Google+ PPQ: Fremde Federn: Geld macht arm

Dienstag, 16. März 2010

Fremde Federn: Geld macht arm

Gunnar Heinsohn steht seit seinem erhellenden Buch "Söhne und Weltmacht" unter Verdacht, die Dinge beim Namen zu nennen, statt sie vorsichtig zu umschreiben. In der FAZ hat der "höchst anregende Gelehrte" (Peter Sloterdijk) unter dem technokratischen Titel „Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen“ noch einmal ausgeholt und ein paar unangenehme Nebenwirkungen des lobenswerten fortlaufenden Ausbaus des Sozialstaates erläutert. Der funktioniert nämlich nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage: Mehr Geld für soziale Zwecke erzeugt keine sozialere Gesellschaft, sondern mehr Nachfrage nach sozialen Leistungen, das angebotene Produkt soziale Sicherheit überzeugt eine stetig wachsende Kundschaft von seinen Vorzügen.

Die Zahl der ausschließlich von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 15 Jahren, so erläutert der Professor, betrug 1965 gerademal 130.000 (nur Westdeutschland), kurz nach dem Mauerfall war sie auf 630.000 gestiegen, heute liegt sie bei 1,7 Millionen. Je kommoder es sich ohne eigene Anstrengung leben lässt, desto leichter fällt die Entscheidung dafür: So bestand die aus Hartz-IV-Leistungen unterhaltene Bevölkerung von 6,53 Millionen Menschen bereits heute zu 26 Prozent aus Kindern unter 15 Jahren, in dem Teil der Bevölkerung, der selbst arbeitet, gibt es hingegen nur 16 Prozent Kinder. Kinder sind, so Heinsohn, im Leistungsempfängermilieu ein Einkommensbestandteil: Je mehr Kinder, desto mehr Geld ist verfügbar. Selbst der 26-Prozent-Kinderanteil in Hartz IV, heute schon ein Drittel höher als in der arbeitenden Bevölkerung, steigt weiter: Bei den Kleinsten liegt er schon sehr viel, führt der Soziologe aus. So hatte Bremerhaven vergangenes Jahr zwar „nur“ 33 Prozent der Kinder von 7 bis 15 Jahren, die in Hartz IV-Haushalten lebten. Bei den 0- bis 3-Jährigen aber lag deren Anteil schon bei 45 Prozent.

Die Probleme, die da erst am Horizont aufscheinen, illustriert ein Beispiel: So seien in der Hartz-IV-Musterkommune Bremerhaven die Jungen in Sozialhilfe mit einem Anteil von rund 40 Prozent an der männlichen Jugend für mehr als 90 Prozent der Gewaltkriminalität verantwortlich. Leicht lässt sich ausrechnen, wo das hinführt.

Wo das herkommt, hat die USA vorgemacht. Die deutsche Strategie der "Quasiverbeamtung immer mehr bildungsferner Kinder", wie es Heinsohn nennt, war in den USA jahrelang Staatsdoktrin. Zwischen 1964 und 1984 erhöhte Amerika seine Ausgaben für Sozialhilfe sehr stark, gleichzeitig aber stieg die Zahl der „Sozialhilfemütter“ und ihrer Kleinen von 4 auf 14 Millionen. Der Politologe und Ökonom Charles Murray beleuchtete den Zusammenhang in seiner Studie „Losing Ground“: „Mehr Geld vermehrt Armut“.


Ausgerechnet Bill Clinton, der mit seinen Kreditgesetzen für Vermögenslose die Bodenplatte für den Zusammenbruch der Finanzmärkte legte, änderte die Richtung der Entwicklung. 1997 beendete er das seit 1935 geltende Recht auf lebenslange Sozialhilfe und führte ein auf fünf Jahre begrenztes Recht auf Unterstützung ein, das nur in Anspruch nehmen kann, wer "tatkräftig" dabei hilft, sich selbst Arbeit zu suchen.

Der Erfolg dieser Maßnahmen war nach Gunnar Heinsohn "durchschlagend": Bezogen vor der Reform 12,2 Millionen amerikanische Bürger Sozialhilfe, so waren es acht Jahre später nur noch 4,5 Millionen. "Die Frauen der Unterschicht betrieben nun Geburtenkontrolle", schlußfolgert er. Nicht nur die Zahl der von der Sozialhilfe lebenden Mütter sank, sondern auch die Kriminalität ihrer Söhne.

Mehr dazu gibt es in Malcolm Gladwells bemerkenswertem Buch Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken.

1 Kommentar:

Volker hat gesagt…

Manche Länder haben Glück.
Einem klugen Mann gelang es, „The bell curve“ von Murray und Herrnstein dem Clinton unterzuschieben. Clinton war (so sind Politiker eben) ein Schlurf, ein Opportunist – aber ein kluger. Er kann immerhin zwei und zwei zusammenzählen. Und er hatte das Glück Leute zu regieren, deren Gehirn noch nicht total deformiert ist.

Die New Yorker sind Pragmatiker. Jahrelang haben die für jedes neue Negerjunge zwei Chinesen ins Land geholt, die dafür die Steuern verdienten. Danach allerdings eliminierte Clinton diesen Fortpflanzungstypus, indem er jeder Negerin nur noch ein Lebensmaximum von fünf Jahren Sozialhilfe zubilligte. Bill Clintons Parole »we end welfare as we know it« aus dem Wahlkampf 1992 eroberte die Nation im Sturm, weil die zu- lasten des Steuerzahlers aufgezogenen Söhne weniger als zehn Prozent aller amerikanischen Jungen stellten, aber die Hälfte der jugendlichen Gewaltkriminalität verübten. (mehr hier).
Die Folgen sind katastrophal – für die linke Propaganda. Die Kriminalitätsrate im freien Fall. Selbst in den Vierteln der Armen können die Menschen wieder angstfrei leben. Die Praxis hat sich vor der Theorie wieder mal total blamiert.

Jeder deutsche Steuerzahler muss schon heute alljährlich 2.000€ für die Kulturbereicherer abdrücken - Tendenz steigend.

Deutschland ist offiziell mit 1.800.000.000.000€ verschuldet – tatsächlich beläuft sich die Summe der Verbindlichkeiten auf 7.000.000.000.000€.
Zurzeit bestreiten in Deutschland 49% der Menschen ihren Lebensunterhalt aus Erwerbseinkommen – Tendenz fallend. Wenn es hoch kommt, arbeitet davon die Hälfte im wertschaffenden Bereich. Mithin trägt jeder wertschaffende Mensch in Deutschland eine Schuldenlast von 350.000€.

Eine autochtone deutsche Freu gebiert statistisch 1,1 Kind. Dabei gilt: je klüger desto weniger. 40% der studierten Frauen sind unfruchtbar; von den Hilfsarbeiterinnen in der Landwirtschaft nur 6%. 55% der studierten Männer zeugungsunfähig.
Eine Frau aus Westanatolien kriegt in Deutschland 3 Kinder, eine aus Ostanatolien 5, eine Palästinenserin 6. Je krimineller, um so mehr Nachwuchsverbrecher.

Jedes Jahr verlassen ca. 200.000 Deutsche Deutschland. Dennoch haben wir einen Wanderungsgewinn - weil noch mehr Ausländer einwandern; schnurstracks in die Sozialhilfe.

So viel aus der Realität.
Wir schalten zurück zum Krampf gegen Rechts.