Google+ PPQ: Wer hat es gesagt?

Samstag, 29. Januar 2011

Wer hat es gesagt?

Einerseits haben wir das Phänomen des Nachrichten-Über-Angebots - eine endlose Aneinanderreihung der immer selben Bilder, der gleichen Informationen. Und mein Eindruck ist: Es steckt nicht mehr so viel Journalismus drin.

Andererseits gibt es eine stärkere Polarisierung. Die Konservativen überlegen nicht lange und wählen automatisch einen rechten Sender aus, weil der ihre Weltsicht, genauer: ihre Vorurteile bestätigt. Die Liberalen machen es genauso, sie suchen sich einen liberalen Sender.

Früher bezog sich die gesamte Nation auf einige wenige Nachrichtensendungen bei einem der wichtigen landesweiten Sender. Die boten verantwortungsbewussten Journalismus, weil sie überparteilich waren. Das ist schon lange nicht mehr der Fall.

Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob das Gros der heutigen Nachrichten-Sendungen für die Bevölkerung noch von Nutzen ist.

Kommentare:

vakna hat gesagt…

Auf alle Fälle kein Deutscher, weil es da keinen konservativen und keinen liberalen Nachrichtensender gibt.

Die Anmerkung hat gesagt…

Von mir stammt es definitiv nicht. Auch nicht der letzte Satz, denn da bin ich mir sehr sicher, daß heutige Nachrichtensendungen unnütz sind.

Also ein mit Illusionen vollgefressener Gutmensch?

Anonym hat gesagt…

Nun ja, man kann es ja ergoogeln, und ist durchaus überrascht, von wem es stammt. Dass es kein Deutscher gewessen sein konnte, war mir aber auch vorher klar.

@Die Anmerkung

Der richtige Dampfer.

derherold hat gesagt…

Ich gehe angesichts der Schlüsselbegriffe wie "konservativ" und "liberal" und "landesweite Sender" davon aus, daß es sich um einen US-Amerikaner handelt.

Es könnte sich um J. Stewart, Noam Chomsky oder Brad Pitt handeln.

Oder ist es Tommy Lee Jones ?

daniel hat gesagt…

Ohne gegoogelt zu haben, möchte ich an dieser Stelle Woddy Allen ins Spiel bringen.

Gustaf Fröhlich hat gesagt…

Frank Schirrmacher, Giovanni di Lorenzo, Rudolf Augstein, Helmut Schmidt ... ??

Alko Pop hat gesagt…

Indiana Jones?

ppq hat gesagt…

ratet mal weiter. dass es kein deutscher gesagt hat, ist richtig. dass es über deutschland gesagt sein könnte, allerdings auch

Das Auge hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Das Auge hat gesagt…

Victor Orbán, der die ungarischen Mediengesetze erfunden hat, wo nur noch eine einzige Meldung für alle zulässig ist? Weil, die EU hat sich doch darüber beschwert, man müsse doch schließlich den Anschein wahren, daß 20 Deutungen zulässig seien. Also war das einer aus der EU, der wieder 20 Versionen eines Sachverhaltes zur Kenntnis nehmen möchte.

derherold hat gesagt…

Es wird nicht weitergeraten: @HarrisonPop hat ja schon die Lösung verraten !

Nach Googlen bin ich begeistert ...
... von mir, da ich so genau bei der Lösung gelegen habe !

Wir leben in einer lustigen Gesellschaft, in der die Damen und Herren vom Tingeltangel die gesellschaftspolit. Analysen machen. :-)

ppq hat gesagt…

sher schön,wenn auch mit hilfe des menschenverachtenden datensaugers.

harrison ford hat da wirklich tiefe einsicht in den zustand der welt erkennen lassen

daniel hat gesagt…

Ich fürchte, die Einsicht ist ebenso mainstream wie Harrison Ford.

ppq hat gesagt…

man kann da un terschiedlicher ansicht sein. hätte er das gegenteil gesagt, hättest du das für interessant gehalten?

daniel hat gesagt…

Das Lob eines angeblich überparteilichen Journalismus hab ich langsam über. Da hab ich lieber die Wahl zwischen mehreren "überparteilichen" Medien.

ppq hat gesagt…

mehrere überparteiliche medien? aha, was ganz neues. wann soll es damit losgehen? oder ist das noch eine dieser petitionen an den bundestag? sag bescheid, das klingt so traumhaft, ich unterschreibe das sofort

vakna hat gesagt…

Ich hätte lieber ehrliche Medien, die draufschreiben, welcher Partei und Ideologie sie zugeneigt sind.

VolkerStramm hat gesagt…

Nun, wo ich meine Brille geputzt habe, sehe ich, dass Daniel das überparteilich in Anführungszeichen gesetzt hat.
Ich glaube, er meint damit, dass in den USA zwar die einzelnen Zeitungen/Sender parteilich sind, aber es dort wenigstens zwei Parteien gibt und diese auch publizieren dürfen.
Auch mir gefällt dieses Modell besser als unser de facto Einparteiensystem mit den gleichgeschalteten Systemmedien als Sprachrohr.
Amerika, Du hast es besser!

ppq hat gesagt…

man kann sich das alles nicht aussuchen. sowieso versteht am ende jeder etwas anderes unter demselbenbegriff

derherold hat gesagt…

"Ich hätte lieber ehrliche Medien, die draufschreiben, welcher Partei und Ideologie sie zugeneigt sind."

Müssen die das noch "draufschreiben" ?

Nicht das Verhalten von Zeitung X oder Sender Y ist das Problem, sondern daß es keinen "Widerspruch", keine Kritik gibt.

Keiner fragt, warum ausgerechnet die "rechte" BILD ganz vorne im antifaschistischen Kampf ist oder sich über die "Gorch Fock" erregt oder warum das einstige Bildungsbürgerblatt WELT dem englischen MultikultiTrashPop huldigt.