Google+ PPQ: Wer hat es gesagt?

Donnerstag, 5. Mai 2011

Wer hat es gesagt?

Wenn alle Menschen statt der Augen grüne Gläser hätten, so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün - und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört.

So ist es mit dem Verstande. Wir können nicht entscheiden, ob das, was wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es uns nur so scheint.

Kommentare:

daniel hat gesagt…

H.v.K.

Kurt hat gesagt…

Heinrich von Kesselringk?

Das klingt eher nach irgendeinem Filosofen. Nietsche, Schopenhauer oder Platon sag ich.

daniel hat gesagt…

von Kleist, aber Nietzsche hat ihn ausgiebig zitiert. Stimmt alos auch irgendwie.

Anonym hat gesagt…

Und heute gibt es einen bunten Strauß von Wahrheiten, Sonnenbrillen von rosa bis schwarz.
Da ist für jeden Geschmack was dabei.
Nicht wie in einer Anfänger-Diktatur,
in der nur eine Wahrheit die richtige ist.

Teja hat gesagt…

Gute Aussage. Und wenn wir wirkliche Objektivität wollen, brauchen wir dafür einen Bezugspunkt, der ausserhalb von uns liegt, Gott oder so.

panzerbummi hat gesagt…

und das ist später daraus geworden: http://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus

daniel hat gesagt…

@teja

ich plädiere für oder so

ppq hat gesagt…

oder so ist wunderbar. daran halte ich mich schon ewig

Teja hat gesagt…

Das war ja klar, ihr unbussfertigen Heiden, dass ihr das Relative vorzieht.

derherold hat gesagt…

Das Zitieren von Nazi-Panzergenerälen ... äh ...
-marschällen halte ich für Verharmlosung !

Teja hat gesagt…

Nicht kleckern, sondern klotzen? :)

ppq hat gesagt…

also das mit dem kleckern und klotzen das hat ja die sparkasse halle jahrelang als werbespruch missbraucht. wie auch der spiegel

hat komischerweise niemanden aufgeregt.

ppq hat gesagt…

ehe gemeckert wird, ja, es war kleist

Kurt hat gesagt…

Danke für die Weiterbildung. Ich dachte gestern, ehrlich gesagt, an den impressionistischen Schriftsteller Eduard von Keyserling. Der ist auch heute noch lesbar, wenn auch mehr U als E.