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Mittwoch, 26. März 2014

Wiedergeboren als grausamer König

Dass es mit dem erneuten Ministeramt nichts werden würde, hatte Renate Künast schon lange geahnt. Der politische Wind wehte seit Jahren gegen ihre grüne Partei, Künast, früher erste Landwirtschaftsministerin, die sich Verbraucherschutzministerin nannte, hatte erkennen müssen, dass ein Seebeben schnell kommt und einen hochheben kann. Dass es aber ebenso schnell auch wieder vorüber ist und man dann oft auf dem Trockenen sitzt.

Aber deshalb aufgeben? Künast, aufgewachsen in einer Recklinghauser Arbeiterfamilie und wegen ihrer dezidiert linken Haltung jahrelang von den Mächtigen beargwöhnt, nahm das enttäuschende Wahlergebnis ihrer Partei wie ein Mann: Dass die Menschen sich nicht mit Verboten umerziehen wollten, entsprach nicht ihren politischen Wünschen, doch Künast ist Demokratin genug, auch so ein Votum der Massen zu akzeptieren. Sie weiß, dass es Zeit braucht, bis ein Land reif ist für den großen Sprung in die gerechte und fortschrittliche Gesellschaft.

Zum Glück hatte die 58-Jährige seit Jahren bereits vorgesorgt für den Fall, dass die politische Karriere, die nach ihren ursprünglichen Plänen im Kanzleramt enden sollte, eines Tages ins Stocken gerät. Seit 2010 bereits engagiert sich Renate Künast ausweislich der neuen Transparenzliste des Bundestages in sitzungsfreien Wochen in einem ganz anderen Metier, in dem die oft spröde und kalt wirkende Politikerin jedoch nicht weniger Talent offenbart als in hanebüchenen Talkshows oder bei sinnfreien Parteitagen. Als "Joffrey Baratheon" (oben links) spielt die Frau aus dem Ruhrgebiet im Serienhit "Game of Thrones" eine tragende Rolle - zudem in einer gendergrünen Volte, denn Künast (oben rechts) verkörpert den ältesten Sohn und Erben des verstorbenen Königs Robert Baratheon und ist seit dessen Tod umstrittener König der Sieben Königreiche.

Ein typischer Künast, sagen politische und künstlerische Wegbegleiter, die meinen, in der großartig gespielten Grausamkeit und Herrschsucht des - dank einer hervorragenden Maske - minderjährigen Königs ein wenig echte Künast entdecken zu können. Neben der fabelhaften Sibel Kekilli, die hier die Kokubine eines Zwerges spielt, womit die Filmemacher angeblich auf die Rolle Angela Merkels an der Seite des mächtigen SPD-Chefs Sigmar Gabriel anspielen wollen, zeigt Renate Künast ihr ganzes Können: Sie ist fies, sie ist widerlich, sie ist eigensüchtig und stellt den kurzfristigen Erfolg stets über langfristige Möglichkeiten. "Der König kann tun, was er will!", sagt sie in einer Folge namens "Der Garten der Knochen" zu Tyrion Lennister, einem Gnom mit hartnäckiger Restmoral.

Eine Monarchie mit Renate Künast als Königin, das wäre ein besseres Deutschland auch im wahren Leben.

Mehr Wiedergeburten und Doppelrollen in der großen PPQ-Serie "Wiedergeboren als..."



1 Kommentar:

Die Anmerkung hat gesagt…

Wenn die Kühnast dediziert links ist, dann müßte Die Anmerkung nach der Schubladenlesart ja wenigstens Linksextremist wenn nicht sogar Linksterrorist sein, mit einem sehr großen Spielraum zu, dedizierten linkssein dieses Herrn.