Google+ PPQ: Der Fall Augstein: Ausweitung der Kampfzone "

Montag, 7. Januar 2013

Der Fall Augstein: Ausweitung der Kampfzone

Freispruch für Holger Apfel! Freispruch für Horst Mahler! Freispruch für Beate Zschäpe, Günter Grass, Lutz Battke, Ruprecht Polenz und Ralf Wohlleben. Sie alle sind nicht Deutschlands schlimmster Antisemit, denn dieser Titel wurde dem orthodox linken Zeitungsinhaber Jakob Augstein verliehen. Augstein, "Spiegel"-Erbe und im Allgemeinen der Ansicht, dass die Regeln der Marktwirtschaft außerhalb seiner eigenen Zeitung nicht gelten sollten, hatte nach eigener Auskunft in einigen Artikeln für den Online-Ableger des "Spiegel" sogenannte Israel-Kritik geäußert, die hierzulande natürlich nicht tabu ist. Die letztenendes aber dazu führen kann, dass das Simon-Wiesenthal-Weltgericht zur Auffassung gelangt, beim betreffenden Autoren handele es sich um Deutschlands aktuellen Top-Antisemiten.

Die Aufregung ist groß, größer jedenfalls, als sie war, als Wiesenthals Erben den Sozialstaatskritiker Thilo Sarrazin, den Regisseur Lars von Trier und einen inzwischen längst wieder vergessenen linken Lokalpolitiker auf ihre "Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs"-Liste setzten. Das Feuilleton ficht wilde Kämpfe aus, öffentlich-rechtliche Sender setzen Kommentatoren vor die Tür, Hendrik M. Broder wirft mit Verbalinjurien um sich, der "Spiegel", der Augstein eine Plattform für seine in New York als antisemitisch gewerteten Äußerungen geboten hatte, lässt Dritte für den Autoren sprechen und schweigt selbst fein still.

Was aber passiert das wirklich? Wovon erzählt diese Affäre, von der Zettel zutreffend feststellt, dass sie eigentlich niemanden außerhalb der Elfenbeintürme der ewig Entsetzten interessieren? Wieso entzündet die Erklärung, ein linker Meinungsführer im Westentaschenformat sei nebenbei auch noch Antisemit, die Fantasie der Feuilletonisten? Warum Augstein, dessen Wirkungsmacht verglichen mit dem iranischen Präsidenten Ahmedinedschad etwa der einer Geraer Hausfrau entspricht?

Nun, mit Augstein ist einer getroffen, der sein Geschwätzgeschütz selbst nie nur mit Vogelschrot geladen hat. Galt es auszureiten gegen den Meinungsfeind, dann war der 45-jährige Sohn des Schriftsteller Martin Walser stets bereit, einem inhaltlichen Streit aus dem Wege zu gehen und sein Gegenüber persönlich anzugreifen. Er zeihte Sarrazin der Lüge, weil dessen Wahrheiten ihm nicht passten und dessen Erfolg ihn neidisch machte. Er beschuldigte Broder, die Mordtaten des norwegischen Attentäters Anders Breivik inspiriert zu haben. Und er behauptete wirklich, Angela Merkel, die sozialdemokratische CDU-Kanzlerin, hänge einer "marktradikalen Ideologie" an.

Ein Typ also offenbar, dem egal ist, ob stimmt, was er schreibt. Hauptsache, es kann als links verstanden werden. Jakob Augstein passt damit jedoch ins Schema einer Diskussionskultur, die keinen Respekt mehr kennt: Willst Du nicht meiner Meinung sein, dann schlage ich dir verbal den Schädel ein. Die Faschismuskeule fröhlich schwingend, sind die Augsteins, Prantls und Leyendeckers seit Jahren dabei, den Korridor der Meinungen, die öffentlich geäußert werden dürfen, ohne dass der Äußernde fürchten muss, ins Kreuzfeuer persönlicher Angriffe zu geraten, unablässig weiter einzuschnüren.

Anderen als den Ansichten der Bundesregierung und ihrer Agenturtruppen zum Euro, zur Ausrichtung des Sozialstattes, zur Verfassungstreue der Legislative oder zur rechten Gefahr anzuhängen, kann - Sarrazin, Schäffler und Bosbach sind nicht die einzigen Beispiele - bedeuten, sich den Zorn einer Kommentatoren-Kavallerie zuzuziehen, der völlig gleichgültig ist, dass Meinungsstreit unterschiedliche Meinungen braucht. Weil sie der Ansicht ist, dass nur ihre Meinung gehört gehört.

Hier nun kommt Augstein ins Spiel, ein Kolumnist, der dieses Spiel begeistert spielt. Seine Kolumne ist nie der Auseinandersetzung um unterschiedliche Ansichten verpflichtet gewesen, sie dient vielmehr zur Aburteilung Andersdenkender. Dabei ist völlig gleichgültig, was die jeweilige Zielperson anders denkt und warum, wie tragfähig ihre Argumente sind und wie lohnenswert eine sachliche Auseinandersetzung damit wäre. Jakob Augstein ist Ankläger, Richter und Henker in einer Person: Geht eine "eine neue Welle antiwestlicher Gewalt durch die islamische Welt", dann müssen Israel und die USA sich das zuschreiben lassen, denn ihnen nützt es. Wehrt sich Israel gegen palästinensische Raketenangriffe, dann sicher mit Nazimethoden. Wollen die Deutschen nicht mehr für Europa zahlen, "ist die Demokratie bedroht". Kritisiert Thilo Sarrazin die alternativlose Euro-Rettungspolitik, nennt ihn Augstein "eine Mischung aus Dieter Hallervorden und Ekel Alfred".

Broder, ein begeisterter Mitspieler auf der anderen Seite, vergleicht Augsteins Handlungsweise dafür mit der eines Pädophilen. Treffer! Blut im Schuh! Alle übertrumpfen sich fortwährend mit irrwitzigen Zuschreibungen: Du Nazi! Du Antisemit! Du Neoliberaler! Du Klimaleugner! Du geistiger Brandstifter! Abweichler! Euro-Skeptiker! EU-Hasser! Kinderschänder! Gentechniker!

Kleiner geht es nicht, denn nur der große Knall hat Chancen, in der Öffentlichkeit gehört zu werden. Weshalb Christian Bommarius, Welterklärer der Frankfurter Rundschau, gegen Broder zurückkeilt: Der könne doch froh, dass er trotz der von ihm geäußerten Ansichten "bis heute frei herumläuft".

Meinungsfreiheit 2.0.  Pöbeln, heulen, brüllen, bis die Öffentlichkeit zuhört, das ist das Rezept. Hier gibt es kein Pardon, denn hier gilt nicht, was ist, sondern was zum Sein erklärt wird. Verletzte Gefühle, die man nicht haben muss, weil es reicht, sie sich vorstellen zu können, legitimieren den groben Keil auf jeden groben Klotz.

Ein Prinzip, dem auch das Wiesenthal-Center folgt: So, wie Jakob Augstein weiß, dass Thilo Sarrazin kein Nazi ist, wissen auch die New Yorker Semitismus-Spezialisten, dass es sich bei Jakob Augstein nicht um einen Antisemiten handelt.

Doch das spielt in einer Auseindersetzung, in der es allein um Deutungshoheit und Aufmerksamkeitsgenerierung geht, keine Rolle. So wie nach dem Baukastenprinzip von Talk-Show-Deutschland Faschist ist, wen ein unausgesprochener Konsens dazu erklärt, ist Antisemit, wer auf der Liste der Hersteller der globalen Antisemitismus-Hitparade erscheint. Es braucht keine Begründung, die Behauptung reicht, denn sie erzielt den gewünschten Effekt, Aufmerksamkeit zu generieren.

Nicht Mahler, Grass, Apfel oder Zschäpe zum derzeit schlimmsten deutschen Antisemiten zu erklären, sondern Augstein, den linken Kämpfer für Gerechtigkeit, Frieden und die Abschaffung des Kapitalismus (freilich nur außerhalb des "Freitag"-Verlages), weitet die Kampfzone aus. Eine Warnung an alle, vorsichtig zu sein, denn wenn es Augstein treffen kann, kann es jeden treffen. Doch jenseits aller Aufregung, die die Antisemiten-Liste bei denen ausgelöst hat, die vielleicht auch für sich selbst fürchten, wegen einer Formulierung auf irgendeiner Liste zu landen, hat Jakob Augstein eigentlich nur den Lohn seiner fortgesetzten publizistischen Mühen geerntet. Ausgezahlt in gleicher Münze.

Lizas Welt: Freispruch für Deutschland

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Broder wirft mit Verbalinjurien um sich? Aber ich dachte, Sohn Augstein sei wirklich eine antisemitische Dreckschleuder und man muss doch immer aufrichtig sein und darf nicht heucheln.

ppq hat gesagt…

die nehmen sich alle nichts

Teja hat gesagt…

Spalter!

Anonym hat gesagt…

Mit der weltweiten Hyperventilation über den erschröcklichen Antisemitismus bestätigen die Initiatoren solcher Hype eigentlich nur alle seine Paradigmen. Denn nähme man mal einen imaginären Anti-Eskim-iten . Der könnte doch seine Animositäten so lange und heftig verbreiten, wie er wollte. Kaum Jemand, vor allem in Transatlantien, würde sich einen Deut darum scheren. Dass aber über den pöhsen Antisemiten Augstein solch ein Aufhebens gemacht wird, legt den Verdacht nahe, daß es doch eine selbsternannte , weltweit agierende Machtelite gibt, die über fast uneingeschränkte Diskurshoheit verfügt, unkontrollierte Macht ausübt, qua riesiger finanzieller Ressourcen Jeden und alles korrumpieren kann. Gleichzeitig versucht sie permanent ihre wahre Identität zu verschleiern und all die zu diffamieren, die dies thematisieren. Tituliert man die Bereitschaft all diese Aspekte offen anzusprechen ‚Antisemitismus‘, so ist er ein klassische ‚self fulfilling prophecy‘.

Anonym hat gesagt…

Hyperventiliert hat niemand, als Augstein seine Ermahnungen an unsere jüdischen Freunde veröffentlichte. Nur dank des (wohlbegründet) überschnappenden Broder nahm überhaupt jemand Notiz vom fein gesittet hetzenden Augstein.
Die einzigen, die jetzt hyperventilieren, sind seine Brüder im israelkritischen Geiste. Soviel zu Diskurshoheiten und Machteliten.

Anonym hat gesagt…

Sollte selbst in dem Fall hier nur hypO-ventiliert woden sein, so gibt es genug andere Fälle, in denen fürwitzigen Geistern durchaus massiv gezeigt wurde, was passiert, wenn sie tabusiertes Gelände betreten. Keine Machteliten ??- Soso, wer sonst ist denn in der Lage weithin hörbar zum Halali auf die Abtrünnlinge (sprich Antisemiten) zu blasen ?
Keine Diskurshoheiten ?? - Soso, wer sonst kann denn Bannflüche über die antisemitischen Abweichler aussprechen ?

Don Giovanni hat gesagt…

Kann es nicht sein, dass die Feuilletons hyperventilieren, weil es jetzt einen der ihren getroffen hat?
Als Sarrazin auf der Hitliste stand, schien dies ok.
Was hier passiert ist, ist ein Schlag in die Selbstgewissheit von Linksbürgern, für die Antisemitismus nur von rechts kommen kann.
Nun ist eine im linksbürgerlichen Mainstream gern gelesner Autor auf der Liste gelandet und schon ist man in seiner Heile-Welt-Metaphysik zutiefst erschüttert.
Dabei ist der eigentliche Kernpunkt von Augsteins und anderer "Israelkritiker" nicht einmal genannt worden; das Brandstiftertum. Oder hatten diejenigen, die in jüngster Zeit Juden angegriffen hatten oder vor Jahren auf Facebook den Führer kritisierten, weil er nicht alle Juden umzubringen vermochte, die "Nationalzeitung" gelesen oder waren Dauergast in Nazi-blogs? Ich glaube nicht, denn es waren keine Glatzen etc. Deshalb war das Echo auch so bescheiden (gemessen an dem, was los gewesen wäre, hätten Nazis den Rabbi angegriffen).
Solche Texte wie die Augsteins stiften eben ein Klima, in dem antisemitische Angriffe, sofern sie nicht von Nazis kommen, letztlich als Reaktion auf die Politik Israels bewertet werden können, sozusagen als Mordversuch aus Verzweiflung - und da muss man eben schon mal ein Auge zudrücken.
Übrigens: In der Nähe meiner Wohnung befindet sich eine Synagoge, die rund um die Uhr von der Polizei bewacht wrid; nicht gegen marodierende Nazibanden, sondern diejenigen, denen Augstein und seine Freunde die ideologische Munition liefern.

Karl_Murx hat gesagt…

@Don Giovanni:

Übrigens: In der Nähe meiner Wohnung befindet sich eine Synagoge, die rund um die Uhr von der Polizei bewacht wrid; nicht gegen marodierende Nazibanden, sondern diejenigen, denen Augstein und seine Freunde die ideologische Munition liefern.

Seit vielen Jahren müssen die Synagogen in Deutschland in erster Linie gegen die kulturbereichernden Elemente aus islamischen Ländern und nicht gegen den pöhsen Nazi bewacht werden. Nur aussprechen will das ums Verrecken keiner. Jedenfalls im journaillistischen Mainstream.

ppq hat gesagt…

Was hier passiert ist, ist ein Schlag in die Selbstgewissheit von Linksbürgern, für die Antisemitismus nur von rechts kommen kann.

das ist der punkt

Die Anmerkung hat gesagt…

Darin sehe ich eher nicht den Punkt. Dann sollte Antisemitismus klar definiert werden, damit man weiß woran man ist.

Der Vorwurf des Antisemtismus ist leider ein Baseballschläger, der eine Matschbirne macht, mithin zielsicher, aber nicht zielführend.

Hier geht es m.E. wohl eher darum, daß gekränkte Eitelkeiten mit all den ihnen zur Verfügung stehenden publizistischen Waffen ihren Kampf um die Deutungshoheit auskämpfen.

Ich sage mal einen ganz schlimmen Satz. Weder Israel noch die Juden stehen unter Artenschutz. Im politischen Deutschland meint man jedoch, daß dem so wäre. Ich erinnere da nur an Merkels Aussage vom Existensrechts Israels als deutscher Staatsräson. Ist das gleiche wie, es gebe keine Alternative. Diskussion tot. Ergo wird der Totschläger geholt und Diskussion simuliert.

Es gibt einige No-Go's, die immer funktionieren und den Nascher an der gleichen Torte verjagen helfen. Antisemtismus ist so ziemlich das funktionierendste davon.

Will ich abschließend noch ein schönes Beispiel servieren. Fefe bringt heute die Sache wie Israel Dörfer entvölkert, indem sie die Häuser Stinktiersekret wärmeisolieren.

Als Militär sage ich jetzt mal, genial, macht keine Toten und ist trotzdem wirksam. Israel selber hat damit wieder mal eine schöne Arschkarte gezogen, weil es jetzt alle wissen, da es über fefe wie Jauche über ganz Deutschland verbreitet wurde.

Was ist das Problem? Das Problem ist, daß wir in unseren gut beheizten Stuben nicht die Probleme lösen, die die da unten gar nicht gelöst haben wollen. Beide Seiten nicht.

Da kann Augstein schreiben was er will. Da kann Broder mobben, wie er will. Es hat Nullkommanull Einfluß auf das Leben am Mittelmeer.

Fahrt nach Schönefeld, schaut euch an, wie ein israelischer Flieger abgefertigt wird, schaut auf das Rollfeld, auf das, was da abgeht, dann wißt ihr Bescheid.

Es wird sich in den nächsten Jahrzehnten nichts ändern. Man kann das Spiel mitspielen, wie A&B oder sich raushalten, weil es eh sinnlos ist.

Anonym hat gesagt…

Noch ein Punkt is indessen, dass es Antisemitismus, Antijudaismus, Antizionismus und Israelfeindlichkeit gibt. Diese sind durchaus deutlich verschieden. Ein beliebtes Spiel ist es mit diesen Ismen Etikettnschwindelei zu betreiben. So werden Israel- bzw. Zionismus-Kritker gerne des Antisemitismus bezichtigt, obwohl es darunter auch viele Juden gibt. Da jedoch alle drei negativ konnotiert sind, aber mit Abstufungen, (Antisemitismus gilt offenbar als am verwerflichten)werden oft Zionismus- oder Israelkritiker mit der Antisemitismuskeule bearbeitet, um sie am heftigsten zu stigmatisieren.

ppq hat gesagt…

ich gehe mit der Anmerkung mit. was hier vollführt wird, ist sicher eine art volkstheater, das keine probleme löst. andererseits ist es interessant, diese hahnenkämpfe zu beobachten - wie sie sich gegenseitig die knüppel über den kopf ziehen. das wollte der text ja vor allem beschreiben, den umstand, dass es vor allem um aufmerksamkeit geht und selbst antisemitismus und rechtsradikalismus und terrorismus nur dazu dienen, aufregung und damit aufmerksamkeit zu erzeugen.

hier ist nun der fall eingetreten, dass ein paar schwachköpfe, die augstein sicher nicht mal im original lesen können, den typen als antisemitisches monster an die wand genagelt haben, weil deutschland immer seine ermahnung braucht. und das klappt auch noch!!!

genial

man schaue sich mal bitte die rezeption der Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs"-Liste in den USA an.

das sagt doch alles



Volker hat gesagt…

Anonymus 1, den verlinkten Liza-Test hast Du aber schon gelesen?

Anonym hat gesagt…

Hier geht es nicht nur um Aufmerksamkeit sondern, um eine Art Ventilfunktion.
Das bundesdeutsche Würstchen jedweder Couleur, jedweden Status und Bildung erkennt immer deutlicher, welch bedeutungslose, ohnmächtige Null es im Konzert der globalen Mächte ist. Deshalb beginnen die kleinen Würstchen ihre Wut darüber aneinander auszulassen. Da den Würstchen zudem fast alle Kritik oder Animosität gegen ihnen aufktroyierte Zustände als Krypto- oder manifester Faschismus unterstellt wird, bleibt eben nur das ultimative Pöhse, nämlich Faschismus/Antisemitismus-Vorwurf selbst als "Kritik-Waffe". Und davon wird nun kräftigst Gebrauch gemacht. Denn wer sich als Antisemitismus-Ankläger geriert, kann ja per se kein Faschist sein. - So zerfleischen sich dieser frustierten Möchtegerns gegenseitig mit der Faschismuskeule, und schlagen den Sack, obwohl so mancher tabuisierte Esel gemeint ist.

Volker hat gesagt…

Ist das die Möglichkeit?
Kann das sein, dass ich einen Text von Anetta-Bachnazi-Kahane unterschreiben würde?
Ich versteh die Welt nicht mehr. Rot ist blau und plus ist minus.

ppq hat gesagt…

das ist kein fall augstein-broder, schreibt sie, sondern..."sondern zeugt von einem weit verbreiteten Unvermögen in Deutschland, das Gegenüber wahr- und ernst zu nehmen."

es ist also ein fall diskussionskultur? nicht mehr?

Die Anmerkung hat gesagt…

Ja, scheint so, daß die gegeneinander nur fehlerhaft diskutieren. Mit Raketen und stinkenden Stinktierexkrementen an den Häuserwänden.

Dann laßt uns drüber reden. Im deutschen Feuilleton.