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Donnerstag, 28. August 2014

Ukraine-Krieg: Nato holt sich Königsberg zurück

Im Kampf um die Ukraine hat die kanadische Nato-Vertretung jetzt erstmals Nägel mit Köpfen gemacht und die derzeitigen Expansionspläne des westlichen Militärbündnisses mit einer Karte beim Kurznachrichtendienst Twitter vorgestellt. Angeblich um russischen Soldaten, die sich in den vergangenen drei Tagen mehrfach auf ukrainisches Hoheitsgebiet “verirrt” hatten, bei der Orientierung zu helfen, twitterten die Kanadier eine simple Karte. Geografie könne "hart sein" hieß es dazu. Man wolle deshalb mit einem kleinen "Reiseführer für russische Soldaten, die sich ständig verlaufen und aus Versehen in der Ukraine landen, für Aufklärung und Abhilfe sorgen. Eine nette Geste, die weltweit vor allem bei Medienhäusern gut ankam.

Wie hart Geografie wirklich ist, zeigt aber erst die genaue Betrachtung der kanadischen Nato-Karte: Dort, wo zwischen Litauen und Polen die russische Exklave Kaliningrad liegt, derzeit noch ein Stück russisches Staatsgebiet, haben die kanadischen Expansionsexperten bereits für eine Neuaufteilung gesorgt. Wie die Nato-Länder Polen, Litauen, Lettland und Estland ist das frühere Königsberg in Weiß gehalten, nicht in dem Rot, mit dem das Staatsgebiet Russlands markiert ist.

Kaliningrad ist von Kanada aus gesehen zwar nicht "not Russia", aber aus Nato-Sicht betrachtet ein Stück EU-Inland, das nicht zu Russland gehört. Geografie kann nicht nur hart sein, sie kann auch viel über die Sicht auf die Welt verraten. Eine "kreative Idee", finden die Huffington Post, die National Post aus Kanada freut sich über eine Nachhilfelektion für Putins Soldaten und Business Insider freut sich über einen "epischen Scherz".

Freude auch bei den letzten Vertriebenen in Deutschland, jetzt, wo Königsberg bald wieder unser ist.


Inzwischen hat der "Spiegel" der Landnahme der Nato seinen Segen gegeben - auch laut dem Nachrichtenmagazin gehört Königsberg wieder uns

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hard wird hier fälschlich oft als hart übersetzt, es heißt in diesen Kontexten aber schwer im Sinne von schwierig.

Clemens Clamotte, König des Deutschen Verbandes der Englischlehrer

ppq. so hat gesagt…

was hart ist ist auch schwer - strike hard z.b. heißt ja nicht schwer zuschlagen, sondern hart, oder? und eine hard nut ist auch keine besonders schwere, sondern eine harte nuss, oder? da schließt sich der kreis, denn im deutschen ist harte nuss eine umschreibung für etwas schwer bzw. schwierig zu knackendes - hart bedeutet also hart, aber im sinne von schwierig

Gudrun Eussner hat gesagt…

Ich habe es bei mir mit Link zu PPQ eingestellt und mit weiteren Informationen angereichert. Danke für den Tip!

Anonym hat gesagt…

Wahrscheinlich sind die Bewohner von "GRAN CANADIA" genau solche Provinzler-Ignoranten, wie ihre US-neighbors.- Sprich, die haben ebenso wenig Ahnung von der Geografie ausserhalb ihres Kontinents.

Anonym hat gesagt…

PPQ: ich bin gleich auf zwei Schreibfehler gestoßen. Die würde ich an Ihrer Stelle rausmachen.

ppq. so hat gesagt…

danke, vier korrigiert

Anonym hat gesagt…

Geographie ist wie wie das Übersetzerhandwerk ein schweres Brot.

C. hard 'n' heavy Clamotte

Volker hat gesagt…

Das war keine starke Leistung der Canadier. Aber von deren Beobachtungsplatz aus und im Hinblick auf die Intention war es so schlimm nun auch wieder nicht.

Aber unsere Journaille.
Die lassen doch sonst keine Gelegenheit aus, unsere ach so hohe Bildung im Vergleich zu den dumpfen Hinterwäldler dort raushängen zu lassen.
Und dann kriegen die nicht mehr hin als das immer gleiche dumpfe Abschreiben, das standardisierte "viele Ehec-Tote werden nie wieder gesund".

ppq. so hat gesagt…

kann man so sehen. würde ich auch. am bittersten ist aber, wenn du vor einem stehst und sagst, amnn, mach die hupe aus! und der sagt: häh, ich hör dich nicht, du hupst so laut

Anonym hat gesagt…

der Westen verliert und Putin zieht sein Ding durch - nur das zählt .

der Sepp

( wann kommt das Ebola special bei ppq ? )

Die Anmerkung hat gesagt…

fatalist.freeforums.org was removed for a terms of service violation.

Volker hat gesagt…

Muss vor einer Viertelstunde passiert sein.

Sehr gut. Wenn es eines Beweises bedurfte, dass die Akten echt sind und das Fatalists Arbeit dem Regime zusetzt - dann haben wir ihn.

Fatalist, wenn Du wieder was neues haben solltest, kannst ja per BM auf den Politikforen verbreiten.

Stefan Wehmeier hat gesagt…

"Trotz der heiligen Versprechen der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: 'Nie wieder Krieg', entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen.
Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft rasch zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen, und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift finden können: 'Arbeitssuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.'
Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen, man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein."

Silvio Gesell (direkt nach dem Ende des 1. Weltkrieges)

Bedauerlicherweise wurde von der Masse alles vergessen oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen, was die Lösung der sozialen Frage betrifft. Denn um ein Problem lösen zu können, muss zuerst das Problem erkannt werden; ist das Problem erkannt und handelt es sich um eines, das den Weltfrieden unmöglich macht, aber die einzige Lösung (Erlösung) liegt zum Zeitpunkt der Erkenntnis des Problems noch in weiter Ferne, muss das Problem nicht nur verschwiegen, sondern aktiv verborgen werden:

Positive Vierer-Besprechung

Anonym hat gesagt…

Das nördliche Ostpreußen wird sicherlich nicht Teil der Bundesrepublik, weil man im fernen Kanada Probleme mit einer Landkarte hat.

R.A. hat gesagt…

Das folgt doch nur Putins Logik: Wenn die Krim russisch ist, weil sie das früher einmal war - dann ist auch Königsberg deutsch.

Borsig hat gesagt…

Die stimmen doch bald ab da in Königsberg. Das macht man doch jetzt so. Bei derzeitigen Umfragen liegt die Partei "Heim ins Reich !" bei ca. 77 %. Und die Vertriebenen-Lobby verteilt weiter Geld, steuergünstig und gegen Quittung als Wahlkampfhilfe getarnt. Der Weltmarktführer für Kochklobse hat sofort das Sponsoring für den ansässigen Fussballklub zugesagt. Der DFB unterstützt die Eingliederung in die dritte Liga. Geiles Auswärtsspiel !