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Freitag, 21. Juni 2013

Femen: Ficken für den Frieden

Wo sie sind, ist das Unrecht, sind Macht und peinliche Aufmerksamsgeilheit, treffen sich nackte Haut und lüsterne Blick, Gewalt und gelebter Exhibitionismus, übergriffige Schamlosigkeit und der Anspruch, Politik mit sekundären Geschlechtsmerkmalen zu machen. Auch am Rande des Besuches von Barack Obama zeigten die selbsternannten „Aktivistinnen“ der Sex-Organisation Femen wieder Brust. Als der Cadillac des Präsidenten an der Berliner Siegessäule vorbeifuhr, rissen sich die Frauen wie üblich die T-Shirts vom Leib, Kameramänner und Fotografen hielten drauf, die Polizei räumte ab, wenig später standen die ersten Kurzfilme der erotischen Entblößungsaktion online.

Ein Ablauf, wie er inzwischen Routine ist. „Femen“-Frauen, in der Ukraine erfunden, um angeblich gegen sexuelle Ausbeutung zu kämpfen, tauchen heute überall auf, wo die Möglichkeit besteht, auf irgendeine offene Menschheitsfrage aufmerksam zu machen. Und zuweilen braucht es nicht einmal die sexuelle Gefahr, die Fußballturniere mit sich bringen, um den nackten Spuk aufmarschieren zu lassen: Dank einer Protestentblößung im arabellischen Tunesien kann sich „Femen“ mittlerweile wie die späte RAF ganz darauf verlegen, für die Freilassung eigener Mitglieder zu speedstrippen.

"Obama help" hatten sie deshalb diesmal auf ihre nackten Oberkörper gepinselt. Mehr Platz ist dort nicht, so dass unklar bleibt, ob der Erlöser Truppen oder Bomber schicken soll, um die inhaftierten „Sisters" der prüden Protestantinnen zu befreien. Der Protest dauerte nach Recherchen aller berichtenden Leitblätter „nur wenige Sekunden“. Polizeibeamte überwältigten die beiden halbnackten Frauen und schleppten sie in ein Einsatzfahrzeug, Obama sah von der Aktion nichts, auch die nachholenden Schlagzeilen sind enttäuschend. Die Femen werden in Bälde nach regulieren müssen: Wenn der Reiz nackter Brüste nicht mehr verfängt, muss demnächst auch die Hose runter. Und dann einfach mal ficken für den Frieden.

Kommentare:

R.A. hat gesagt…

Nur mal etwas Kleinkariertes: Femen setzt auf die sekundären Geschlechtsmerkmale.
Die primären bleiben bisher bedeckt - obwohl ja zu Recht darauf hingewiesen wird, daß sich das bald ändern könnte.

ppq. so hat gesagt…

geändert! danke!

eulenfurz hat gesagt…

Die ersten Male ist das noch auflagensteigernd, Pornographie unter dem Deckmantel der Politik auf den ersten Seiten auch vorgeblich seriöser Medien zu platzieren.

Doch irgendwann wollen wieder alle die lächelnde Tussi der Woche auf dem Tittelblatt sehen, und nicht schmerzverzerrt keifende Emanzen.

Anonym hat gesagt…

Noch zehren diese Krawall-Emanzen von folgendem Kapital, das ihre Vorfahrinnen aufzubauen die Schläue und Gerissenheit hatten, nämlich:
Über Jahrhunderte hinweg durch Tabuisierung, Verstecken, Vorenthalten und rar machen sich und ihre Physis als für Männer quasi unerreicbar, oder nur unter qrossen Opfern, Aufwänden und Mühen zugänglich zu verkaufen.
Also durch Verknappung „Werte“ ins Überdimensionale hochpuschen.
So avancierte das Entblössen weiblicher Milchdrüsen zu einem Mega-Lustereignis auf der einen, und zum Mega-Skandal auf der anderen Seite, so es in „verbotenem oder tabuisiertem Kontext“ geschieht.
Würden diese Klöpse endlich mal entmystifiziert zu dem was sie im Grunde sind, nämlich wabbelige Fettgewebs-Hemisphären, würde der Bohai darum abnehmen, und das „Skandalisierungs-Potential“ mithin auch.
Noch aber sind die WeibsInnen es gewohnt mit ihren „Möpsen“ Männer zu konditionieren, ubstrumentalisieren, manipulieren und in übelsten Fällen zu kriminalisieren.

Ano-Nymus