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Samstag, 2. März 2013

Aktion Offene Arme für Armutsflüchtlinge


Der nordrhein-westfälische Integrationsminister ist von der zunehmenden Armutseinwanderung in deutsche Großstädte alarmiert. Anwohner protestieren gegen neuerrichtete Elendssiedlungen im Ruhrgebiet, Dortmund und Bochum stöhnen unter der Last der Sozialausgaben für die Neuankömmlinge aus den Roma-Lagern im Timisoara und Sofia. Deutschland zeigt sich der Welt einmal mehr als schlechter Gastgeber, der aus seiner unheilvollen Geschichte nichts gelernt hat. Popstars aus Bulgarien können im Schatten des Sinti- und Roma-Denkmals ungestört über Roma lästern, große Zeitungshäuser aus dem früheren Herrschaftsbereich von Roland Koch vor einer "Gefahr für den sozialen Frieden" warnen und Bayerns Innenminister Joachim Hermann, einst Erfinder der Soko Lebkuchenmesser, wagt es sogar, eine nicht nur aus der Nähe betrachtet hochrassistische "Einreisesperre für Armutszuwanderer" zu fordern.

Gut, dass es noch Menschen gibt, die ihr Mitgefühl nicht in der Brieftasche tragen! Während westdeutsche SPD-Politiker wie die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die EU auffordern, den freiwilligen Zuzug junger, leistungswilliger Bulgaren und Rumänen durch die Bkämpfung von "Armut, Ausgrenzung und Diskriminierung in den Herkunftsländern der Roma" zu bekämpfen, bekennen sich Politiker im osten zum Zuzug. Ausgerechnet ein Dutzend BürgermeisterInnen und Bürgermeister aus ostdeutschen Städten an der "Straße der Gewalt" haben jetzt in einem Offenen Brief an die Neuankömmlinge im Ruhrgebiet klargemacht, dass die früheren Verbündeten aus Bulgarien und Rumänien den Menschen im ehemaligen Bruderland DDR auch heute noch herzlich willkommen sind. "Wir haben nicht vergessen, wie wir zusammen für Frieden und Fortschritt stritten", schreiben die Bürgermeister und Landräte, "wir warten mit offenen Armen auf Euch." Wenn sich herausstelle, dass die Bürgerinnen und Bürger im Westen noch nicht reif genug seien, mit Zuwanderung umzugehen, sei es sicher "keine schlechte Wahl für Euch, sich in den Weiten des deutschen Ostens nach einer neuen Heimat umzusehen", heißt es weiter. Hier seien ganze Landstriche entvölkert, ganze Straßenzüge ständen leer, die Lebenshaltungskosten sei viel niedriger als etwa in Dortmund, das Kindergeld aber genauso hoch. "Kommt her, schaut euch um", fordern die Absender des Briefes, die ihre Aktion "Offene Arme für Armutsflüchtlinge" nennen. Beteiligt sind die Bürgermeister von Mittweida, Jena, Zwickau, Dessau, Dresden und anderen Städten.

Hintergrund der überraschenden Offerte ist offenbar eine Idee der Thüringer PDS-Landtagsabgeordnete Katharina König zur Einführung eines Pflichtmigranten-Anteils in Ostdeutschland, mit dem die Folgen der seit rund 60 Jahren dauernden Armutsabwanderung aus Mitteldeutschland gedämpft werden soll. Nach Königs Vorstellungen wird künftig ein bestimmter prozentualer Anteil der Bevölkerung in Dunkeldeutschland mit Menschen anderer Farben, anderen Glaubens und anderer Herkunft besiedelt. Um nicht warten zu müssen, bis ihnen diese sogenannten Pflichtmigranten durch das noch zu gründende neue Bundespflichtmigrantenamt zugeteilt werden, haben die Bürgermeister nun zur Selbsthilfe gegriffen. Der raum ohne Volk müsse aufgefüllt werden.

"Eine mutige Idee", heißt es in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg dazu. Hier knobelt inzwischen eine Arbeitsgruppe der Landesregierung an Möglichkeiten, die Aktion "Offene Arme" zu unterstützen. Vor allem die mittlerweile weitgehend entvölkerte Altmark könne, in der zuletzt zunehmend Wölfe unterwegs waren, so vielleicht wiederbesiedelt werden.

Raum ohne Volk

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

All den Rotweingürtlern, in ihrem vor Humanismus überquellenden Bestmenschentum, gehört eine ganze Sippe Asylanten in ihre Behausungen einquartiert. Dann können sie
ihr „Angaschemang“, ihre ganzen „Drittwelt-Leidenschaften“ und ihre „Gerechtigkeits-Inbrunst“ mal aktiv austoben.
Ostentativ mit Leichenbittermienen herumlichterkettern, larmoyante Plakattexte auf Prozessionen herumschleppen, fäusteschwingend Phrasen abbrüllen, das hat noch keinem armen verfolgten Asülinski einen Meter weiter ins Hängemattenparadies gebracht.

Indessen mit solch einer „wahren Barmherzigkeit“ könnten dies tapferen Kämpfer gegen Faschismus, Xenophobie, Patriarchat, Kapitalismus, Klimazerstörung, und, und, mal mutig voranschreiten.

Calimero hat gesagt…

Mein erster Gedanke zur Initiative "Auffüll Ost" war, dass man wohl mal wieder frische Bilder braucht, um mehr Geld für den Kampf gegen rechts zu rechtfertigen.
Der nur noch künstlich aufrecht gehaltene Nazi-Pappkamerad sieht ja mittlerweile doch erkennbar verschlissen aus.

Beste Grüße, Calimero

Die Anmerkung hat gesagt…

Das ist ja wie im hohen Norden.

Noch in diesem Jahr bekommt Sylt 12 zumeist alleinstehende junge Männer aus Afghanistan oder dem Irak als Asylbewerber zugewiesen.

"Wir holen die Leute vom Bahnhof ab, begleiten sie bei Behördengängen und vermitteln ihnen günstige Möbel... Wir versuchen aber, dass wir diesmal genügend Wohnraum auf Sylt finden", sagt Gotthard.

derherold hat gesagt…

Es ist nicht nur König, man hört ja Ähnliches aus der Stadt Leipzig.

Meiner Erinnerung nach ist die Politformel "um den Rassismus zu bekämpfen" rund um den Deutschen Städtetag entstanden.

Diverse Städte in Westdeutschland stehen vor ihrem finanziellen und sozialen Ruin. Sozialausgaben und Arbeitslosenzahlen gehen senkrecht durch die Decke und deshalb sollten "Fachkräfte" in Zukunft "um den Rassismus zu bekämpfen" in ostdeutsche Städte verbracht werden..

Es gibt da nur ein kleines Problem: Bulgaren und Rumänen haben Niederlassungsfreiheit und können nicht "platziert" werden. :-)

Borsig hat gesagt…

Wo einst alles begann mit einer Bürgerinitiative für ein mobiles Toilettenhaus für ca. 1200 unter freien Himmel campierende Freunde der Zigeunermusik. Die hoffnungslos überfüllte Zentrale Aufnahmestelle kapitulierte, das Rohrsystem im Sonnenblumenhaus verstopfte. Die Bewohner haben in ihrer Not auf Zeitungen geschissen und das Übel aus dem Hochhaus geschmissen. So manches Haustier aus der Nachbarschaft fand sein Ende über offenen Feuer, Diebstahl unter großen Röcken, wo keiner nachschauen konnte und wollte. Fahrräder, Kinderwagen verschwanden, Einbrüche in Kitas, Schulen, Garagen und natürlich in Wohnungen in Lichtenhagen.
Die Politik griff nicht ein. Eine Hand voll Deppen im Brausebrand pöpelte und schmiss die ersten Steine.Am nächsten Abend waren dann alle Deppen aus Rostock dabei. Dank der Medien am Tage darauf das Nazipack aus ganz Norddeutschland und Berlin. 70 % der festgenommenen Randalierer waren aus den alten Ländern.

Dass alles aber ist keine Entschuldigung.

Nun wird dieses traurige Ereignis auch noch verfilmt. Möge die Politik daraus gelernt haben ! Bevor es wieder brennt, vielleicht in Dortmund, Duisburg, Bochum...

Kurt hat gesagt…

Die Linken brauchen Mündel. Immer! Die nehmen jeden in die Bevormundung, selbst wenn der gar nicht will. Mündel sind immer immer willkommen. Die Angehörigen der »besonders mobilen ethnischen Minderheit in Europa« sind hervorragend geeignet, um die Arbeitsplätze der deutschen Helferindustrie-Abt. Aus- und Weiterbildung zu sichern.
Und kommt es zu Spannungen mit den Seßhaften, dann sichert das die Arbeitsplätze der deutschen Helferindustrie-Abt. Kampf gegen Rechts.
Eine win-win-Situation für die deutsche Linke.

derherold hat gesagt…

"Die Linken brauchen Mündel."

Die Linken brauchen eine Rechtfertigung für Mord und Totschag, für Enteignung und Umerziehung, kurz: für die Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit.

Wenn die Linke so sehr mündeln wollte, würde sie das ja tun. In Wirklichkeit hält sie sich schön geschlossen bei Solidaritäts- und Teilhabenlassen-Handlungen.

Der moderne Linke haßt zwei Dinge:
1. Rassismus
2. Nescher in der Nachbarschaft
(um der Alliteration willen !!!)

Volker hat gesagt…

Pkt. 2: stimmt.

Pkt. 1: das war einmal
Bekannterweise ist der einzige Unterschied zwischen den braunen und den roten Sozialisten die Farbe.
Heute haben die Linken nichts mehr gegen Rassismus. Ist wie mit Diskriminierung oder Sippenhaft. Wird abgelehnt, es sei denn sie ist positiv.