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Dienstag, 19. August 2014

Angebliche Angaben im Live-Ticker

Auf einer Säuglingsstation in der ostukrainischen Stadt Luhansk haben prorussische Separatisten nach Militärangaben Babys aus Brutkästen gerissen. Nichts Genaues ist nicht bekannt, das aber steht nach Angaben von Nato-Generalsekretär Fogh Rasmussen fest. Auch ein Flüchtlingstreck wurde brutal beschossen. Unter den Toten sollen zahlreiche Frauen und Kinder sein, hieß es in London, wo der Geheimdienst GCHQ ein Telefongespräch zwischen angeblichen ukrainischen Geheimdienstlern mitschneiden konnte, die sich über ein angeblich mitgeschnittenes Telefongespräch von angeblichen Rebellenkommandeuren unterhalten hätten.

Die zunehmende Entwicklung im Newsticker.

+++ Ukrainische Grenzschützer kontrollieren angeblich angeblichen russischen Hilfskonvoi +++
+++ Angebliche russische Militärfahrzeuge angeblich wieder in Ukraine eingedrungen +++
+++ Angeblich schwere Kämpfe um Separatistenhochburg Donezk und Lugansk +++
+++ Ukrainische Truppen greifen unsichtbare russische Militärfahrzeuge an +++

15.15 Uhr: Nach den westlichen Sanktionen gegen Russland hat der russische Ölkonzern Rosneft zusammen mit der norwegischen Statoil mit der Erkundung neuer Ölfelder begonnen. 400 Meter unter der Wasseroberfläche der norwegischen Barentssee im Nordpolarmeer bohren die beiden Unternehmen nach Öl- und Gasvorkommen. Ergebnisse der Bohrungen werden Ende des Jahres erwartet, Naturschützer fordern mit Blick auf die empfindliche Tiefsee eine Ausweitung der EU-Sanktionen.

Sowohl der staatlich kontrollierte Konzern Rosneft als auch sein Chef Igor Setschin stehen auf den Sanktionslisten der USA und der EU, die sie wegen des Ukraine-Konflikts verhängt haben. Norwegen hat sich den Sanktionen der EU angeschlossen, hält aber an bisher bestehenden Gemeinschaftsprojekten trotzig fest.

15.00 Uhr: Nach dem Krisentreffen in Berlin hat die Ukraine Russlands Forderung nach einer bedingungslosen Waffenruhe zurückgewiesen. Für eine Feuerpause müssten drei Voraussetzungen erfüllt sein, sagte Innenminister Arsen Avakov bei Facebook. Die russische Grenze muss demnach gesichert werden, die Separatisten müssten aufgeben und Putin müsse sich 30 Tonnen Salz in den Hintern schieben. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) solle die Aussagen bezeugen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte Kiews Bedingungen scharf kritisiert. Ein Sprecher der Bundesregierung hat daraufhin Lawrows Äußerungen scharf kritisiert. Bundesaußenminister Steinmeier zeigte sich zufrieden über "erste Ansätze für einen Dialog".

14.26 Uhr: Die ukrainische Regierung hat den Separatisten im Osten des Landes den Beschuss eines Flüchtlingskonvois vorgeworfen. Viele Menschen seien getötet worden, darunter Frauen und Kinder, teilte der Sicherheitsrat mit, dessen Angaben amtlich sind. Unklar ist, ob es den Angriff gegeben hat. Die prorussischen Aufständischen hätten die Kolonne im Gebiet Lugansk bestialisch mit russischen Raketen und Granaten attackiert, hieß es in der Mitteilung. Separatistensprecher Konstantin Knyrik wies den Vorwurf zurück. Niemand habe eine Flüchtlingskolonne beschossen, sagte er der Agentur russischen Interfax, die im Auftrag des Kreml alle Vorwürfe gegen die Terroristen in der Ostukraine bestreitet. Die Separatisten legten keine Fotos oder Video für ihre krude Theorie vor.

14.15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einem Kurzbesuch in Lettland eingetroffen. In der Hauptstadt Riga will sie mit Ministerpräsidentin Laimdota Straujuma und Präsident Andris Berzins zusammenkommen. Gesprächsthemen sollen unter anderem die angespannten Beziehungen zu Russland wegen des Ukraine-Konflikts und Sicherheitsfragen in der Region sein.

Die frühere Sowjetrepublik Lettland hat eine große russische Minderheit und grenzt an Litauen. Seit zehn Jahren ist der baltische Staat Mitglied von EU und Nato. Merkel will auch deutsche und lettische Wirtschaftsvertreter treffen. Noch am Abend will die Kanzlerin wieder nach Berlin zurückfliegen, um nicht von einem möglichen russischen Angriff überrascht zu werden. Im Baltikum herrscht große Sorge, dass die Nato nicht bereit sein könnte, einen Überfall der Russen abzuwehren. Einzelne Stimmen in Litauen halten die Nato dazu auch faktisch nicht für in der Lage.

13.55 Uhr: Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist zufrieden mit dem Ukraine-Gipfel. N24 sagte Steinmeier am Rande seiner Sommerreise durch Brandenburg: „Es gab gut zu essen, wir haben nach Monaten wieder zusammengesessen und niemand hat geschossen.“

Steinmeier sagte, die Situation in der Ukraine könne sich auch noch verschlimmern: „Das ist bisher ja noch keine wirklich offene Konfrontation zwischen ukrainischen und russischen Streitkräften, da geht noch mehr, wenn alle weiter so gut mitziehen.“

Kommentare:

Kurt hat gesagt…

So langsam nimmt das ganze in Deutschalnd theologische Züge an.
Wenn es keinen Beweis für Gottes Nichtexistenz gibt, kann man auch nicht sagen, daß er nicht existiert. Folglich ist seine Existenz möglich. Und Angesichts der vielen, von ihm gewirkten Wunder ist es sogar wahrscheinlicher, daß er existiert als das er nicht existiert.
Wunder wie das spurlose Auftauchen eines Militärkonvoi oder ein halbleerer Hilfskonvoi. Das dieser halbleer war, lag daran, daß das Wunder noch nicht abgeschlossen war. Die, die Ladeflächen ausfüllenden, Fische sollten sich erst am Ziel materialisieren.(Gott weiß doch wie leichtverderblich er diese Tiere gestaltet hat.)
Jedenfalls soll es in Deutschland wiedermal auf das gute alte "Gott mit uns" hinauslaufen.

PS. Ist schon bekannt, ob die entmenschte Soldateska in Luganst Viagra intus hatte?

ppq. so hat gesagt…

mit sicherheit! das ist doch pflicht

Anonym hat gesagt…


Ukraine-Konflikt: Merkel reist nach Kiew

Jetzt ist es offiziell: Angela Merkel reist am Samstag in die Ukraine. Die Kanzlerin wird bei dem eintägigen Besuch Präsident Petro Poroschenko sowie Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk treffen. Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk treffen.

Berlin/Kiew - Bundeskanzlerin Angela Merkel reist am Samstag zu politischen Gesprächen nach Kiew. Das bestätigte nun das Bundespresseamt. Die Reise erfolgt auf Einladung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.

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"Neben einem ausführlichen Treffen mit dem Präsidenten wird die Bundeskanzlerin zudem mit Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk zu einem Gespräch zusammenkommen", heißt es in der Mittelteilung. "Einen weiteren Gedankenaustausch wird es voraussichtlich mit Bürgermeistern ukrainischer Städte geben."

Es ist die erste Reise Merkels in die Ukraine seit Ausbruch der Krise Ende 2013. Im Zentrum würden die Lage im Land und das Verhältnis zu Russland stehen. Zudem werde es um konkrete Möglichkeiten zur Unterstützung der Ukraine gehen.

SPD zeigt sich zufrieden - und formuliert Erwartungen

In der SPD zeigt man sich zufrieden über die anstehende Reise Merkels nach Kiew.

Die Teilnahme an diesem 'Kiewer Zirkus' verrät endgültig, was es geschlagen hat.

Anonym hat gesagt…

Konserven bunkern

der Sepp

void hat gesagt…

Zu dem eingeschobenen Bild analog:

Spiegel Online:
"Hexen über Deutschland gesichtet"

Dirk Mann: "Gibt es dafür konkrete Belege?"

SPON: "Gibt es konkrete Belege, dass dem nicht so ist?"

Journaille at its finest!

Teja hat gesagt…

..."was es geschlagen hat"

Typisch für die Nixblicker. Es wird schwer werden, sich da wieder herauszumanövrieren. Neutrale Zurückhaltung wäre eine elegante Lösung, aber nein, immer rein in den Dreck.