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Dienstag, 24. September 2013

SPD: Wollen nicht dies und dürfen nicht das

Frank Steinmeier sagte es: "Keine Vorbereitung auf große Koalition", Peer Steinbrück hat es später bekräftigt. Er wolle der SPD keine große Koalition antun, versicherte der scheidende Kanzlerkandidat, der selbst nur in einer Position weiter Spitzenpolitik machen wollte. Als Kanzler.

Eisern stemmte sich die SPD seit Monaten gegen eine Große Koalition, die doch die einzige realistische Machtoption für das schlingernde linke Boot mit dem für SPD-Verhältnisse schwer rechtsgestrickten Kandidaten war. Obwohl sich die Linke der Sozialdemokratie in den letzten Tagen vor der Wahl unter Aufgabe allen Stolzes anbiederte, schloß die führende Herrenriege Gabriel, Steinmeier und Steinbrück diese einzige Alternative ebenso kategorisch aus. Ratlos standen zwei von ihnen da auf ihrer Bühne, zwei Kapitäne in einem Schiff ohne Kompass, ohne Antrieb, ohne Kiel und ohne Ziel.

Sie wollen nicht dies und dürfen nicht das – hätte eine FDP-Führung so agiert, wäre sie in der Luft zerrissen worden. Spätestens in dem Moment, in dem sich herausstellt, dass auch nach der Wahl keine anderen Alternative zur Verfügung stehen. Nun aber wird bei den drei Arbeiterführern, die „keine Große Koalition“ versprochen hatten, ein „müssen wir mal sehen“ gepredigt. Es locken Posten und Pöstchen, es locken Staatsämter und Pfründe. Und es droht den Verweigerern die Höchststrafe: Neuwahlen, bei denen der Wähler eine machtscheue SPD (Foto oben: Hansen) noch härter abstrafen könnte als beim gerade absolvierten Urnengang.

Also werden sie wollen müssen, die drei bräsigen Herren, die aufgrund der Umfrageergebnisse für die FDP eigentlich geglaubt hatten, um eine Antwort auf die Frage nach einer großen Koalition herumzukommen. Nun aber hat der Wähler versagt und die SPD ist in der Bredouille: Sagt sie ja, bricht sie ihr Wort. Sagt sie nein, enttäuscht sie ebenso.

Alles wie üblich also.


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

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