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Freitag, 21. August 2015

Rekord-Zustrom: Rettung für Investruinen

Gebaut ist es, doch die Mieter fehlen - dank des "Rekord-Zustromes" (BR) wird sich das bald ändern, dank Mietpreisbremse aber ohne dass irgendwo die Mieten steigen.
Schlimme Nachrichten vom deutschen Immobilienmarkt! Auf dem bauen Städte und Gemeinden einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge direkt am Bedarf vorbei: In deutschen Metropolen entstehen zu wenige Wohnungen, während auf dem Land zum Teil zu viel gebaut wird. Bundesweit seien im vergangenen Jahr rund 245.000 Wohnungen geschaffen worden, zählte das IW, doch nur 66.000 davon seien in den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern entstanden. Geschätzt würden dort allerdings deutlich mehr benötigt, nämlich 102.000 Wohnungen, während in den entleerten Gegenden der Eifel, des Schwarzwaldes oder Ostdeutschlands im vergeblichen Bemühen regionaler Verwaltungen, arglose Neusiedler anzulocken, zu viele Neubauten entstünden.

Rettung könnte nun aber die aktuelle „Einwanderungswelle“ (dpa) bringen. Mit rund 800.000 Neuankömmlingen allein in diesem Jahr rechnet die Politik aktuell. Binnen weniger Monate wird dieser erste Schub an neuen Mitbürgern die überfüllten Flüchtlingsheime, hastig in die Nachbarschaft gestapelten Wohncontainer, Matratzenlager in Turnhallen und provisorischen Zeltlager verlassen und auf Wohnungssuche gehen.

Eine große Chance für die Immobilienbranche, die sich mit absurden Bauvorhaben weit weg von Berlin, München und Hamburg eigentlich so gründlich verspekuliert hat. Aber „Deutschland ist kein Boot, es ist nicht voll, es sinkt nicht, und es muss weder die Zahlen fürchten noch die Menschen, die dahinter stehen“, analysiert die Süddeutsche Zeitung , wie die abgelegenen Ruinen Rettung für die Makler, Bauunternehmen und Flüchtlinge zugleich bringen können.

Die Flüchtlinge stünden nun bereit, die vielen zehntausend leerstehenden Investruinen in unattraktiven Randlagen zu beziehen. Bei durchschnittlichen Haushaltsgrößen von zwei Personen würden allein in diesem Jahr mehr als 350.000 zusätzliche Wohnungen benötigt.

„Das würde die Lage auf dem Immobilienmarkt sehr entdramatisieren“, heißt es in der Analyse, der SZ, die mit einem Vergleich alle Ängste vor steigenden Mieten aus der Welt schafft: „Aus dem EU-Staat Rumänien kamen 2014 mehr als 150 000 Menschen nach Deutschland, aus dem EU-Staat Polen waren es fast ebenso viele; wie übrigens schon in den Jahren zuvor“, heißt es da.

Und? Die völlig irrationalen Ängste vor den Fremden, vorher stark geschürt, erwiesen sich als unbegründet. Auch, weil es der SZ seinerzeit bereits gelang, „die Fakten hinter einer von Ängsten geprägten Debatte“ zu publizieren.

"Ein großer Teil der Migranten fügt sich völlig geräuschlos ein in ein Land, in dem jedes Jahr etwa 200.000 Bewohner mehr sterben als geboren werden - und dieses Geburtendefizit wird in den nächsten Jahren noch größer werden", heißt es in der SZ. Deutschlands Mieter streben, Deutschlands Immobilienwirtschaft brauche deshalb Einwanderer, und zwar Hunderttausende jedes Jahr.

Dank der bereits vor einiger Zeit beschlossenen Mietpreisbremse kommt es trotz des "Rekord-Zustroms" (BR) nicht zu einer Erhöhung der Durchschnittsmieten.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wir möchten diesen Flüchtlingen eine Willkommenskultur mit kulturellen Angeboten und sozialen Einrichtungen wie z.B. einer Teestube bieten. Auch Deutschkurse sind geplant.
Es werden noch HelferInnen gesucht. Sie haben Interesse zu helfen? Sie können Deutschunterricht erteilen ? Sie haben arabische und/oder französische Sprachkenntnisse ? Sie möchten spenden ? Dann melden Sie sich bitte bei Manfred Wachter unter Telefonnummer:
0179-191 60 46 oder per email: manfredwachterhh(at)aol.com

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ppq. so hat gesagt…

sehr gute initiative, müsste es viel mehr geben

Anonym hat gesagt…

Aus Studentenzeiten habe ich noch ein paar arabische Redewendungen behalten, als zum Beispiel: "Ya ibn sharmutah" - "Du Sohn einer feilen Buhldirne".
Auch Juden Dach, Juden Ahmd, Jude Nacht ...
Der mich dieses lehrte, sah aus wie ein phönizischer Sklavenhändler, kam aus dem Haus des Fleisches (= Bet-Lachem) und pflegte eine starke Animosität gegen Subsahara-Afrikaner und gegen Kohnnationale.
Nicht weiß ich, ob er noch das Leben habe (Hildebrandslied Zeile 29).

Danke für die Telefonnummer - wenn sie richtig ist, dann... na, lassen wir lieber...