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Mittwoch, 21. Februar 2018

Historisches Datum: Merkel länger im Amt als Hitler

Seit gestern auf Platz drei der ewigen Kanzler: Angela Merkel.

Bei "Anne Will" bekam Ursula von der Leyen feuchte Augen. "Zwölf Jahre ist es her, dass Angela Merkel dieses Land übernommen hat", schwärmte die scheidende Verteidigungsministerin vor einigen Wochen. In dieser Ära sei Deutschland vom kranken Mann Europas zur unumstrittenen Führungsmacht (Siehe hier zu den Hintergründen: Der Hades-Plan) geworden, beneidet von allen anderen und zeitweise bestürmt von mehr Zuzug als es in Turnhallen oder europäischen Partnerländern unterbringen konnte.

Von der Leyen, die in Kürze ins Nato-Hauptquartier rochieren wird, um Platz für eine noch weitergehendere Erneuerung der CDU zu machen, war schon ein wenig nostalgisch gestimmt. So viel erreicht! Die Steuerlast auf Arbeitseinkommen für alleinstehende Durchschnittsverdiener liegt heute in Deutschland bei 49,4 Prozent - 13,4 Prozent höher als im OECD-Durchschnitt, 17,7 Prozent höher als in den USA, 18 Prozent höher als in Kanada, 20,8 Prozent höher als in Australien und 31,5 Prozent höher als in Neuseeland. Und was noch viel wichtiger war und von der Leyen als einer von ganz wenigen Vertrauten der Kanzlerin bekannt: Angela Merkel hatte mit diesem 20. Februar, den sie im Amt verbrachte und mit der Regelung vieler Dinge für die Bevölkerung in ihrem Land, eines ihrer großen privaten Ziele erreicht.

Außerhalb des Kanzleramtes ist es kaum bekannt gewesen, Vertraute der Kanzlerin wie von der Leyen, Beate Baumann oder die jetzt geschassten Thomas de Maiziere und Peter Tauber hatten strenge Auflage, nicht darüber zu sprechen. Doch Schweigegelübte ist hermetisch, so dass dann doch aus den langen Fluren drang, weshalb die CDU bereit war, der SPD "alles zu geben, um Kanzleramt zu erhalten", wie FDP-Chef Christan Lindner formulierte, der glaubte, Ziel der neuen Groko sei eine "Erneuerung des Modells Deutschland in dieser Wahlperiode".

Ein Irrtum. Ziel der Kanzlerin war zuerst einmal dieses magische Datum 21.2., das sie unbedingt im Amt erreichen wollte: Der Tag, der, so wusste die in Mathematik beschlagene Physikerin, ist ihr 4474. im Amt. Adolf Hitler, der weltweit vielleicht bekannteste ihrer Vorgänger, kam nur auf 4473 Tage.

Ein Triumph der aus Ostdeutschland stammenden Hamburgerin, die mit 12 Jahren und 91 Tagen nicht nur wie Hitler 639 Wochen, sondern 639 Wochen und einen Tag im Amt war - insgesamt 107.376 Stunden, 6.442.560 Minuten oder 386.553.600 Sekunden - von letzteren genau 86.400 mehr als der am 30. Januar 1933 vereidigte Reichskanzler.

Diese 146 Monate und 30 Tage sind nur scheinbar kürzer als Hitlers von Schaltjahren begünstigte 147 Monate. Angela Merkel schafft damit 1208,49 Prozent eines Gemeinjahres mit der Standardgröße von 365 Tagen und rückt auf Platz 3 der deutschen Regierungschefs vor, übertroffen nur noch von Konrad Adenauer, der auf 168 Monate und 27 Tage - 5.140 Tage - im Amt kam. Und ihrem Ziehvater Helmut Kohl, der Deutschland 16 Jahre und 25 Tage regierte - 5.869 Tage.

Zahlen, die zu schaffen sind. Von Adenauers Rekord trennen Angela Merkel heute nur noch 666 Tage, kurz vor Weihnachten 2019 schon wäre es geschafft und Platz 2 in den Geschichtsbüchern gesichert. Angela Merkel wäre zu diesem Zeitpunkt 65 Jahre alt, sie hätte aber noch zwei Jahre ihrer Amtszeit vor sich.

Zwei Jahre, die allerdings nur knapp reichen werden, Helmut Kohl vom Thron des am längsten Regierenden zu stoßen. Erst am 16. Dezember 2021 wäre es für Angela Merkel soweit, knapp drei Monate nach der nächsten Bundestagswahl. Für die Kanzlerin aber dürfte das kein Problem sein, denn inzwischen regiert sie seit der letzten Bundestagswahl schon fünf Monate, ohne gewählt worden zu sein. Und was zählt, ist allein, dass das auch zählt.

Anschließend könnte sie noch die Rekorde der Kaiser jagen.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Kann ja überhaupt nicht sein.
Denn dieser „A.H.“ ist und bleibt doch euer „Ewigerr Föhrrrerr“, was sind denn da schon 12 Jahre ! – Noch ewiger ist dieser Föhrrerr (aleph-ω), als der schon ewige Präsident Kim Il Sung (aleph-0) von Mord-Korea. –

Es können noch abzählbar und/oder überabzählbar viele Kanzlerösen/Hosenanzüge durch eure Geschichtööö schwirren, über allen/allem thront fürderhin, für alle Ewigkeit, zeitlos, die 4-dimensionale Raumzeit transzendierend, ein zeitinvariantes Paradigma, das des „Ewigen Föhrrerr-tums“.

Anonym hat gesagt…

Und sie hat das Land, ganz ohne fremdländische Bombenteppiche, selbst zerstört.

Anonym hat gesagt…

Der Mechanismus dahinter ist ebenso billig, schäbig, erbärmlich, durchschaubar, nämlich:
Wurde das „re-educated“ Buntes-Hirnvollwaschbären-Volk doch seit 70 Jahren pawlow-konditioniert, nunmehr zu den größten Durchblickern aller Länder und Zeiten avanciert zu sein. – In seine Birne wurde das Paradigma fest eingebrannt, alles in der Zeit des „Pööösissimum Maximissimum“ sei nur schlecht, falsch und dumm gewesen, und jetzt habe es mit seiner finalen Läuterung, der Exorzierung dieses ultimativen Pööösen und der heftigen Umarmung des genauen Gegenteils dieses Pöösissimums, endlich die Erlösung und den finalen Pfad in die lichte Zukunft erreicht. –

Dieses neue Credo ist ein über jedes Gedankens Blässe erhabenes heiliges Absolutissimum, das das Hirnwaschbären-Volk mit einer lachhaften Melange aus devoter Ehrfurcht, Ewige-Schuld-Gewissheit, und Sklaven-Stolz ob seiner Läuterung und Bekehrung durch seine gestrengen Dressureliten mit sich herumträgt. –

Nie würden ergo solche „sich ihrer Ketten rühmende Sklaven“ zugeben, nix als leichtgläubige, dumme, verarschte, verblendete, verblödete, abgezockte, reingelegte Goyim-Würschtls zu sein, im Gegenteil sogar, überbieten sie sich doch gegenseitig an Denunziantentum, an Hyperventilation und drakonischen Bestrafungen, wagt es jemand, ihnen ins Gesichts zusagen, welch erbärmliche Nichtse sie wirklich sind.

Anonym hat gesagt…

Wiewohl ich Dir in fast allen Punkten zustimme, so könnte man die ganze Angelegenheit durchaus kürzer fassen. Sehr frei nach Willy Schüttelspeer: Kürze ist die Seele das Witzes, Langschweifigkeit ist eine Zierde für den Leib.
Der große Denker aus der Ostmark, der nach wie vor an den Weihnachtsmann glaubt, würde es billigen ...
D.a.a.T.

Anonym hat gesagt…

Tätäää, Tätäää !.- Der schon wieder ! - Kann dieser Kürzer-Würzer-Fürzer auch mal was (konstruktives) zum Thema beitragen, außer herumzubeckmessern, wie lang/kurz-schweifig anderer Poster Auslassungen sein sollten ?