Google+ PPQ: Tod der Klimaerwärmung: Wie Corona die Menschheit rettet

Freitag, 6. März 2020

Tod der Klimaerwärmung: Wie Corona die Menschheit rettet

Umweltverschmutzung China Corona
Dank des Corona-Virus befindet sich das Weltklima auf Erholungskurs. Was aber wird, wenn die Wachstumsmaschine wieder anspringt?

"Ich will, das ihr in Panik geratet", hatte Greta Thunberg aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht. Das Klima erwärmte sich. Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre stieg. Fabriken und Fahrzeuge, Wohnhäuser und Büros, die Landwirtschaft und die Weltraumforschung, ja, selbst der Betrieb des Parlaments in Berlin - alles heizt die Erde auf. Dazu der Hass, die Hetze, die Verrohung und Verdumpfung, der Mangel an Umgangsformen bis in die Parlamente hinein. Als Corona ausbrach, musste das ein Grund sein, in Panik auszubrechen: SARS CoV 2, nicht die erste der biblischen Plagen am Ende der Geschichte, ein Menetekel, das die Menschen mahnt, sich vorzubereiten auf den oder die letzten Tage.


Als Greta Thunberg die hermetisch abgeriegelten Bürobunker der EU-Kommission besuchte, um die gerade von der unter Dauerangriffen liegenden EU-Südgrenze zurückgekehrte EU-Chefin Ursula von der Leyen für deren unzureichendes Klimapaket zu beschimpfen, musste sie ihren Satz nicht wiederholen. "Ich will, das ihr in Panik geratet" war eingetreten, Cannes abgesagt, die Buchmesse, James Bond, beinahe sogar die Bundesliga, hätten die Behörden nicht Angst, dass es dann wirklich zu Unruhen, Plünderungen und dem Versuch kommen könnte, Drogerien zu plündern, um Vorräte an Atemmasken zu erbeuten.

Wenigstens aber wächst das Rettende auch. Entpuppte sich zuletzt schon die Klimaerwärmung selbst als scharfe Waffe im Kampf gegen die Klimaerwärmung, zeigt im zweiten Monat der Weltkatastrophe auch Convid-19, dass es weder großer Klimagesetze noch einer CO2-Steuer, keiner breitbandigen Verbote und keines Verschmutzungsrechtehandels bedarf, um die Welt zu retten. Ein Virus, nicht gar so viel gefährlicher als das alljährlich um die Erde ziehende aktuelle Grippe-Virus, und eine breite Medienkampagne zur Verbreitung einer unausgesprochen empfohlenen Panik genügen vollkommen, die Art des Wirtschaftens, die Art des Zusammenlebens und die Art des Reisen grundsätzlich zu verändern.

Statt auszugehen, wird daheim gekocht, statt Zug zu fahren, Konferenzen zu besuchen oder ins Kino zu gehen, tut es der Fernseher zu Hause auch,die Onlinekonferenz, das Home Office. Die Globalisierung, die bis vor einem Moment all die feinen Sachen aus China brachte, Handys, Fernseher, Medikamente, Hosen, Jacken, Schuhe und alles übrige auch, gilt auf einmal als Kardinalfehler. Jens Spahn erfindet sich als Trump neu, er ist für Fabriken in Germany, Selbstversorgung, ein Prepper im Grunde, der die Versorgung des darbenden Auslands mit deutschen Atemmasken kurzerhand verbietet.

Der grüne Familienvater dagegen ist ein bisschen froh, dass er den Van noch nicht verkauft hat und die S-Bahn mit ihren hustenden und schniefenden Passagieren jetzt ohne ihn fahren kann.  Individualverkehr ist fast so schön wie die Plastikverpackungen, die gerade noch knapp vor dem Verbot standen. Hätten wir jetzt noch Pharmaunternehmen mit eigener Produktion, wie schön wäre das denn bitte.

Corona feiert Erfolge im Klimakampf.
Erstmal muss es aber so gehen. Weilweit schrumpft die Wirtschaft, und die CO2-Emissionen sinken schneller als es selbst die Planungen der kindlichen Klimakaiserin aus Schweden vorgesehen haben. Hält der Trend, könnte die Wirtschaft in Deutschland in diesem Jahr um bis zu zwei Prozent schrumpfen, allen Skeptikern, Nörglern und Kritikastern zum Trotz würde Europas Kernland 2020 zum ersten Mal in 30 Jahren ein Klimaziel erreichen, so dass die Bundesregierung darauf verzichten könnte, das eigene Scheitern zu bemänteln, indem sie wie üblich für einen späteren Termin ein noch ehrgeizigeres Klimaziel ausgibt. Deutschland wäre Pionier, denn um ganze zwei Prozent wird die Wirtschaftsleistung weltweit nicht zurückgehen, Experten prognostizieren hier nur ein drastisches Rückgang des Wachstums. Aber immerhin, ein Anfang.


Denn Corona könnte längerfristig noch größeres Potential entfalten, der Menschheit zu helfen, die Pariser Klimaziele zu erreichen. Bei einer Sterberate von zwischen 1,5 und drei Prozent wäre das Virus in der Lage, das Wachstum der Weltbevölkerung komplett zu stoppen - eine Premiere für die letzten paar tausend Jahre, die dazu führen würde, dass der Verbrauch fossiler Energieträger dauerhaft sinkt und nicht-erneuerbare Ressourcen in einem Maße eingespart werden, wie es keine andere Einsparmaßnahme erbringen würde. Bereits eine Zahl von 80 Millionen Toten spare dauerhaft 11,2 Milliarden Tonnen CO2, hat Harald Haase, der Chef des Klimawatch-Institutes in Grimma, errechnet. Noch gar nicht einbezogen sind Einsparungen, die durch ausbleibende Geburten erzielt werden, ebenso außen vor blieben höhere Einsparungseffekte, die entstehen, wenn in hochentwickelten Staaten mit höherem CO2-Verbrauch (Malu Dreyer) anteilig mehr gestorben wird.

Jeder Corona-Tote ist so gesehen ein Märtyrer im Kampf gegen den Klimawandel und für das Überleben der Menschheit. Wobei die Natur ihre hässliche Fratze auf der anderen Seite dieser bislang in den Leitmedien weitgehend verschwiegenen positiven Entwicklungen zeigt. Wie bei der traditionellen Grippe üblich, die jedes Jahr im Winter allein in Deutschland zwischen 10.000 und 30.000 Menschen dahinrafft, wird auch am "neuartigen" (DPA) Corona-Virus bevorzugt im Winter gestorben, wenn es kalt ist, die Atemwege trocken sind und der Mensch sich viel unter seinesgleichen in engen, überheizten Räumen aufhält. Da die Klimaerwärmung trotz der Erfolge der letzten Wochen aller Wahrscheinlichkeit nach weiter anhält, stoppt sie vermutlich den positiven Trend der vergangenen Tage, als die Virusangst zu einem Einbruch bei der klimaschädlichen Wirtschaftstätigkeit und  einem Erlahmen des Ausstoßes des Klimagiftes CO2 führte.

Menschen stürben nicht mehr, die sogenannte Konjunktur erholte sich und die Menschheit als Ganzes setzte ihren verhängnisvollen Kurs in die Klimakatastrophe fort. Das Ende vom Lied wäre eine Rückkehr zur Wachstumswirtschaft und zur Vernichtung der Erde. 


Kommentare:

Jodel hat gesagt…

Langsam macht sich die ruhige Hand und umsichtige Vorbereitung unserer Regierung und unseres Gesundheitsministers im speziellen auch bei unseren Fallzahlen bemerkbar. Als traditionell immer von allem am schlimmsten betroffen Weltregion, konnten wir nicht länger zusehen, wie uns die Anderen Länder bei den am Corona-Virus Erkrankten davoneilen.
Da sich unsere Gegenmaßnahmen unter "so gut wie gar nix + regelmäßig die Hände waschen" zusammenfassen lassen, werden wir die Italiener bald überholt haben. Dann sind wir zumindest wieder Europameister beim Klimaschutz.
Wer weiß, vielleicht packen wir auch noch die Chinesen. Greta könnte sich ja als Vorbild für alle freiwillig anstecken lassen. Das könnte dem Ganzen nochmal neuen Schwung geben. Bei Fridays-for-Virus müsste man nur die Briefköpfe ein wenig umschreiben. Die wären da sicher im Namen des Klimas auch gerne mit dabei.
So kann das was werden. Ab sofort sehe ich Mutter Gaia wieder auf einem guten Weg.

Warmbluter hat gesagt…

Die unpatriotische intensive Zusammenarbeit unsere weltrettendend engagierten Jugend mit unseren politisch korrekten Experten hat bewirkt, dass die Luft im lange greulich vernebelten China sich klärt und gesundet.

Darum dreifaches Heil unseren wackeren Helden in ihrem unermüdlichen Kampf für weniger dreckige Wirtschaft und schmutzigen Wohlstand!

Wir könnten global sogar Reinheitsgebote für Bier erlassen, würden unsere pubertären Handyjunkies durch Corona von ihrer Suchtproblematik final erlöst werden. Eine "Weiter-so!"-Parole und "Wir-schaffen-das!"-Therapien verbrauchen nämlich viel zu viel Energie und sind somit nicht zielführend. Darum hilft auf dem Weg ins klimaneutrale Neandertal-Paradies nur noch: Hauptsicherung raus!