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Sonntag, 19. Februar 2017

Welt im Wandel: Wollen ist Muss

Anderthalb Jahre nach der großen Öffnung fehlt es an allem. Integration und Ausländerwahlrecht, Einsicht derer, die schon länger hier sind, in die Notwendigkeit, in die eigene Zukunft zu investieren, indem die, die noch nicht so lange hier sind, ersteinmal bezuschusst werden. Vor allem aber fehlt es an Leitbildern, an Visionen und großen, weitreichenden Zukunftsentwürfen, wie die Friedrich-Ebert-Stiftung jetzt endlich eines vorgelegt hat.


Das macht kurz vor Karneval, der hierzulande erstmals als Hochsicherheitsparty mit Lkw-Fahrverbot, Betonhindernissen an neuralgischen Punkten und schwerbewaffneter Polizei gefeiert wird, klar, wie das gelingende Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft künftig funktionieren muss: Nur, wenn alle am politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Deutschland teilhaben können. Und dazu bedarf es der Bereitschaft, teilhaben zu wollen.

Wollen ist ein Muss, gelingen das Ziel. Staatsministerin Aydan Özoğuz, Vorsitzende der 38-köpfigen Kommission, die das Leitbild im Auftrag der FES erarbeitet hat, ist überzeugt davon, dass der laufende "Umbau" Deutschlands (Cicero) in die richtige Richtung zielt. "Immer wieder hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland durch Einwanderung, Flucht und Arbeitsmigration verändert", heißt es in der Studie. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: "Die deutsche Gesellschaft ist heute so vielfältig wie wohl niemals zuvor."

Noch seien, heißt in dem Papier, die Haltungen der Bevölkerung dazu "höchst unterschiedlich". Aber das muss nicht so bleiben, denn Migration verstärkt die alltägliche Vielfalt fortwährend, so dass die Einwanderungsgesellschaft nie vollendet ist, sondern sich stetig weiter wandelt.

Was früher noch eine nationale Identität war, ist heute so wenig statisch wie eine individuelle Identität. "Es gibt nicht die eine und für alle gültige deutsche Identität", haben die  Kommissionsmitglieder ermitteln können. Eine Zugehörigkeit zur Gesellschaft, die stets und ständig eine andere wird, "kann vielmehr erworben werden" wie die Mitgliedschaft in einem Fitnessclub oder die Rabattkarte einer Supermarktkette.

Noch fehlt es vor allem an Einsicht. Zu hartnäckig hängt so mancher noch den Ritualen und Symbolen einer längst schwindenden Vergangenheit an, während andere, so die Studie hoffnungsvoll, "die Potenziale dieser Vielfalt erkennen und für die Gestaltung von Gesellschaft und Demokratie nutzen".

Download-Tipp: Das wegweisende Papier, künftig Pflichtlektüre für jeden, der die Einwanderungsgesellschaft aktiv mitgestalten will, kann hier heruntergeladen werden.



Kommentare:

Gernot hat gesagt…

"Immer wieder hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland durch Einwanderung, Flucht und Arbeitsmigration verändert"

Seit der Wiederbesiedlung zum Ende der letzten Eiszeit hat es hier massenhaft afrikanische, asiatische und arabische Einwanderung gegeben. Deshalb sind die Deutschen (und anderen europäischen Völker) auch alle dunkelhäutig, schlitzäugig und rundschädelig.
Die hiesigen Bewohner wird man das in vielleicht 200, 300 Jahren glauben machen können.

ppq hat gesagt…

recht hat sie! und das ging nicht immer so friedlich zu! die gefolgsleute des bluttrünstigen askanierfürsten albrecht der bär mordeten nahezu das gesamte volk der heveller, um sich das anzueignen, was heute das blühende sachsen-anhalt ist.

das war nicht immer nur liebevolle paarung, sondern oft auch grausamer völkermord

Anonym hat gesagt…

D.Eppendorfer wähnt ofenkundig, er als Schluchtenjodler wäre etwas Besseres als die Reichsdeutschen, die dreiundzwanzig Millionen Büroklammern umgebracht hätten - aus purer Bosheit.
Ganz was anderes - Wurde Gerard Menuhin hier überhaupt zur Kenntnis genommen?

Anonym hat gesagt…

Wäre es da nicht einfacher, die Polizei richtet den Karneval aus? Sie stellt die Umzügler und die Besucher. Ich sag nur: Nasen und Hüte nicht vergessen.

Anonym hat gesagt…

https://einprozent.de/identitaere-besteigen-dresdner-bus-monument/

Anonym hat gesagt…

Ich dachte, der Anschlag auf dem Breitscheidplatz hat gar nicht stattgefunden http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=424358 - wozu dann jetzt der Aufwand? Und wenn stattdessen, wo die Polizei trotz aller unausgeglichenen Uberstunden sich die Füsse im Karneval plattsteht, wieder mehr Einbrecherbanden ihr Unwesen treiben oder Rentnerinnen zuhause vergewaltigt und umgebracht werden? Irgendwie ist das doch ein Problem dessen, wen man hier sein lässt?! Und nicht, was man tut, wenn sie zuhauf hier sind?

Anonym hat gesagt…

Bei Edellinken trete ich gern in den Fettnapf mit der Frage, ob Solschenizyn etwa gelogen hätte.
Bei Gläubigen des Großen Klaus, die soll es tatsächlich vereinzelt noch geben, damit, ob J.G.Burg, Gilad Atzmon, oder Gerard Menuhin etwa Lügenmäuler wären.
@ DavidS: Du kannst ruhig antworten, ich bin nicht geschmaddet.
Ich erwarte keine Antwort, wenn aber doch eine kommen sollte - kann ich sie mir vorstellen: Das hat dir der Teufel gesagt! Das hat dir der Teufel gesagt!

'souveräner Staat?' ... hat gesagt…

WOW....
Sicherheitsmaßnahmen und Konzepte zur Gefahrenabwehr
in Städten von NRW
zum Karneval, zu Silvester
für Weihnachtsmärkte
für Musikfestivals, Großereignisse
vor Kirchen (Kölner Dom geplant)
. . . . .
Hätte man diese Sicherheitsmaßnahmen an der Außengrenze - bräuchte man diesen Irrsinn nicht im Inneren.

Aydan Özoğuz (Islamisierungs- ...ähm.. Integrationsministerin):
"Umbau Deutschlands"
"... nicht die eine deutsche Identität"

---> deshalb Wahlrecht für Migranten ohne deutschen Pass

.... damit ein Anis Amri z.B. 14 Mal wählen kann und die Sozialbetrüger mit ihren Schein-Identitäten jeweils 4 bis 8 Mal (siehe Braunschweig)

Anonym hat gesagt…

Es gibt Annahmen, auf gelehrt Thesen, daß Anus Amri gar nicht existiert hätte. Gibt es auch - mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit - zu Mosche, Joschi dem Eiferer, Muhammel dem Kinderfreund, Willy Schüttelspeer, Amon Göth ...
Unabhängig davon, zeugt es von einer ins Untermenschentum übergehende Blödheit, zu glauben, die üble Nummer wäre gegen den Wunsch und den Willen unserer demokratischen Obrigkeit durchgezogen wurden.
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Im übrigen bin ich der Meinung, daß Deniz Yücel scharfer Befragung unterzogen werden sollte. Wertvolle Informationen sind nicht zu erwarten, aber die Harmonie des Universums würde wenigstens teilweise wiederhergestellt.