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Donnerstag, 23. März 2017

Hetze gegen Schulz: Kein Schnaps, keine Weiber!

Historisch gesehen gehört die Frankfurter Rundschau, der sozialistische Ableger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zum Kern des Fanblocks von Gottkanzler Martin Schulz. Euphorisch feiert das Pleiteblatt vom Main den Populisten aus Würselen als herniedergestiegenen Messias der sozialen Gerechtigkeit, wo Schulz geht, applaudiert die FR, wo Schulz vom lichten Morgen spricht, findet die Redaktion immer jemanden, der schwört, dass das alles ganz ernstgemeint ist. Gibt es Kritik an Schulz, landet das eher im Kleingedruckten. Chronistenpflicht, mehr nicht.

Der Bruch mit dem Hoffnungsträger


Nun aber der Bruch zwischen dem Kandidaten des fortschrittlichen Deutschland und dem Zentralorgan der Verteilungsgerechtigkeit. Ein EU-Parlamentsausschuss rügt Schulz - und die Rundschau, die in den letzten 20 Jahren mehr Auflage verloren hat als heute noch übrig ist, zerrt das politisch motivierte Manöver des sogenannten "Haushaltskontrollausschuss des EU-Parlaments" willfährig auf ihre Homepage: Schulz habe eine Rüge für Personalentscheidungen in seiner Zeit in Brüssel erhalten, von ihm getroffene Beförderungsbeschlüsse und Prämienzahlungen seien "regelwidrig" gewesen, er habe mehreren Mitarbeitern langfristige Karrierevorteile sichern wollen und nach Widersprüchen gegen seine nepotistischen Entscheidungen einfach andere, nur etwas weniger weitreichende Beschlüsse im selben Geist getroffen.

Was genau zum Stil des Mannes passt, den der britische Europaabgeordnete Godfrey Bloom einst einen „undemokratischen Faschisten“ nannte, empört die deutsche Sozialdemokratie. Fast hatte der Lichtbringer Angela Merkel schon bezwungen, da mischt sich Brüssel in den tobenden Vorwahlkampf und mache sich damit zum "Wahlkampfinstrument der CDU".

Kritik ist nicht hinnehmbar


"Das ist nicht hinnehmbar", kommentierte SPD-Gruppenchef Jens Geier. Fakten über das Vorleben von sozialdemokratischen Spitzenkandidaten wie etwa die von Schulz veranlasste und gedeckte Verschwendung von Steuergeldern durch die Organisierung von über Jahre andauernde Dienstreisen für enge Mitarbeiter wie sie der Schulz-Vertraute Markus Engels genoß, seien kein Thema für die Öffentlichkeit.

Denn immerhin blieb das Geld nur wegen Schulz' Weitsicht im Lande und war so vor dem Zugriff gieriger Südländer geschützt, die es doch nur für "Schnaps und Frauen" ausgegeben hätten, um "anschließend Sie um Ihre Unterstützung zu bitten", wie Schulz niederländischer Genosse Jeroen Dijsselbloem gerade gewarnt hat. Statt den künftigen Führer der freien Welt dafür zu kritisieren, sollte er gelobt werden: Jeder Groschen mehr, den Schulz sich oder einem seiner Mitarbeiter zugeschustert hat, trägt zu höherem Wohlstand, größerer Konsumlaune und besserer Stimmung in Deutschland bei. Genauso, wie es Schulz im Europawahlkampf versprochen hat, als er entschlossen die nationale Karte spielte.

Ein Grund mehr, Martin Schulz zu wählen!




Kommentare:

Sauer hat gesagt…

Wer den Martin nicht ehrt,
Ist den Kanzler Schulz nicht wert.

Anonym hat gesagt…

Vielleicht war es ja doch eine Scheißidee, Schulz zum Kanzlerkandidaten zu machen.


>Ein solcher Umgang mit Steuerzahlergeldern müsse zumindest in Zukunft
>verhindert werden.

Jens Geier ist schon dem Namen nach der würdigste Nachfolger auf Schulzes Thron im EU-'Parlament', und ihm und seinesgleichen würden finanzielle Härten drohen, sollte man diese Forderung durchsetzen.