Dienstag, 16. Juni 2020

Aktion "Sauberer Bildschirm": Süddeutsche Ochsenkopf-Säge

Alle Antennen auf die Sender des Friedens ausrichten!, nur das schafft saubere Bildschirme.


Eine breite gesellschaftliche Diskussion um Rolle und Bedeutung von Fernsehserien bei der Schaffung eines falschen Polizeibildes bei Millionen Deutschen anzustoßen, war das Ziel des PPQ-Beitrages "George Floyd: Ruf nach Reform des deutschen Fernsehprogramms wird lauter" - und nach Stunden schon stieg die renommierte Süddeutsche Zeitung tatsächlich in die Rassismus-Debatte in Film und Fernsehen ein.

"Der saubere Bildschirm", nennt das Münchner Blatt den Beitrag, der die Verbannung des rassistischen Filmklassiker "Vom Winde verweht" zur Forderung nutzt, noch härter durchzugreifen, um  rassistische Bücher, rassistische Filme und rassistische Musik aus der Öffentlichkeit zu verbannen. In einem ersten Schritt. Denn Endziel, so die SZ-Autorin Sonja Zekri, müsse es sein, auch die in diesen Machwerken gezeigten Gedanken aus der Gesellschaft auszumerzen.

Ein Plan, der dem aufs Haar gleicht, den die Medienlenker der DDR-Staatspartei SED über Jahrzehnte hinweg hartnäckig verfolgten. Männer wie Karl-Eduard von Schnitzler und Joachim Herrmann wussten, dass Filmen, Büchern, Zeitungen, Liedern und Gedichten, die keine offizielle Genehmigung zur Verbreitung haben, jede Macht verlieren, Menschen auf den Pfad eines falschen Glaubens zu locken.

Staatsfeindliche Rockmusik, verhetzende und die Realität im Arbeiter- und Bauernstaat gezielt falschdarstellende Filme oder Bücher, die Zweifel an der grundsätzlichen und damit auch im Detail nie infragestellenden Strategie von Staat und Partei weckten, kamen auf eine Verbotsliste, die ihre Verbreitung wirkungsvoll verhinderte. Dort, wo ausländische Sender sich nicht an die Gesetzeslage halten wollten, rückten Freiwilligenkompanien aus, um die Wankenden mit sanften Schnitten zurück auf den Pfad der Tugend zu führen. Die Aktion "Blitz" Ochsenköpfe von Feindsendersehern herum. Und wo das nicht half, kam die Säge als Erziehungsmittel zum Einsatz.

Eine Taktik, die nicht für immer, aber für immerhin 40 Jahre Erfolg hatte.Warum also nicht diesem Vorbild nacheifern und einen "Hausputz" (SZ) einleiten, der aus dem kulturellen Fettgewebe der ehemals liberalen Gesellschaften des Westens schwemmt, was vom Menschen der Modern als hässlicher Rassismus empfunden werden könnte?

"Vom Winde verweht", "Fawlty Towers", "Pippi Langstrumpf" und das große Marx-Epos "Mohr und die Raben von London", sie stehen ebenso zwischen dem rassistischen und diskriminierenden Heute und einem lichten Morgen ohne Zurücksetzung Einzelner und einzelnen Gruppen wie Günter Wallraffs Einsatz als schwarzgeschminkter Farbiger, die Comedy-Serie "Little Britain" mit ihren weißen Mimen, die Asiaten oder Schwarze spielen, und den entsetzlichen "Indianerfilmen" der 60er, in denen Jugoslawen und Franzosen "Häuptlinge" imitieren, die sich ein vorbestrafter Sachse ausdachte.

Fehlt der Verirrung die Darstellungsmöglichkeit, dann stirbt sie, das zeigt schon das Beispiel des Christentums, dessen magische Überlieferungen im alten Rom keine Chance hatten,  eine Genehmigung für öffentliche Aufführen zu erhalten. Wie fahrlässig wirkt dagegen eine Gesellscaft, in der sich Country-Kapellen "Lady Antebellum" nennen könne, also im Grunde genommen Lady Südstaaten?  Gut, die Mitglieder dieser Gruppe hatten nun ein Einsehen und nennen ihre Truppe nun "Lady A.". Doch was wird mit CDs und Videos, die weiterhin den alten, verwerflichen Namen tragen, der auf die Zeit vor dem Bürgerkrieg anspielt und die Sklaverei damit mitmeint?

Es muss der Anfänge gewehrt werden, um das Ende zu verhindern. Niemals gedreht hätte "Vom Winde verweht" werden dürfen, weil schon der Versuch, das Buch zu schreiben, verboten hätte sein müssen. Verhindert hätte so werden können, dass sich Missachter aller Werte und geistige Grenzgänger jetzt noch, nach dem Bann gegen das Hasswerk, bei Amazon mit der rassistischen Soldatenoper versorgen, die Rassenstereotype bedient, obwohl es Rassen überhaupt nicht gibt.

Kein Mensch kann wollen, dass rassistische Machwerke weitergereicht werden, auch nicht heimlich. Doch die Gefahr besteht, denn es hilft nur wenig, Filme aus der Öffentlichkeit zu verbannen, wenn erlaubt und geduldet wird, dass sich die gezeigten Gedanken in der Gesellschaft halten. Hier gilt es anzusetzen, hier muss die Säge dafür sorgen, dass nur noch saubere Gedanken gedacht werden, weil niemand mehr die Menschen verführt, Falsches zu denken.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

1) ich bin für die Umbenennung German Titows in Kunta Kinte Titow, wegen unserer Geschichte

2) Wir könnten die beginnende Endphase der Antirassismus live verfolgen, wenn darüber berichtet würde:
https://www.danisch.de/blog/2020/06/16/rassenkrieg-in-dijon/#more-36255

3) das Archiv von Der Spiegel vor 1970 hat sich in den letzten Tagen als hoch unterhaltsame Fundgrube erwiesen. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis es von den bekannten Rassenkundlern bei der Süddeutschen etc. erst kommentiert und dann verbarrikadiert wird

Anonym hat gesagt…

Bereits 1997 hat Prof. Erwin K. Scheuch, Köln, bei einer Veranstaltung im Frankfurter Presseclub auf dem Römerberg "gelobt", daß wir inzwischen "die beste DDR sind, die es je gab". Es ging damals um sozialistische Mauscheleien in Köln.
Da haben die ganzen "Eduard-von-Schnitzler-Nachfolger" doch inzwischewn hervorragende Arbeit geleistet, denn wie schon Erich Honnecker festgestellt hat: "Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf."(Aus der Rede beim Besuch des Mikroelektronikwerkes "Karl Marx" in Erfurt am 14.8.1989)

Anscheinend stört die Umweltverschmutzung durch Großbrände und brennende Autos die
Antirassismus- und Friday-for-Future-Aktivisten nicht besonders. Gar nicht zu reden von
den Müllbergen nach den Demonstrationen der "Gutmenschen".
Elli

Die Anmerkung hat gesagt…

Wenn man jetzt noch Mord und Vergewaltigung aus dem Strafgesetzbuch tilgt, dann sind wir dem Paradies recht nahe.

Martin hat gesagt…

Die "Rechten" behaupten, das deutsche Volk wehrt sich gegen die totalen Gutheitsmaßnahmen der Regierung. Es will nicht die totale Gutheit, sagen die Rechten, sondern die Freiheit. Ich frage euch: Wollt ihr die totale Gutheit? Wollt ihr sie, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir sie uns heute überhaupt erst vorstellen können?

Jaaaaaaa! Heil,Gutmensch! Heil ! Heil! Heil!

Volker hat gesagt…

Das neorassistische Hass-Portal MDR plant eine neue rassistische Verhetzungskampagne.
Aufstachelung zum Rassenhaß ist für den 21. Juni 2020, 10:15 Uhr, geplant.
Man muss sich das vorstellen, irgendwieviel Jahre nach Auschwitz bringen die immer noch Indianer und Neger.

Man darf gespannt sein, ob die das Vorhaben umsetzen. Oder ob der Polit-Offizier das schändliche Vorhaben rechtzeitig verhindern wird.

Anonym hat gesagt…

Freund Danisch - Die TAZ und die Polizei - lesenswert - (hat mir schon heute früh ein Bullezist geschickt, der als Kind mein Hätschelchen war) -

"Ich verstehe nicht, wozu solche Leute eigentlich hier sind."
Mit Schiller: Dem Mann kann geholfen werden.
Also ich weiß, w o z u solche Leute hier sind.
Die Schlußfolgerungen daraus sind unangenehm: Wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämens, sagt Salomo - Des Weisen Herz ist wenig froh, heißt es in der Edda.

Anonym hat gesagt…

It is said, dass die Aktion Blitz irgendwie im Sande verlaufen sein soll, von wegen Backenfutter, langem Hafer ...

Anonym hat gesagt…

>> ralf2008 16. Juni 2020 at 16:52

OT, aber absolut ekelhaft:
https://twitter.com/gdp_nrw/status/1272518816501817345
Große Geste unserer Kollegen ...
Auf Twitter feiert gerade die “Gewerkschaft der Polizei NRW” das die Kollegen vor Schwarzen auf den Knien rumrutschen: <<


Ekelhaft ist vor allem dieses ralf2008 Grammatik.
Sollte er (unwahrscheinlich) 2008 geboren worden sein, so wäre ihm nach dem Versuchen einer scharfen Rute Verzeihung zu gewähren. - Für einen Erwachsenen ist es schlicht unflätig. So bin ich (Magister Bokelmann).

Anonym hat gesagt…

https://www.journalistenwatch.com/2020/06/16/der-albtraum-was/

Anonym hat gesagt…

>> Heisenberg73 16. Juni 2020 at 17:56
Linkophob 16. Juni 2020 at 17:47
Meuthen ist also ein U-Boot und arbeitet für Haldenwang, weil er mal in einer Moschee gesessen hat und für die AfD nach Brüssel ging? <<


weil er mal in einer Moschee gesessen hat --- Dieser Heisenberg73 hat wahrhaftigen G*ttes einen grausamen Humor. Etwa wie der verhaltensgestörte Knastwärter in "Die Kartause von Parma" in der Verfilmung von 1948. Da kann mensch ja nur noch MLPD wählen.