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Dienstag, 31. Mai 2016

Gaulands Geständnis: Ein trauriger Populist

Populisten, die die Idole der Deutschen nicht kennen - das ist die AfD.
Das also ist die selbsternannte "neue Kraft", die so nahe beim einfachen Mann zu sein behauptet, die Interessen der Menschen vertreten will und die Dünkel der von ihr sogenannten Altparteien nicht kennt. Und das sind ihre Anführer: Alexander Gauland, früher jahrzehntelang CDU-Mann und zeitweise Chef der Hessischen Staatskanzlei unter Ministerpräsident Walter Wallmann, musste 24 Stunden nach seinem Fehltritt in die Weichteile der deutschen Fußballseele zugeben, dass er den von ihm "beleidigten" (FAZ) Nationalspieler Jeromé Boateng nicht kennt. Weil ihm "der Fußballsport weitgehend fremd" sei, so Gauland.

Ein schöner Populist, der im Lieblingssport der Deutschen solche Bildungslücken hat. Aber allein aus diesem Grund, so verteidigt Gauland seine umstrittenen Äußerungen zur Wunschnachbarschaft vieler Deutscher, habe er den Namen des Berliner Bayern gar nicht ins Spiel bringen können. Das sei wohl "einer der beiden FAZ-Redakteure gewesen", erinnert sich Gauland.

Wie die darauf kamen, einen in Deutschland geborenen Sohn einer Deutschen als Beispiel für die Frage nach möglicher Integration ins Spiel zu bringen, lässt sich nur tiefenpsychologisch erklären. Die Angst vorm schwarzen Mann steckt tief im deutschen Redakteur, dem sein Alltagsrassismus subkutan befiehlt, Chancen und Risiken des Miteinanderlebens an der Frage abzuhandeln, ob ein deutscher Populist glaubt, dass ein deutsches Sportidol, ein Millionär und Schoko-Werbegesicht diesem oder jenem oder allen oder keinem als Nachbar recht wäre.

Unter Umständen hat Gauland den Namen Boateng dann nicht einmal in den Mund nehmen müssen, um in nur zwei Tagen mehr als 200.000 Schlagzeilen zu machen. FAZ-Redakteur Eckhard Lohse hat im Nachgang zum Nationalskandal eingeräumt, dass Gauland erst auf direkte Befragung zum Namen Boateng gesagt habe, die Leute fänden den farbigen Deutschen "als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben".

Zumindest so oder so ähnlich oder in der Richtung oder vielleicht. Soweit die beiden FAZ-Redakteuere mitten im Gespräch wörtlich mitgeschrieben haben und ihre Notizen noch entziffern können. Eine Audioaufzeichnung des Gespräches gebe es nicht, sagt Lohse, das sei "nicht üblich". Der Rest dagegen schon: "Wir haben ihn gefragt bei dem Thema 'Fremd sein in Deutschland und Integration', wie es denn mit Herrn Boateng zum Beispiel sei. Und dann hat er die Antwort gegeben, die er gegeben hat, und die wir veröffentlicht haben. So banal war der ganze Ablauf."

Banal, aber Großskandal: Aus der Antwort auf eine Suggestivfrage, die jemand mit einer Vermutung darüber, was andere meinen, glauben oder wünschen beantwortet, wird "Gauland beleidigt Boateng". Aus dem nicht belegbaren Zitat erwächst in der Folge die Spitzenmeldung der Tagesschau. Und aus der Anmerkung eines Deutschen zu einem anderen Deutschen wird ein absurdes Selbstgespräch zu einer "Integration", bei der allen Ernstes gelobt wird, wie prima Deutsche mit dunkler Haut sich unter Deutschen mit heller Haut integrieren können.




Kommentare:

Gernot hat gesagt…

Man sollte das Grundgesetz beachten und zwischen Deutschen und deutschen Staatsangehörigen unterscheiden.

ppq hat gesagt…

https://www.gesetze-im-internet.de/rustag/BJNR005830913.html

Anonym hat gesagt…

Danke und noch einmal Danke. Zwei (?) die verstanden haben. Die können mich kreuzweise mit ihren „Bürger und Bürger, Staatsbürger, etc.“ Ein hoch auf die deutschen Völker.

Aus dem RuStag mit Ausfertigungsdatum vom 22.07.1913 machten die rotgrünen ein Stag und dachten sie wären nun so etwas wie ein Staat und keine GmbH. Den Namen ändern, Dreck in ein Gesetzestext schreiben aber das Ausfertigungsdatum, da trauten sie sich nicht ran. Schließlich war damals noch keine Maasloser der Staatsjurist.

Vielleicht müsste die „Zeitung“ mit den drei Buchstaben folgendes in eine Serie packen und dem „Bürger“ erklären:

http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl106s0866.pdf%27]#__bgbl__%2F%2F*[%40attr_id%3D%27bgbl106s0866.pdf%27]__1464718005051

Vielleicht noch so ein Blödelbarde wie dieser Mario Barth im Spaß TV für die jüngere Generation erzählen das mit der Streichung von Einführungsgesetzten die dazugehörigen Gesetze im Luftleeren Raum stehen und somit ihre Gültigkeit verlieren, zum Bleistift das Gerichtsverfassung Gesetz, wir somit vor Schiedsgerichten stehen.

Das alles über ein paar Wochen. Auf das Ergebnis wäre ich sehr neugierig. Wenn dann die Mehrheit in dieser größten Freiluft Psychiatrie immer noch nicht verstanden hat was hier gespielt wird finde ich mich vielleicht damit ab.

Beste Grüße vom Preußen

Mit lieben Grüßen
XXXX XXXXX, beseelter Mensch, deutscher Staatsangehöriger nach RuStag 4.1 vom 22. Juli 1913,
Sohn des XXXX XXXXXXX,
Sohn des XXXXX XXXX, aus der Familie der XXXXXXXXXXX

http://www.documentarchiv.de/ksr/1913/reichs-staatsangehoerigkeitsgesetz.html

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen etc.
verordnen im Namen des Deutschen Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt

Volker hat gesagt…

http://meedia.de/2016/05/31/wie-serioes-ist-der-afd-aufreger-der-fas-die-maer-vom-ungeliebten-nachbarn-boateng/

Anonym hat gesagt…

Dass ausgerechnet Redakteure der FAS der Lügenpresse den endgültigen suizidalen Fangschuss geben, hätte ich bis zuletzt nicht gedacht. Manchmal wird man von aktuellen Ereignissen doch positiv überrascht. Ein Fangschuss mit der 38er-Magnum sozusagen. Die Birne der Lügenpresse ist damit wie ein Kürbis zerplatzt und keiner will die Sauerei ordentlich wegputzen.