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Sonntag, 22. Mai 2016

Perfekter Wachstumssturm: Fertigkeiten aus der Fremde


Die Augsburger Allgmeine Zeitung stellt die Frage knallhart und auf die einzig zulässige Art. "Haben Flüchtlinge eine Chance auf dem hiesigen Arbeitsmarkt oder sind vielmehr die Zuwanderer eine Chance?" Im Jahr eins nach dem großen "Zustrom" (Angela Merkel) wird immer deutlicher, dass die Lösung in der Mitte liegt: Der Fachkräftemangel hat bereits einen ökonomischen Schaden von vielen Milliarden Euro verursacht, nun müssen die Menschen, die neu zu uns gekommen sind, das Geld zurückholen, um den Aufschwung, die Staatsfinanzen, die E-Auto-Prämie und die Rente zu sichern.

Eine Mammutaufgabe, die die Menschen aus Tunesien, Syrien, Mali, Gambia und Albanien da vor sich haben. Doch neue Studien beweisen, dass die Strategie nicht nur alternativlos ist, sondern auch gewaltige gewinne verspricht. Mit Renditen von 20 Prozent jährlich kalkuliert eine Studie der London School of Economics. Jeden Euro, den die europäischen Staaten in Flüchtlinge investieren, bekommen sie innerhalb von nur fünf Jahren doppelt zurück.

Einzige Bedingung nach den akribischen Untersuchungen von LSE-Ökonom und Studienautor Philippe Legrain: Die Flüchtlinge müssten erfolgreich in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integriert werden. Das gelingt immer besser, weil es den Flüchtlingen immer besser gelingt, die ihnen in der ersten Phase der Integration zugedachte Rolle von Einzelhandelskunden zu spielen.

Da es sich bei den Zufluchtsuchenden zumeist um alleinreisende junge Männer handelt, die vom Krieg am schwersten betroffen waren und nun gezwungen sind, sich in Deutschland völlig neu einzurichten, summieren sich die anstehenden Einzelhandelsumsätze bereits hier auf 1,6 Milliarden Euro.

Im September vergangenen Jahres hatte PPQ in einer ersten Überschlagsrechnung ersten Jahr einen Zuwachs beim Einzelhandelsumsatz von 0,35 Prozent errechnet. Die Studie aus London, die Bezug nimmt auf auf Zahlen des Internationalen Währungsfonds, rechneten die PPQ-Gleichung nun im Lichte aktueller Entwicklungen - vor allem der von Angela Merkel ausgesprochene Zustromstopp spielte ein Rolle - noch einmal nach und sie kamen auf eine Steigerung von 0,25 Prozent.

Zu den zusätzlichen Einzelhandelsumsätzen kommen dabei auch die durch zusätzliche Nachfrage mobilisierten staatlichen und privaten Investitionen in den Wohnungsmarkt, die in Form von Zweitrundeneffekten als Tariferhöhungen bei den Menschen draußen im Lande anzukommen beginnen.

Ein perfekter Wachstumssturm, gegründet auf handwerkliche Fähigkeiten, die unvorbereitete Beobachter in Staunen versetzen. Ein Fuß, ein Zeh, ein flotter Dreh (Video oben), und schon wird aus einem unansehnlichen Stück Rundholz eine herrlich verzierte Treppengeländerstrebe, mit der sich problemlos ein Teil des anstehenden großen Aufbauwerkes bestreiten lässt. Mit Hilfe der staatlichen Statistiker kann so aus dem maladen Nullwachstum der letzten Jahre ein stabiler Aufschwung geschnitzt werden.


Kommentare:

wolpertinger" hat gesagt…

"Jeden Euro, den die europäischen Staaten in Flüchtlinge investieren, bekommen sie innerhalb von nur fünf Jahren doppelt zurück."
Die bunte Regierung schläft mal wieder.Man hätte schon längst die Refutschi-Aktie auf den Kapitalmarkt werfen müssen.Der nützliche Nebeneffekt:das „rechtspopulistische Wählerpack“ in Austria und anderswo bekäme mal wieder einen ordentlichen Schuss vor den Bug gesetzt,nicht wahr Herr bunten Tagspräsident Lammert?

Volker hat gesagt…

"Jeden Euro, den die europäischen Staaten in Flüchtlinge investieren, bekommen sie innerhalb von nur fünf Jahren doppelt zurück."

Ich weiß schon, dass das ziemlich unverschämt und arrogant ist, wenn ich hier immer wieder die AgitProp-Affen als Professoren verunglimpfe. Nur, was sonst soll man sagen über die Verfasser von diesem Verbaldünnschiss?