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Freitag, 25. Dezember 2009

Another Man´s Gone


Mit fünf die ersten Songs geschrieben, mit 19 besoffen in ein Auto gerannt, mit 20 gelähmt und mit 26 von REM-Sänger Michael Stipe entdeckt. Seitdem hatte Vic Chesnutt seine Depressionen auf unzähligen Alben vertont, REM, die Smashing Pumpkins, Madonna und die Indigo Girls sangen seine Lieder, während er selbst ein Kauz blieb, der in seiner Indieecke näselte "My Name is Judas Iscariot".

Am Heiligabend hatte Chesnutt offenbar genug von seiner Rolle - nach einem Selbstmordversuch fiel Vic Chesnutt ins Koma, wenig später hieß es, der 45-Jähige sei gestorben. Sein letztes Album At the Cut steht bei Amazon derzeit auf einem dem Anlaß angemessenen traurigen Platz 11449.

Inzwichen allerdings ist der Tod des Künstlers dementiert, Chesnutt liege weiterhin im Koma, hat seine Plattenfirma klargestellt, die dann wenig später allerdings doch bestätigen musste, dass Chesnutt tot ist. Der Anerkennung des großen Songschreibers bei Massenpublikum hilft das nicht viel weiter - nach einem kurzn Sprung auf Platz 2400 steht "At the Cut" mittlerweile wieder auf Platz 3031.

Kommentare:

Die Anmerkung hat gesagt…

“He remains alive.”

Das heißt ja wohl vollkommen frei übersetzt, er sei nach wie vor quicklebendig. Das wiederum schließt einen komatösen Zustand eigentlich aus.

Außerdem kann der Sinn des Daseins kaum darin bestehen, unter Zuhilfenahme des Ablebens seine kümmerlichen Einkünfte aufzubessern. Das hat weder Elvis, noch Cobain oder diesem Kinderliebhaber etwas genutzt.

ppq hat gesagt…

rühmkorf! ich sage nur rühmkorf!

Der Tod steht ihm gut

Anonym hat gesagt…

...Das niedere Gesetz kennt das höhere ewige Gesetz nicht. Es gibt keinen Weg, der vom einen zum anderen führt... Die Sonnenkraft des Ewigen durchstrahlt, erlöst und vergeistigt alle Welten und Wesen. Erwachender, du musst eine Sonne sein, damit sich der Glanz und die Fülle Gottes in dir und durch dich offenbaren können.“

...eine ungeheure Macht reinigte in mir alle Zellen, die in den niederen Bereichen der Begierden vibrierten. Die jahrtausendealten niederen Kräfte schäumten und bäumten sich im Kampf gegen das Licht, doch ihre Niederlage war unvermeidlich, das Licht verschlang allmählich alle Finsternis.
Neue Einsichten eröffneten sich in mir wie Pforten. Ich sah nun klarer, was mich davon abhielt, mich in diese lichten Höhen des ewigen Daseins hochzuschwingen. Der verborgene Kern des selbstbehauptenden Bewusstseins gehorchte seinem eigenen Gesetz und das war die Kraft, die selbst die Götter bindet.
Wie durch eine durchscheinende Wand sah ich den Grund für meinen von Gott abgespaltenen Zustand, und obwohl er mir deutlich vor Augen stand, konnte ich nicht unmittelbar jetzt aus dieser uralten Begrenzung heraus explodieren. Zu träge und zu stark waren die alten Gewohnheiten mit ihren Identifikationen und Bindungen in mir verwurzelt...
er stand auf und ging zum offenen Fenster hinüber. „Komm, schau dir dieses grüne , fruchtbare Tal und die majestätischen Berge an, und dort in der Ferne den tiefblauen See. Spürst du den Frieden,