Google+ PPQ: Angriff der Fäkalienkrieger

Mittwoch, 1. Juni 2011

Angriff der Fäkalienkrieger

Die Rückkehr des alten "Morbus Mortadella" oder der erste gezielte "Fäkalien-Dschihad" der Weltgeschichte? Vor einer Woche betrachtete PPQ den grassierenden Darmkeim Ehec erstmals von innen und gelangte zum Schluss, dass die gemeine spanische Gurke keineswegs ausreichend gefährlich ist, mit Hilfe von Wortmeldungen verunsicherter Verbraucher alle bisher noch nicht verunsicherten Verbraucher zu verunsichern. Jetzt ist es amtlich: Auch das Wartezimmerblatt "Stern" meldet, "spanische Gurken sind doch nicht die Ehec-Quelle". Ein Freispruch für das beliebte gemüse, ein Freispruch für das krisengeschüttelte iberische Land.

Doch es ist ein Freispruch zweiter Klasse. Denn noch droht der Fäkalien-Dschihad, vom führenden deutschen 9/11-Leugner Udo Ulfkotte in einer stillen Stunde ausgedacht. Nach Bomben und Raketen, nach Antrax und Schleicher kämpft der Wickelkopf aus dem Nahen Osten seinen Kulturkampf gegen die Werte von Aufklärung, Abendland und Berliner Republik nun mit eigens gezüchteten Kotsporen. Schon zwei Wochen ist jeder 5,5 millionaste Deutsche dem angriff zu Opfer gefallen, jeder 54000. ist infiziert, jeder Zweite hat bereits zumindest aural eine Dosis Ehec inhaliert.

Eine derart bestechende Idee, dass jetzt immer mehr vom reinen Abzählen der nur langsam steigenden Todeszahlen ermüdete Freizeitmedienschaffende einsteigen. Von Vitzlipuzli bis mmnews, von roepke.de bis politikforen.net bewegt Menschen die von Ulfkotte längst beantwortete Frage, ob "der EHEC-Erreger gezielt an verschiedenen europäischen Umschlagplätzen für Obst und Gemüse platziert" wurde?

Aber natürlich wurde er! Kacken auf Gurken, Pissen auf Petersilie, Spucken auf Spinat - "die westlichen Geheimdienste wissen seit 2008, dass islamistische Gruppen in Nordafrika mehrere Laboratorien haben, in denen sie an Bakterienstämmen arbeiten", weiß der Kenner aller Geheimnisse von Al Kaida und Co. Bekannt sei weiter, "dass es einen Fäkalien-Dschihad gibt, bei dem Lebensmittel in europäischen Staaten von Muslimen vorsätzlich mit Fäkalien verunreinigt werden".

Udo Ulfkotte hat jetzt mit seiner spitzen Feder den "BND und westliche Geheimdienste eingeschaltet". Die EU wolle höchstwahrscheinlich schon demnächst Alarmstufe 1 beim Thema Lebensmittelsicherheit für alle EU-Staaten ausrufen. Das Hamburger Abendblatt prescht vor. Hier gibt es jetzt endlich einen "Ehec-Liveticker".

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und Kaufhausdetektive sind eigentlich vom BND, die das Versprühen von Urin auf Lebensmittel aufspüren und bekämpfen sollen.

vakna hat gesagt…

Prima, daß wir Ulfkotte haben.
Wir würden sonst dumm sterben.

ppq hat gesagt…

ein mutiger mann, der immer dorthin geht, wo es wirklich wehtut

Anonym hat gesagt…

... ein Kämpfer, der ausspricht, was keiner hören will ...

Volker hat gesagt…

Das Problem ist, dass Ulfkotte sich ums verrecken nicht um Genauigkeit bemüht - aber in der Regel schon recht nah bei der Wahrheit liegt.
Moslems zeigen jeden Tag, dass die zu jeder Schweinerei fähig sind. Warum zu dieser nicht?

ppq hat gesagt…

ach, jetzt hör auf! räuberpistole, nicht mal gut ausgedacht. welchen sinn sollte das haben - ein terroranschlag erfährt seinen zweck doch dadurch, dass er als solcher erkennbar ist, und zwar sofort und für jedermann.

hier haben wir zwei dutzend opfer in zwei wochen, verteilt über ganz deutschland. weiß du, wieviele leute in derselben zeit durch -womöglich von dschihadisten raffiniert angesägte - kaputte haushaltstrittleitern umgekommen sind? nein, nicht mal das wissen wir.
warum nicht? weil es als terrorkonzept blödsinn wäre, leute so umzubringen.

im übrigen haben die alkaidaspinner seit jahren nicht mal mehr ein boot zu wasser bekommen, geschweige denn, dass sie damit irgendwohin gefahren sind. und auf einmal ein biowaffenkreuzer? auf großer fahrt?

eher war pittiplatsch der liebe in wirklichkeit zwei meter groß

Volker hat gesagt…

Es ist nur so, wo Schweinerei da ist der Moslem nicht weit. Vielleicht liegt Ulfkotte hier abseits der Realität.
Aber immer wenn man denkt das Maximum moslemischer Perversion zu kennen, gibt´s die nächste Überraschung. Irgendwann glaubt man alles, vielleicht in diesem Fall zu Unrecht.

Die Anmerkung hat gesagt…

Ich kann mich ja mit wegen Abwesenheit Thema nicht verfolgt rausreden. Doch jetzt leider nicht mehr. Via Bluthilde stieß ich auf den von BILD ge(gutten)borgten Tagesspiegel.

In zeitlicher Reihenfolge heißt das, ein renomierter und international weltweit auf dem Planeten Erde geachteter Hallenser Mikrobiloge äußert den Verdacht, der EHEC wurde absichtlich in Umlauf gebracht, woraufhin BILD das Thema sofort aufgreift und Bluthilde dies nach gründlicher Prüfung für den vorerst noch keimenden internationalen Kampf der Proletarier adaptiert.

Nun glaube ich es auch.

Ist bestimmt einen zionistische muselmanische internationale Opus-Dei Finanzweltverschörung zum Nachteil deutscher Frauen.

Oder hat schon mal jemand von einem männlichen Todesopfer nach EHEC-Genuß gehört?

Anonym hat gesagt…

wenn EHEC aus dem Labor kommt und von den salafisten verbreitet wurde kommt die Nacht der langen Messer .

VRIL

Borsig hat gesagt…

Nix Dschihad, das Dingens - also der oder das Virus kommt von der Rentenversicherung und richtet sich gegen Frauen über 75 Jahre, zumindest ist er so programmiert. Am Finetuning wird derzeit noch fieberhaft gearbeitet. Dieser neue Typus "Egoistische Oma" belastet nämlich die Rentenkasse überproportional, da sie neben ihrer eigenen Rente auch noch die ihres verstorbenen Ehemannes einkassieren.

Eine junge, engangieret Gruppe von Mikrobiologen aus den Reihen der Pharmaindustrie konnte da nicht länger tatenlos zusehen und sichert jetzt mit dieser großangelegten beispiellosen Aktion die eigene Rente. "Die Rente ist sicher" , sagte einst Herr Blüm voraus, die Widerstandskämpfer der Gruppe "Nix Gurke Español" verlassen sich nicht auf pauschalierte Aussagen und nehmen die Dinge lieber selber in die Hand. Supportet wird dieses generationsübergreifende Auswahlverfahren von der Rentenversicherung, erste Feldversuche wurden unlängst in Hamburg gestartet.

Stuff hat gesagt…

Siehe auch:
http://derstandard.at/2000005708298/Faekalien-Sprengfalle-Polizei-bittet-Bevoelkerung-um-Hinweise

mfg