihm zieht die neue Zeit

Sie waren vergleichsweise jung, blutjung schon fast. Als Leonid Iljitsch Breschnew im Jahr 1964 das Amt des Generalsekretärs der kommunistischen Partei der Sowjetunion übernahm, war der Metallarbeitersohn aus Kamenskoje gerade 59 Jahre alt. 

Ein Hoffnungsträger für einen Neuanfang, der dann nie kam, weil Breschnew schon Mitte November 1982 starb, kurz vor seinem 76. Geburtstag. Sein Nachfolger wurde Juri Wladimirowitsch Andropow, ein reifer 68-Jähriger, dem allerdings nur eine kurze Amtszeit beschieden war. Anschließend übernahm Konstantin Ustinowitsch Tschernenko, zu diesem Zeitpunkt mit 73 Jahren einer der älteren Genossen im Politbüro, das ein Durchschnittsalter von 70 Jahren vorzuweisen hatte. Er schaffte nur ein Jahr im Amt.

Alter als Leistungsausweis

Joe Biden wäre am Tag seiner Amtseinführung 78 Jahre alt, der Kandidat der jungen, großstädtischen Amerikaner hätte das Durchschnittsalter des KPdSU-Politbüros damit noch ein Stück nach oben geschoben. Zweifel am Leistungsvermögen des demokratischen Kandidaten hat es gegeben. Doch Biden hat sie mit seinem Wahlergebnis eindrucksvoll ausgeräumt: Noch nie zuvor bekam ein Kandidat bei einer Präsidentschaftswahl so viele Stimmen wie er, nicht einmal Barack Obama schaffte das, der sonst alles konnte.

Alter  als Leistungsausweis, das ist in einer manisch jugendsüchtigen Gesellschaft ein Hoffnungsschimmer der Bereitschaft zur Integration der beständig wachsenden Gruppe der Älteren und Alten. Der deutsche Papst Benedikt hat gezeigt, wie das gut funktioniert. Als er gewählt wurde, war Joseph Aloisius Ratzinger ebenso alt wie Biden. Und in den knapp acht Jahren, die er den Stellvertreter Gottes auf Erden gab, wurde er durch coole Aktionen wie die Abschaffung der Vorhölle zum Idol, das die Jugend als "Benedetto" feierte.

Erfahrung gegen Unsicherheit

Erfahrung zählt in diesen Tagen der überbordenden Unsicherheit. Nicht nur Biden ist seit Jahren im deutschen Rentenalter, auch sein Gegner Donald Trump. Und auch die drei Bewerber auf die künftige Führung der CDU sind mit 55, 59 und 64 Jahren mit einer Lebenserfahrung gesegnet, mit der sie allenfalls im SED-Politbüro als junge Wilde gelten könnten.  

Doch der Fall Biden ist speziell, denn dieser künftige Präsident hat keineswegs alle Zeit der Welt, doch bei länger andauernden Querelen eine endgültige Entscheidung um den Wahlausgang auszusitzen. es muss jetzt schnell gehen, nicht nur wegen Biden, sondern auch wegen der Welt, die die besorgt nach Amerika schaut. Gregor Gysi, mit 72 ein Altinternationaler, der noch mit dem im Biden-Alter von 77 aus dem Amt geschiedenen Erich Honecker persönlich Kontakt hatte, mahnte die USA denn auch, ihre Angelegenheiten bitte schleunigst in Ordnung zu bringen. Was Trump tue, sei "wirklich undemokratisch", sagt der neuerdings als "Außenexperte" der Linkspartei auftretende Berliner.

Ein Jahr wie seine Karikatur

Mehr geht nicht an Humor in einem Jahr, das wie eine Karikatur eines Propheten daherkommt, der nicht einmal auf Heldengemälden abgebildet werden darf. Wie denunziert ein Zeichenstift das Unsichtbare? Wie viel Selbstironie steckt im Vorschlag des früheren SED-Chefs an die Amerikaner, die Wahl doch besser von den Wählen entscheiden zu lassen? Musste Olaf Scholz lachen, nachdem er "eine Auszählung aller Stimmen bei der US-Wahl" angeregt hatte. Weil ihm unvermittelt die letzte EU-Wahl einfiel, die eine Kandidatin gewann, die gar nicht kandidiert hatte?

Die Wahlen müssten "komplett stattfinden", so dass das Votum jeden Bürgers und jeder Bürgerin Einfluss auf das Ergebnis haben könne, hat Olaf Scholz gesagt und sich damit eingereiht in eine ganze Riege deutscher Politiker, die mit Betroffenheit, ja, mit "Bestürzung" (Christian Lindner) auf die Situation reagierten. Nur noch wenige Stunden, dann werden erste Hilfsflugzeuge mit Decken und Trinkwasser Richtung Amerika abheben. Der neue Berliner Flughafen hat die notwendigen Kapazitäten.


Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

Nur für Geld. Verblödungssteuer haben wir ja schon abgedrückt. Jetzt will uns Springer noch einmal dafür melken.
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US-WAHLTALK BEI MAISCHBERGER

Wagenknecht lobt Trump und warnt vor Biden

Anonym hat gesagt…

https://www.merkur.de/politik/joe-biden-us-wahl-2020-sohn-tot-enkelin-senil-beau-verwechslung-trump-zr-90089795.html

Nach dem Wahltag wurden die Richtlinien offenbar geändert bzw. will man die Leser schon auf den schnellen Übergang zu Kamala Harris einstimmen. Die Presse darf jetzt vom wirren Tattergreis Biden berichten. In den nicht-deutschen Medien war das während des gesamten Wahlkampfes ein Thema, hier sind es brandheiße News (s. Danisch).
Dass Wagenknecht bis nach der Wahl wartete, kann reiner Zufall sein, oder sie wurde einfach vorsichtshalber vorher nicht gefragt.
Sie fände es gut, wenn die USA aus der Nato austräten, Aufrüstung und so, und das Trump keinen Krieg anfing und seine Wirtschaftspolitik der früheren Klientel der Roten, den Arbeitern, was gebracht hat, hat sie auch mitbekommen.
Was Deutschland bei einer realen militärischen Bedrohung oder gar einer Invasion ohne die USA machen würde, sollte sie aber mal in Gedanken durchgehen.

Anonym hat gesagt…

Erinnert sich noch jemand, wie das deutsche Pinschertum den farbigen Messias Obama anhimmelte, weil der rabiate Bushmann nicht in ihr naives Gutmenschentrallala passte? Was hat dieser verklärte Barack-Buntling nicht alles versprochen und dann - wen wundert's - kaum bis nicht erfüllt. Auch der hat lieber weltweit Machtprotzkriege geführt als sein eigenes Multikultivolk in allgemeinen Wohlstand zu regieren. Das wurde ihm aber, da er politisch korrekter Schwarzer ist, von keinem piefkeesken Friedensseelchen übel genommen.

Ich kann mich zum Thema Wahlausgang nur der Wertung von Danisch anschließen, denn es ist bei der gegenwärtigen Spaltung in den USA egal, wer dieses Mal gewinnt. Das Land wurde bzw. wird von deren Sozialisten genau so in den Abgrund protestiert wie unsere Heimat durch unsere buntlinken Nichtsnutze.

Der Tod eines drogensüchtigen Mistkerls bei seiner Verhaftung wegen diverser Verbrechen wurde zur Zündschnur eines schon lange schwelenden Rassenhasses. Nur, das er diesmal von BLM-Primaten angefeuert wird. Was können die schon außer fordern, randalieren, plündern und morden?

Wer will solch ein Amerika? Reicht denn nicht die mörderische Entwicklung im einst prosperierenden Südafrika, um zu verdeutlichen, dass Umverteilung alleine nix bringt, wenn die Intelligenz zu Innovationen fehlt? Von den Massakern an erfolgreichen Farmern mal ganz zu schweigen. Jetzt hungern sie dort bereits wieder, diese braunhäutigen Besserwisser und betteln um Spenden.

Ohne den alten weißen Mann hätten diese pigmentbereicherten Habenwollenhorden nicht mal die Knarren, mit denen sie andere empathielos abknallen. Wollen wir solch ein Scheinheils-Paradies etwa auch hier? Wie es scheint, gibt es in Muttis Zauberreich ebenfalls genug Hirntote, die diesem blutigen Chaos entgegenfiebern.

Diese neue Zeit steht dank Massen an Weiter-so-Tagträumern bereits direkt vor unserer Wohnungstür, denn es vergeht kaum noch ein Tag ohne Halsabschneiden. Es soll bunter werden in Merkelandistan ... blutröter im Volk der Köter. Und etliche Psychopathen freuen sich darauf.

Diese wirren Hohlköpfe wissen trotz pausenlosem Gequatsche über den allein selig machenden Königsweg echt nicht, was sie tun.

Schon interessant, wie die michelsche Kläffermeute sich ständig anmaßt, allen Amerikanern vorschreiben zu wollen, wen die zu wählen haben. Sollen wohl auch eine Übermutti bekommen, nur in Black. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen! Und wer das kritisiert, ist ein Vollnazi!

Schöne neue Zeit. Schöne neue Welt. Und wir mittendrin. Viel Spaß also noch.

Anonym hat gesagt…

Erinnert sich noch jemand, wie das deutsche Pinschertum den farbigen Messias Obama anhimmelte ...

Na abér. Gruselig, wie sich 200000 Schafsnasen freiwillig unter der Siegessäule zusammenrotteten, um dem bisexuellen Mulatten mit feuchtblanken Augen die Huld zu tun.
Aber den Rest hat mir gegeben, nachdem ich Einfältiger meinte, das demütige Abknien vor Mohren wäre eine Angelegenheit eines ganz kleinen Klüngels verbre ... verblödeter Elemente der Amis, bis mich die niedersächsische Pozilei eines schlechteren belehrt hat. Wir sind im Ursch - bisher habe ich mich dagegen gesträubt.

Leseempfehlung: Operation Sodom von (((Jerzy Jurandot))) - Kommt der Tod mit seiner Hippen, laßt uns schnell noch einen kippen.

Halbgott in Weiß

Die Anmerkung hat gesagt…

Quentin Quencher weiß die richtige Lösung. Hoffentlich liest die jemand im fernen Amerika. Sonst ergeht es denen wie im Comic.
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Einen Ausweg aus der nun gefährlichen Situation kann es nur durch einen Richterspruch geben, der dann hoffentlich von allen Beteiligten akzeptiert wird. Es ist deshalb zwingend notwendig, dass die Wahlen nun gerichtlich überprüft werden.

https://www.achgut.com/artikel/ueber_die_heiligkeit_von_wahlen