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Sonntag, 12. Juli 2020

Hitzesommer: Wiedermal der wärmste

Unfassbare Temperaturen für einen Klimasommer herrschen derzeit auf allen Wetterkarten.


Der Sommer hat offiziell noch nicht begonnen, doch Experten warnen schon jetzt: Er könnte außerordentlich heiß werden. Die Bevölkerung müsse in Corona-Zeiten anders geschützt werden als sonst.

Laut dem vom US-Wetterdienst NOAA aufgestellten Langfristmodell erwartet die Deutschen ein überdurchschnittlich warmer Sommer. In den Monaten Juni und Juli sind laut NOAA Abweichungen von 0,5 bis 1 Grad über dem langjährigen Mittelwert möglich. Lediglich die Temperaturen im August sollen im Durchschnitt liegen.

Demnach könnte der Sommer 2020 zum wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland im Jahr 1881 werden. Mit Temperaturen über 25 Grad an 75 Tagen und insgesamt 770 Sonnenstunden gilt 2016 bisher als wärmstes Jahr.

Auch die Meteorologen des nationalen britischen Wetterdienstes Met Office erwarten in diesem Sommer Rekordtemperaturen für Europa und Deutschland. Laut ihren Auswertungen lagen auch die global wärmsten Jahre ausnahmslos in den vergangenen fünf Jahren.

„Das sind wirklich keine guten Nachrichten. Das Wetterjahr 2020 soll nach Berechnungen der Wetterexperten von Met Office eines der wärmsten Jahre seit 1850 werden. Das deutet auf neue weltweite Hitzerekorde hin“, kommentiert Meteorologe Dominik Jung gegenüber “wetter.net”.

Hitzesommer sind alles andere als ungefährlich. Im Hitze-Rekordsommer 2018 sind laut Schätzungen Zehntausend Menschen an den Folgen der Hitze gestorben. Auch dieses Jahr müssen sich die Menschen wieder darauf vorbereiten.

Das Problem: Durch die Corona-Beschränkungen wird dies nicht gerade erleichtert. In den vergangenen Jahren gab es Empfehlungen wie das Aufsuchen kühler Einkaufszentren gegen die Hitze oder der Besuch von allein lebenden gefährdeten Mitmenschen. Die Corona-Maßnahmen erschweren die Situation aber nun.

Deshalb veröffentlichte die WMO zusammen mit anderen Partnern wie der Weltgesundheitsorganisation online ein Infopaket mit Empfehlungen und Ideen zum Umgang mit der Hitze. Darin wird unter anderem auch eine Broschüre des deutschen Umweltbundesamts hervorgehoben.

Das Umweltbundesamt empfiehlt unter anderem das Tragen von breiten Hüten, das Auftragen von kühlem Wasser über die Handgelenke oder auch das Einreiben der Füße und des Rückens mit Franzbranntwein. Auch Wärmequellen wie Elektrogeräte sollten öfter abgeschaltet werden.

* Dieser Inhalt wird im Gedenken an die Klimasommerprognosen aus dem Mai 2020 veröffentlicht, nachdem er von PPQ geprüft oder bearbeitet wurde.

Kommentare:

Sauer hat gesagt…

Da, wo Schwarze leben, ist es heiß, siehe Afrika. Schwarze Oberflächen absorbieren viel mehr Wärmestrahlung als weiße, das ist genauso wie beim CO2 in der Atmosphäre. Eine CO2-freie Atmosphäre nimmt praktisch keine Wärmestrahlen auf. Daraus folgt nach einfachen physikalischen Gesetzen: Je mehr Schwarze in einer Gegend leben, desto heißer wird’s. Durch die ungebremste Zuströmung von people of coulor wird es zwangsläufig immer wärmer in Deutschland, die Voraussagen über einen sehr warmen Sommer sind somit richtig. Bei Zweifeln an diesem Zusammenhang fragen Sie das Potsdamer Institut für Klimakteriumforschung.

Die Anmerkung hat gesagt…

Hitzewallung beim Bundeswehrminister? Es war nicht alles schlecht beim Führer.

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Anonym hat gesagt…

Die benutzte Farbskale vertauscht nicht nur wie üblich die laut Strahlungsgesetz korrekte Farbenfolge rot->gelb bei ansteigender Temperatur, sondern hat als Repräsentation hoher Temperaturen schwarz. Das soll vermutlich symbolisieren, dass das Land verkohlen wird bzw. verkohlt wird oder dass die Temperatur so hoch ist, dass unsichtbare Röntgenstrahlen emittiert werden.