Google+ PPQ: Kassenzettelkiller: Junger Tüftler entwirft Wundermittel

Donnerstag, 9. Januar 2020

Kassenzettelkiller: Junger Tüftler entwirft Wundermittel


Er hat schon ein Perpetuum Mobile der Nasa zum Laufen gebracht, einen Solarofen für Afrika entwickelt und einen Atommüll-Ofen gebaut, der mit abgebrannten Brennstäben funktioniert. Jetzt hat der bekannte Erfinder, Physiker und Innovationstrainer Jens Urban erneut eine Lösung für ein akutes gesellschaftliches  Problem vorgestellt: Der "Bon-Fire"-Bon-Papierkorb ist ein umweltfreundliches kleines Hilfsmittel, der die von Bundesfinanzminister Olaf Scholz eingeführten Bon-Pflicht für Pfennigeinkäufe gesetzeskonform noch an der Ladentheke auslaufen lässt.

Urban, mittlerweile 48 Jahre alt und beim Deutschen Patent- und Markenamt notorisch seit seiner  Erfindung eines Kraftwerkes, das tödliche Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung aus Atommüllagerstätten in Strom verwandelt, nutzt eine Regelungslücke im Scholz-Gesetz. Danach ist der Verkäufer gesetzlich verpflichtet, einen Bon auch für kleinste Verkäufe auszugeben. Der Käufer aber ist durch ein Versehen in Finanzministerium, Bundestag und Bundesrat keineswegs verpflichtet, den Bon entgegenzunehmen.

"An diesem Punkt setzt der Bon-Fire an", erklärt Urban, den der erste Entwurf seines signalroten Kassenzettelkillers kaum zehn Minuten gekostet hat. Schnell skizziert, kurzerhand zehntausendfach in China in Auftrag gegeben. "Inzwischen ist der erste Frachter mit Bon-Fires schon nach Hamburg unterwegs", freut sich der junge Tüftler. Nach Urbans Plänen finden künftig in allen Bäckereien, Fleischereien und sonstigen Verkaufsstellen Bon-Fires Platz auf der Ladentheke.

Die geschätzt sechseinhalb Milliarden hochgiftigen Bisphenol-Kassenzettel, die die Deutschen nach Scholz'  Willen in Zukunft pro Jahr in die Hände gedrückt bekommen, um der Staatskasse existenzbedrohende Verluste durch Schwarzgeschäfte mit Brötchen, Gehacktem und Currywürsten zu ersparen, könnten mit Hilfe der deutschen Innovation unmittelbar nach Übergabe zurück in den geschlossenen Trinkhalmschutzbereich zurückgeführt werden, von wo aus sie einer weiteren Verwendung im Dienst der Energiewende zur Verfügung ständen.


Strafen für Kassenzettelwegwerfer drohen im Moment noch nicht. Perspektivisch aber, fürchtet Jens Urban, werde sich Deutschland wohl am österreichischen Bon-Modell orientieren, das eine Entgegennahmepflicht des Kunden vorsieht und ihn verpflichtet, Kassenzettel bis zur Kontrolle durch Finanzbeamte außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten mitzuführen hat.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ßorry wegen OT -

HN3360 8. Januar 2020 at 17:03

Ich verfolge seit einigen Stunden die Angaben zum Flugzeugunglück im Iran. Da gibt es nach meiner Meinung plötzlich Wiedersprüche in den Aussagen.
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Wiederlich. Einfach wiederlich.

Anonym hat gesagt…

@ Anonym

Dreifach "widerlich"

Anonym hat gesagt…

@ 2. Anonym:
Hattu Möhren? -- Ja, Häschen, haben wir da. -- Hattu ganzen Witz versaut!

Anonym hat gesagt…

Dort, wo ich schon länger lebe, werden mir vom Bäcker, Tankstellenbetreiber und anderen bisher diese Zettelchen nicht aufgenötigt. Sobald das der Fall sein sollte, werde ich diese sammeln und an die SPD Parteizentrale weiterleiten.

Beste Grüße
Der Preuße

Anonym hat gesagt…

querbeet
eigentlich hat das die Guardia de finanza in Italien schon lange. Hier wird man wenn
man Pech hat auf der Straße kontrolliert ob man einen Bon in der Bar für den Espresso
erhalten hat. Ist mir selbst schon vorgekommen.
Es wächst eben zusammen was zu Europas Werten gehört.