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Montag, 20. Mai 2013

Die Rückkehr des Sogenannten


Es war ein bewährtes Mittel im Kampf der Systeme, sich gegenseitig "sogenannt" zu nennen. Der Westen hielt es mit der DDR so, das bessere Deutschland keilte verbal genauso feinsinnig zurück. Für den Feind, das Böse unter der Sonne, waren sogenannte Gänsefüßchen genug.

Und sind es immer noch, wie der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Roth jetzt klargemacht hat. „Nicht nur die ökonomische Kompetenz der Bundeskanzlerin, sondern auch die der sogenannten Alternative für Deutschland halte ich für äußerst begrenzt", sagte der studierte Politologe, der Öffentliches Recht, Germanistik und Soziologie studiert hat und als Träger der Ehrentitel "Ritter des französischen Nationalverdienstordens" und des Offizierskreuzes des ungarischen Verdienstordens sowie als Mitglied der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland über eine besonders ausgeprägte ökonomische Expertise verfügt.

Die SPD war es seinerzeit, die mit ihrer Entspannungspolitik ab Anfang der 70er Jahre dafür sorgte, dass die Gänsefüßchen im Westen verschwanden. Während die Springer-Blätter weiter alles in Tüttelchen packten, was nach Osten roch, ließen die meisten auch konservativen Blätter den Euphemismus irgendwann sein. Mit der im Zuge des allgemeinen Kulturabbaus einhergehenden ersten Rechtschreibreform fiel das kampferprobte Wort aus dem Kalten Krieg dann sogar der staatlichen Sprachpflege zum Opfer: Aus sogenannt wurde so genannt, manchmal immer oder irgendwann.

Erst schleichende Gewohnheit und eine Rückabwicklung des Verdikts ermöglichten es Michael Roth, 1970 geboren, nun aber, nachzuweisen, dass er seine Lektion dennoch gelernt hat: Wenn Du Deinen Gegner nicht schlagen kannst, dann triff wenigstens, ohne dass er getroffen aufschreien darf. Welcome back, sogenannt!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…



Ja mei! Der Mann mag ein mieses kleines inkompetentes Politfigürchen sein. Dafür ist sein Lebenslauf aber in der lebenslangen konsequenten Entfernung von jeder echten Arbeit selbst für Abgeordnetenverhältnisse in Deutschland schon sehr konsequent. Mit 17 in die Partei eingetreten, Politologie und die andere übliche Esoterik „studiert“. Nie eine Werkstatt oder Fabrik von innen gesehen. Von nichts, aber auch wirklich nichts den Hauch einer Ahnung. Die fleischgewordene Inkompetenz als Kompetenzausweis. Irre! Die „sogenannte“ AfD ist mir egal, aber das dieser Mann die Chuzpe hat dem VWL-Prof Lucke gegenüber das Wort von „ökonomischer Kompetenz“ in den Mund zu nehmen hat so etwas von Nazischergen, die sich im Haus des reichen Juden die dreckigen Stiefel am Perserteppich abstreifen... Wer in diesem Lebenslauf einen Tag findet an dem Roth eine Mark im Wettbewerb am freien Markt verdient hat bekommt von mir eine Eintrittskarte zum Championsleaguefinale 2025. Wer hier irgendeinen Hinweis darauf findet, das dieser Mann irgendetwas in seinem Leben nicht blindem Parteifunktionärsgehorsam verdankt, der bekommt zwei Karten.
Hier der archetypische Lebenslauf eines von 600 Bundestags-Nichtskönnern:
„Nach dem Abitur 1990 an der Werratalschule in Heringen und anschließendem Zivildienst begann Roth 1991 als Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Studium der Politologie, des Öffentlichen Rechts, der Germanistik und Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, das er 1997 als Diplom-Politologe beendete. Bis 1998 war er als Tutor am Zentrum für Nordamerikaforschung und der Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt tätig. 2000–2002 war er Dozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin.
Seit 2004 ist er Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland. Michael Roth verpartnerte sich am 24. August 2012 mit seinem langjährigen Freund, Michael Klöppner. Der Segnungsgottesdienst fand in der Stiftskirche in Rotenburg an der Fulda unter der Leitung von Prälatin Marita Natt, der stellvertretenden Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, statt.
Partei [Bearbeiten]
Roth trat als Schüler 1987 in die SPD ein. Er engagierte sich zunächst bei den Jusos und war von 1993 bis 1995 deren stellvertretender Bundesvorsitzender. Seit 1996 gehört er dem Vorstand des SPD-Bezirks Hessen-Nord an, seit 2001 ist er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hersfeld-Rotenburg. Seit dem 28. Februar 2009 ist Michael Roth Nachfolger von Norbert Schmitt als Generalsekretär des SPD-Landesverbands Hessen. Er ist Sprecher der Landesgruppe Hessen der SPD-Bundestagsfraktion.“

Anonym hat gesagt…

Ach ja, die Asiozal Dämok-Ratten, welch ein Segen für unser Land, all die vergangenen Jahrzehnte. –
Angefangen vom Säulenheiligen Willy Brandsssssssss, der uns so „ostverträglich“ machte, das wir unseren eigenen Rektal-Geruch gar nicht mehr wahrnahmen, bei all der Ost- und speziell DDR-Blasrohrkriecherei, zu der er sich als grösster Vorturner Aufschwang.
Sodann, der grosse Oskar, der uns mit Lichterketten und Die-Ins-Aplomb die Perfidie der Nachrüstungen entlarvte.

Und weiterhin all die Schar-Pings und –Pongs, die Schmalz-Beck-en, und die Müntes die todesmutig gegen den immerfort drohenden Nazi-Putsch , den Heuschrecken-Kahlfrass, das Patriarchat, das Waldsterben, AIDS kämpften.

Und schliesslich ihre Nachfolger und AdeptenInnnen, (deren Namen immer irrelevanter werden, weil immer profillosere, austauschbare Apparatschiks.Innen), die momentano ebenso todesverachtend und unermüdlich gegen das Zeeeh-Ooo-Zwooo, das Kliimaaa, für die Quotzen, für den T€ , für die Kulturbereicherung, für die Energie-Wende streiten.

Das fügen sich die Auslassungen eines Michael Roth doch nur nahtlos in die erhabene Tradition dieser Titanen von Vorgängern ein, Exponenten und Protagonisten einer gewaltigen geistigen Strömung, die uns schon so oft von vielerlei Ungemach errettete.

Anonym hat gesagt…

Nachdem Lucky Bernd sinngemäß geäußert hätte, daß die Einkommen der SOGENANNTEN Arbeitnehmer noch viel zu hoch seien, hat es sich bei mir aus-Afd-eht.