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Montag, 17. Februar 2014

Schablone Staatsaffäre: Abmalen nach Zahlen

Treue PPQ-Leser sitzen da in Hamburg, wo der "Spiegel" die Standardsorachregelungen für die deutsche Medienbranche schreibt. Immer mal wieder lassen sich die Sturmschützen der gelenkten Demokratie dabei auch von PPQ-Schlagzeilen inspirieren: Letzten Herbst tauchte der Begriff "Tiernamen" keine 24 Stunden nach seiner Nutzung hier im kleinen Zoo-Board als Überschrift im "Spiegel"-Sportteil wieder auf, nachzunutzen. Auch 2012, als dem Magazin im Zuge der Wulff-Affäre die Worte ausgingen, landete letztlich ein PPQ-Formulierung prominent und ohne Quellenangabe im Qualitätsmedien-Angebot.

Eine schöne Tradition, der die "Spiegel"-Redaktion nun auch in der Causa Edathy mit der Entlehnung einer Formulierung folgt, die hier bei PPQ am Donnerstag letzter Woche verwendet wurde - sieben Stunden, bevor das "Handelsblatt" danke sagte und den Begriff ebenfalls verwandte: "Staatsaffäre" hieß es da in einer Überschrift.

Der "Spiegel" war zu jener Stunde noch überzeugt, es mit einer "Regierungsaffäre" zu tun zu haben. Eine Fehleinschätzung, die wohl der festen Überzeugung geschuldet war, in der Stunde der Not nicht auch noch dunkle Schatten auf die junge deutsche Demokratie als solche fallen lassen zu dürfen. Weil aber nach dem dritten Hauptsatz der Mediendynamik alle Vorwürfe sich ständig verschärfen müssen, Druck in Affären immer nur zunimmt und jeder Skandal in sich das Gesamtbild der Gesellschaft tragen muss, reicht eine Krise der Regierung am Montag danach nicht mehr. Aus der "Regierungsaffäre" wird nun doch die "Staatsaffäre" - erstmals schafft es ein PPQ-Vorschlag damit auf dem "Spiegel"-Titel.

Wie die Raben:
Der "Spiegel" als Contentdieb
Der "Spiegel" und das Army-Video

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja, lachsthafst, die Bananenrepublikpolitikerdarsteller übertreffen nunmehro jede PPQ-Satire um Längen. Ihr Herumgehühner in paranoiden Wahnsystemen, ihr Herumgerödel mit krankesten Verhaltensstörungen erreicht mindestens Stärke 11 auf der nach oben offenen Kicher-Skala. Eine sonstwoige Lachnummer wächst sich hier zur „Staatsaffäre“ aus.
Eine veritable „Staatsaffäre“ ist indes, dass sich das Bundesrindviechervolk seit Jahrzehnten die Schmierenkomödien der infamen, perfiden DercksackInnen bieten lässt, ja sie auch noch zyklisch wiederwählt, auf dass sie ihre Fiesmöpp-Koreographie immer wieder aufs Neue inszenieren können.

Anonym hat gesagt…

Ihr bei ppq seid halt zu flink für den lahmen Rest, ihr Windhunde.

ppq. so hat gesagt…

wir holen das stöckcen früher

Anonym hat gesagt…

Eine mediale "Ausweitung" der Affäre ins globale bis intergalaktische halte ich nicht für ausgeschlossen, wenn sich dieser, wie heißt er nochmal, "Etaty", als katholischer Priester outet, der Beate Zschäpe getauft hat.

Anonym hat gesagt…

Staatsaffäre, Papperlapapp!

Edathy wird es (kann man den neuesten Berichten der Presse Glauben schenken: Dienstaufsichtsverfahren gegen StA) allein durch legale Betrachtung nackter Knaben aufdecken, dass die deutschen Staatsanwaltschaften und überhaupt die gesamte Executive unmenschlich und Rechts!-konform handelt. Dagegen sind die bisherigen Errungenschaften des Herrn E. ein Fliegenschiss. Dieser Mann MUSS Innenminister werden!

Anonym hat gesagt…

Wird bald im Nirgendwo verschwunden sein, dieses Thema, weil es allen zu bunt und dumm wird darauf rumzureiten. Aberr das NSU Prozess Possenspiel geht weiterr...
Unterhaltung muss ja sein, umso besser wenn es immer weiter bergrunter geht auch dort ins Nirgendwo hin.