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Samstag, 19. Juni 2010

Einheitspräsident schlägt Teilung vor

Er ist der aus der Not geborene Präsidentschaftsbewerber der Herzen, ein Mann, der die Nachstellungen der Stasi als "Larve" überlebte und bald als herrlicher Schmetterling der Freiheit durch das Schloß Bellevue zu flattern gedenkt. Vorab hat Joachim Gauck jetzt schon einen Einblick in seine Pläne zur Neuordnung Deutschlands gegeben: Danach hält der rüstige 70-Jährige die Zusammenlegung von Bundesländern für "überfällig". Schon aus ökonomischen Gründen sei eine Fusion von Bundesländern erforderlich, verriet Gauck der einzigen amtlichen deutschen Nachrichtenagentur dpa. Mit Rücksicht auf die Emotionen der Deutschen angesichts der jahrzehntelangen Trennung zwischen Ost und West sei eine neue Teilung in einen Nord- und Südstaat vorstellbar. Ein großer deutscher Lebensmittelverkäufer fahre damit seit Jahren ganz prima. Zugleich ließe sich damit die umstrittene Präsidentenfrage einvernehmlich mit allen herrschenden Parteien lösen: Er selbst werde mit all seiner Erfahrung als Behördenleiter künftig als Präsident im Nordstaat amtieren, Christian Wuff hingegen könne den Südstaat repräsentieren.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

schon lange meine rede.. was war denn an nord- und süddeutschem bund so verkehrt? "DIE DA UNTEN" und "DIE DA OBEN" ..eine längst überfällige entgültige teilung deutschlands, das sollte unser auftrag sein..

derherold hat gesagt…

Aldi-Süd ... aäh... Deutschland-Süd geht an die Schweiz, Deutschland-Nord geht an Polen.

Eigentlich wollte Deutschland-Nord als sog. "Speckdänen" von Kopenhagen aus regiert werden. Aber die Dänen haben in ihrer klaren, offenen Art gesagt: "Wir sind doch nicht verrückt !"

vakna hat gesagt…

In Deutschland ist eben immer noch die Idee des Großreiches präsent.
Eine Zusammenlegung von Bundesländern spart keine Kosten, so wie Gemeinde- und Kreisfusionen keinerlei Geld gespart haben. Was gespart wird ist Demokratie. Je größer die Strukturen, desto weniger gibts davon.

Was Deutschland braucht wären Bundesländer mit viel Autonomie, die wirtschaftlich gegeneinander antreten. Die unterschiedlichen Mentalitäten können, nein müssen sich in unterschiedlichen Gesetzen widerspiegeln. Der Bund darf nur eine Art Klammer sein, die das Land zusammenhält und nach außen repräsentiert.

In der Schweiz läuft das ungefähr so. Nur da wo man Strukturen zusammengelegt hat, kommt man beim Nachrechnen drauf, daß nichts gespart wurde. (Ja, es ist unglaublich, man rechnet nach!)
Und Sachen, die sich der Bund "an Land gezogen" hat, laufen im allgemeinen schlechter als vorher, weshalb sich die Kantone nichts wegnehmen lassen wollen.

ppq hat gesagt…

ich wäre dafür, dass dann die albrechtbrüder gleich ganz übernehmen. wenn ganz deutschland wie aldi liefe, lief ja alles prächtig

vakna hat gesagt…

Auch ne Idee.
Nur ein bißchen eintönig wärs mit der Zeit.