Google+ PPQ: Wofür wir gern werben: Suchterzeugendes Selbergärtnern

Montag, 4. Januar 2010

Wofür wir gern werben: Suchterzeugendes Selbergärtnern

Das ist doch endlich mal ein Angebot. Pünktlich zur Tiefengrabung nach den Ursachen der islamistischen Gewalt, die nach jüngsten Erkenntnissen niederländischer Nacktscanner vom Jemen ausgeht, blendet uns unser großer Werbepartner Google in unserer Reihe "Wofür wir gern werben" ein zackiges Banner mit der Empfehlung zum suchterzeugenden Selbergärtnern ein.

"Cannabis Anbau Indoor", im Stil der inzwischen selbstaufgelösten RAF durchweg klein geschrieben, dürfte auch zahlreiche Jemeniten dazu bewegen, die Droge zu wechseln. Schluß mit dem mühsamen und ermüdenden Kath-Kauen, Schluß mit dem fruchtlosen Warten auf einen Luftangriff der Amerikaner, den ein bislang streng geheimgehaltener SPD-Außenpolitiksprecher namens Rolf Mützenich "schon in den kommenden Tagen" aus dem Kaffeesatz gelesen hat.

Mützenich, der elf Jahre Politikwissenschaft, Geschichte und Wirtschaft studierte, ehe er zum Thema „Atomwaffenfreie Zonen und internationale Politik" promovierte, erwarb seine Spezialkenntnisse über den Jemen als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen und als Leiter des Referates „Grundsatzfragen der Landessozialpolitik“, militärtheoretisch ist er firm, seit er sozusagen als "Freund der Jugend" (Walter Ulbricht) in der Bundeskontrollkommission der SJD - Die Falken mitarbeiten durfte. "Sicherheitspolitisch ist ein militärisches Vorgehen uneffektiv", warnt der Kölner Geostratege. Dann doch lieber mal aus "2.000 günstigen Grow Artikeln für die Pflanzenzucht" auswählen. Und danach friedlich in den Wintergarten gehen und gucken, was die neue Saat macht!

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